Smarter: Kamera überwacht den Kühlschrankinhalt, Matten messen Milchmenge

Ihr wollt mit der Zeit gehen? Die Firma Smarter bietet vernetzte Küchenhelfer an. Aber muss das wirklich sein?

Smarter kitchenAuf der IFA letzten Jahres sind wir mit der Firma Smarter in Kontakt gekommen. Das Unternehmen entwickelt intelligente Küchengeräte mit Smartphone-Anbindung. Der Smarter iKettle und die Smarter Coffee Maschine haben wir euch schon ausführlich vorgestellt, jetzt hat das Unternehmen drei neue Produkte für eine vernetzte Küche vorgestellt.

Webcam für den Kühlschrank

Die Smarter Fridge Cam wurde entwickelt, um jeden Haushaltskühlschrank einfach zu vernetzen. Dadurch möchte Smarter dem Nutzer ermöglichen weniger zu verschwenden und mehr zu sparen. Sicher mit einer Saugnapfhalterung angebracht, nimmt die Cam Schnappschüsse vom Kühlschrankinhalt auf und vermittelt via App Einblicke an die mobilen Endgeräte – eine Unterstützung für den spontanen Wocheneinkauf.

Smarter Cam

Kleine Matten wiegen Lebensmittel

Sehr flach und flexibel konstruiert, werden die Smarter Mats im Vorratsschrank oder Kühlfach platziert. Die smarten Matten geben mit Gewichtsmessung live Auskunft über aktuelle Bestände. Mit der Smarter App bekommen Anwender Bescheid, wenn sich ein Produkt, wie zum Beispiel die Milch, dem Ende neigt und aufgefüllt werden muss. Die App kann außerdem passend zum aktuellen Vorratsstatus Rezepte zur Verfügung stellen und Einkaufslisten schreiben.

SMarter Mats

Smarter Detect vernetzt die Küche

Drahtlos an der Wand befestigt, bringt Smarter Detect einzelne Küchengeräte in ein gemeinsames Netzwerk – Connected living ohne großen Aufwand. Das Gerät stellt sich individuell auf seine Umgebung ein und lernt dazu. Zum Beispiel erkennt Smarter Detect, wenn der Ofen bereit ist, wenn der Trockner fertig durchgelaufen ist oder, wenn jemand die Kühlschranktür offen gelassen hat und sendet entsprechende Signale an ein Smartphone. Die Produktlösung soll bei der Arbeit im Haushalt sowie im Multitasking unterstützen, erinnern und damit Zeit sparen.

Smarter Detect

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen Produkte werden voraussichtlich ab Sommer 2016 verfügbar sein, Preise wurden bisher nicht verraten. Ich persönlich finde eine Webcam für den Kühlschrank irgendwie überflüssig, eine fundierte Meinung kann ich mir aber erst dann bilden, wenn ich die Produkte in meinen Alltag integriere. Was sagt ihr? Überflüssige Spielerei oder gute Idee?

Kommentare 39 Antworten

  1. Wenn ich meine Milchpulle in die Hand nehme, dann weiß ich doch wie voll oder leer diese ist ^^ voll daneben , … und ne Kamera in der Kühle ??? Ist bestimmt für was anderes gedacht 😉
    Fazit : das rennt gegen Krank :)))

  2. Ich hasse es, wenn morgens keine Milch für den Kaffee da ist oder abends … Irgendwas… fürs Abendessen fehlt.
    Und ich bin recht Gadget-affin.
    Auf der anderen Seite sollte ich in der Lage sein mir zu merken, wenn etwas nachgekauft werden muss – und: wie bei alle anderen Gadgets frage ich mich, ob der Nutzen die Kosten und insbesondere den Rohstoff-und Energieverbrauch rechtfertigt.
    Ich denke, ich werde die Diskussionen mit meiner Freundin zum Thema ‚Vorratshaltung‘ fortführen, mich ab und an über fehlende Milch ärgern und keine Kühlschrankwaage kaufen.

  3. schöne neue welt…..das haben wir dringend gebraucht
    bin gerade dabei einen sensor zu entwickeln, den ich mir hinten einführe,der mir dann übers handy anzeigt,wann ich müssen muß;-)

  4. Und wie macht die Cam Fotos? Infrarot oder mit Blitz?
    Wenn ich nicht fähig bin, bei geöffneter Tür festzustellen, was gekauft werden muss, helfen mir Fotos auch nicht. Ausnahme: Sommer bei 40 Grad. Da soll man Kühlschränke geschlossenen halten.
    So weit ich mich erinnern kann, bedeutet „vernetzter Kühlschrank“ etwas anderes. Da sollten die Artikel per Barcodescan erfasst werden.
    Aber auch hier halte ich es für sinnlos, weil wenn der Kühlschrank dann im Internet etwas bestellt…….

  5. Ich würde lieber erleben wollen, dass man ceran weiter entwickelt dahingehend, dass es zum einen glasklar wird als zum anderen als mit seinen hohen Wärmedämm-Eigenschaften als Kühlschranktür eingesetzt werden kann. Dann müsste ich die Tür beim Sichten nicht mehr öffnen … nur von außen Licht an machen.

  6. Super Sache, wie oft steht man im Supermarkt und fragt sich: „Hatten wir eigentlich noch…“. Aber der Preis wird zu hoch sein, so dass sich die Anschaffung nicht lohnt.

  7. Ich halte von dem ganzen vernetzen überhaupt nichts. Jeder Mensch wird dadurch gläserner. Wer glaubt das es nie eine Technik oder software geben wird, die diese Dinge nicht auslesen, oder sogar mal manipulieren kann, der kann weiter träumen. Gesunder Menschenverstand und versuchen an Dinge selbständig zu denken ist wichtiger. Und alles was Strom verbraucht und ist es noch so wenig, geht gegen die Umwelt. Abgesehen vom ganzen Elektroschrott der damit verbunden ist und anwächst. Man sollte gut abwägen, was wirklich sinnvoll ist und was nicht. Das ist jedenfalls meine Meinung.

    1. Ich kann dem Schluss nur zustimmen, ob es zum Beispiel sinnvoller ist noch mal irgendwo hin zu fahren und damit Sprit und Zeit zu verschwenden, muss eben jeder selber entscheiden, wie er es am Besten organisiert.
      Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mein erstes Handy gekauft hatte, damit ich meine Fahrten mit dem Büro abstimmen kann und nicht immer wieder Wege doppelt fahren muss…

    2. Warum ist gläsern schlecht? Und seit wann ist Strom ein begrenztes Gut?
      Gegen die Umwelt (oder gar Wirtschaft) geht da nichts – die Politik geht gegen die Umwelt, ja, aber da hält sich ihr Kühlschrank raus.

      Aber naja – wie Sie richtig feststellen: Das ist Ihre Meinung.

        1. Ich kenne mich mit unserer aktuellen Netzpolitik gut genug aus, aber danke.

          Ihr Hinweis widerspricht nicht der These, dass Strom weder knapp, noch teuer ist.
          Dass wir ihn uns teuer gestalten, hat nichts mit der Realität zu tun.

          Auch die Speicherung wäre selbst mit den heutigen, primitiven Mitteln möglich, wenn die deutschen Kommunen etwas Verantwortung übernehmen würden. 300 Wasserspeicher zu bauen ist nicht unmöglich (bloß in Deutschland). Eine Kooperation / Investition in Norwegen hätte es auch getan.
          Oder wie jede normale Regierung die Kohle auslaufen lassen und dafür moderne Atommeiler kleistern.

  8. Super fein das die Leutchens sich dann außer das sie bei Fratzen Buch und Co sind dann auch noch am Kühlschrank ausspionieren lassen oh man !

    1. Wieder richtige Datenschützer am Werk. Dann mauert euch doch ein ?, zwingt niemand niemanden sich irgendwo zu registrieren. Ebenso prüft niemand den Wahrheitsgehalt Ihrer Angaben

  9. Ich finde die Idee auch gut, in meinem Single-Haushalt habe ich z.B. mal drei Magarine Pötte im Kühlschrank, aber leider nichts mehr drauf, oder ich habe keine Milch mehr. Wenn ich die verbrauche denke ich noch dran, dass ich neue kaufen muss, aber nach Feierabend denke ich manchmal eben nicht mehr dran…
    Da ich mir angewöhnt habe zu Fuß in die Stadt zu gehen, kann ich auch nicht mal eben etwas kaufen fahren, da ich keinen Wagen zuhause habe…
    Aber es hängt auch bei mir von der Umsetzung und vom Preis ab

  10. Früher konnte man noch Telefonnummern auswendig! Seit dem es Handys gibt nicht mehr … ist ja alles gespeichert! Den Menschen wird das denken mehr und mehr abgenommen! Ob das immer so sinnvoll ist bleibt fraglich… Tja und eine Kamera im Kühlschrank??? Ob die auch Alarm schlägt wenn der Elefant seine Fußabdrücke in der Butter……???????? hmmmmm

  11. Wenn man sich angewöhnt alles was zur Neige geht direkt auf einen Einkaufszettel (ich nutze eine App dafür) einzutragen, hat man auch nicht das Problem. In meiner App habe ich sogar verschiedene Geschäfte angelegt (Edeka, DM etc). Ich nutze gerne moderne Technik aber das ist selbst mir zu unnötig.

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