Die Kooperation zwischen Sonos und Ikea ist Geschichte. Nach rund 8 Jahren verschwinden die Symfonisk-Lautsprecher vom Markt. Doch Ikea baut das eigene Portfolio im Bereich Lautsprecher weiter aus und hat jetzt den Ikea Nattbad vorgestellt, ein kleiner Bluetooth-Speaker mit einer speziellen Spotify-Funktion.
Ikea Nattbad ist nicht nur klein, kompakt und retro, sondern bietet auch einen Knopf mit „Spotiy Tap“ an. Über die Taste kann man mühelos Musik via Spotify abspielen, zum Beispiel die zuletzt gehörte Playlist. Unter anderem kann man über den Knopf auch neue Musik basierend auf den eigenen Hörgewohnheiten entdecken.
Des Weiteren unterstützt Nattbad den Multi-Speaker-Modus, um sich mit anderen kompatiblen Lautsprechern zu vernetzen – das sorgt für noch mehr Wumms. Zum Design lässt der Designer Jon Eliason wissen: „Als ich den Nattbad Bluetooth-Lautsprecher entworfen habe, wollte ich das Aussehen alter Radios mit den Funktionen eines modernen Lautsprechers kombinieren – und ihn zu einem Mittelpunkt im Zuhause machen. Denn so wie sich Familien früher um ihre Radios versammelten, hoffe ich, dass die Familien von heute mehr zusammenkommen, um gemeinsam Musik, Podcasts oder Hörbücher zu hören. Der Lautsprecher soll eine Mischung aus stilvollem Einrichtungselement und moderner Technologie sein und sich einfach bedienen lassen.“
Ikea Nattbad ist eher klein als groß und misst 17,9 Zentimeter in der Höhe, 12,3 Zentimeter in der Breite und 9,2 Zentimeter in der Tiefe. Wie der Lautsprecher klingt, können wir derzeit noch nicht sagen. Für 39,99 Euro könnt ihr euch den neuen Nattbad-Lautsprecher in den Farben Schwarz, Gelb oder Pink sichern.
Ikea Blomprakt folgt im Herbst
Um die Symfonisk-Tischleuchte zu ersetzen, bietet Ikea ab Herbst Blomprakt an, ebenfalls eine Kombination aus Leuchte und Lautsprecher. Der neue Spotify-Knopf ist auch hier mit an Bord, gleichzeitig gibt Ikea gegenüber The Verge an, dass der Preis unter 100 Euro liegen wird. Damit ist Blomprakt deutlich günstiger als die Symfonisk-Tischleuchte (189 Euro), die bald aus den Regeln verschwinden wird.
Warum gehen Ikea und Sonos getrennte Wege?
Gegenüber The Verge hat ein Sprecher bestätigt, dass die Partnerschaft ohne Drama zu Ende gegangen sei: „Wir hatten erreicht, was wir uns vorgenommen hatten, und beide Seiten hatten ihre Strategien und Pläne für die Zukunft. Mehr Drama gab es nicht.“ Zwischen den Zeilen lässt sich jedoch vermuten, dass der Preis und die vergleichbare Komplexität der Symfonisk-Produkte eine Rolle bei der Entscheidung gespielt haben.
„Wenn man einen Lautsprecher für über 200 Euro verkaufen muss, schließt man viele Menschen aus“, sagte Granath. „Im Januar werden wir wahrscheinlich bis zu zehn Lautsprecher auf einmal auf den Markt bringen.“ Zumindest einige davon werden das Ergebnis einer laufenden Partnerschaft mit der Designerin Tekla Evelina Severin, alias Teklan, sein. Alle neuen Bluetooth-Lautsprecher sollen laut Granath weniger als 100 Euro kosten, was die Strategie von Ikea unterstützt, „die vielen Menschen“ zu bedienen.



mono mini Lautsprecher, nur Bluetooth und ein Sptotify Knopf: was ein massiver Schritt zurück, kommt an die Funktionalität von Symfonisk nicht mal ansatzweise heran. Der Preis sagt schon dann auch alles, sinnloses Gadget zum Wegwerf Preis. Sehr enttäuschend.
Ist halt auch kein Symfonisk Nachfolger, wie es der Artikel einwenig erscheinen lässt, eher ist es weiter Bluetooth Lautsprecher (Ikea hat ja ein paar im Programm) der darüber hinaus eben einen Spotify Knopf bietet.
Von sonos weg ist immer ein Schritt nach vorn 🙂
Dann erklär mal wie du mit den Ding ein vernünftiges Mutliroom Audio aufbaust.
Bleib bei Sonos und freunde dich mit ihrer neuen Philosophie der Benutzererfahrung an.
Die Ikea Lösung bietet für viel mehr preissensitive Kunden eine einfache Alternative .
Ich brauche die Sonos App genau einmal, für das hinzufügen ins WLAN ab dann läuft alles über AirPlay.
Was deutlich einfacher ist als sich ständig Bluetooth Koppeln rum zuschlagen.