Smart Home-Geräte von Lidl: Bald mit HomeKit-Integration?

App verlangt HomeKit-Zugriff

Wie auch die Konkurrenz von Aldi vertreibt der Discounter Lidl schon seit einiger Zeit eigene Smart Home-Produkte. Das Unternehmen setzt bei den Produkten auf das Zigbee-Protokoll, um die Geräte miteinander zu vernetzen. Ein Starter-Set von der Eigenmarke Livarno Lux, das aus einem Gateway, einem Schalter und drei Glühbirnen besteht, ist bei Lidl schon für knapp 70 Euro zu haben. Auch weitere Smart Home-Gadgets, beispielsweise Bewegungsmelder und Kontaktsensoren, sind schon für kleines Geld ab 9,99 Euro zu haben.

Das Smart Home-System von Lidl unterstützt aktuell den Google Assistant – aber vielleicht gibt es auch bald eine Apple HomeKit-Integration. Wie der Smart Home-User Mariusz Szwed bemerkt hat, fordert die Lidl Home-App neuerdings einen Zugriff auf die Home-Daten, die in Apple HomeKit hinterlegt sind. So berichtet unter anderem HomeKitNews.


„Für neue Smart-Home-Nutzer mit knappem Budget könnte es gute Nachrichten geben, denn es scheint, dass Lidl sich darauf vorbereitet, HomeKit-Kompatibilität zumindest für einige seiner Produkte einzuführen, von denen es bereits viele gibt. Der Beweis dafür ist ein kürzliches Update der eigenen Lidl Home-App, die nun den Zugriff auf Ihre ‚Home Data‘ anfordert – mit anderen Worten: Ihr HomeKit-Heim.

Das ist natürlich keine Garantie dafür, dass HomeKit bald oder überhaupt in das Lidl-Sortiment kommt, da es keine Garantien gibt, aber die Anfrage nach Zugriff auf diese Art von Daten kann nur eines bedeuten, auch wenn das Unternehmen noch nicht nachgezogen hat. Darüber hinaus ist die App auch mit Siri Shortcuts kompatibel. Wenn Sie also bereits im Besitz von Lidl-Smart-Home-Produkten sind, können Sie mit Siri-Befehlen die halbe Welt steuern.“

Natürlich ist es möglich, dass es sich bei diesem geforderten Zugriff auch einfach um einen Fehler handeln könnte. Eine HomeKit-Integration für die Lidl-Produkte ist aber durchaus vorstellbar. IKEA und Aqara bieten schon seit längerem HomeKit-kompatible Geräte an, die auf das Zigbee-Protokoll setzen.

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Kommentare 8 Antworten

  1. Einerseits ist HomeKit ja echt toll, verbindet Geräte verschiedener Hersteller in nem Standard. Wenn ich aber nicht auf HomeKit setze, kann ich IKEA Tradfri, Lidl Lampen, HUE und was weiß ich an der HUE Bridge betreiben. Bin ich bei HomeKit brauch ich ne Lidl Bridge, ne IKEA Bridge, ne Hue Bridge, yay…

    1. HomeKit ist schon gut, aber einige Hersteller setzen dafür eben eine Bridge voraus. Viel Zubehör (Steckdosen, Lampen etc.) kommen aber auch ohne zusätzliche Bridge aus und können direkt bei HomeKit angemeldet werden.

      Wer Smart Lightning betreibt, wird vermutlich zwangsläufig zu Hue greifen. Die Bridge ist gut und versteht sich auch mit anderen Zigbee-Produkten, allerdings gehen dann auch Funkionen verloren (HomeKit/Entertainment), die die Hue-Leuchtmittel mitbringen, Drittanbieter aber nicht nutzen können. Außerdem limitiert die Hue-Bridge die Leuchtmittel und Sensoren, wer viele im Einsatz hat, muss schnell eine zweite Hue-Bridge einrichten.

      1. Es können bis zu 50 Leuchten laut Signify (HUE) an die Bridge angebunden werden, tatsächlich sind es bis zu 63 mögliche (keine Funktions- Garantie).

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