Apple fährt weiterhin zweigleisig, denn in den USA bietet das neue iOS 18.2, was ab sofort zum Download bereitsteht, zahlreiche Neuerungen rund um Apple Intelligence. Unter anderem startet der sogenannte Image Playground, mit dem man einzigartige Bilder durch einfache Beschreibung erstellen kann. Darüber hinaus startet auch Genmoji, eine Funktion, mit der man mithilfe von Apple Intelligence Emojis einfach durch eine Textbeschreibung erstellen kann.
Ingenieurteams wurden in den letzten fünf Jahren verdoppelt
Apple investiert in regelmäßigen Abständen in verschiedene Märkte auf der ganzen Welt, um die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit voranzutreiben. Nun hat der Konzern aus Cupertino in einer Mitteilung im Pressecenter bekanntgegeben, dass man in den vergangenen fünf Jahren mehr als 18 Milliarden britische Pfund in Großbritannien investiert habe, unter anderem, um die dortigen Ingenieurteams um das doppelte zu verstärken.
Blutdruck-Monitoring und 5G-RedCap-Unterstützung weitere mögliche neue Features
Die Möglichkeit, auch Nachrichten, die keine Notrufe sind, über Satelliten zu verschicken, hat Apple auf seinen iPhones mit dem Launch von iOS 18 bereits eingeführt. Mark Gurman von Bloomberg bringt nun das Gerücht auf, dass Apple diese Funktion auch auf der nächsten Apple Watch Ultra verfügbar machen möchte. Auch die viel diskutierte Blutdrucküberwachung könnte laut Gurman Teil des Funktionsumfangs der neuen Apple Watch Ultra sein.
Die Funktionsweise des Satelliten-Messaging gleicht, so Mark Gurman, der des iPhones: Nutzerinnen und Nutzer könnten also Textnachrichten direkt von ihrer Apple Watch aus an Kontakte senden, ohne eine Mobilfunk- oder WLAN-Verbindung zu benötigen. Laut einer Vermutung von The Verge könnte diese neue Funktion darauf abzielen, Nutzer des Garmin InReach zu gewinnen – ein bei Wanderern beliebtes Satellitenkommunikationsgerät, das in Gebieten ohne Netzabdeckung oft zum Einsatz kommt.
Mark Gurman berichtet außerdem, dass Apple die bisher in der Apple Watch verbauten Intel-Modems durch Komponenten des Herstellers MediaTek ersetzen wolle. Pläne, eigene Modems in der Apple Watch zu verwenden, gibt es laut Gurman derzeit noch nicht. Die MediaTek-Komponente könnte jedoch RedCap-Support bieten. RedCap ist ein 5G-Dienst für Wearables und IoT-Geräte, der durch den Verzicht auf zusätzliche Antennen und maximale Bandbreite die Kosten senkt und die Akkulaufzeit verlängert.
Blutdrucküberwachung könnte 2025 kommen
Das Blutdruckmonitoring könnte laut Gurman bereits 2025 in die Apple Watch integriert werden. Allerdings hat sich die Einführung dieser Funktion in der Vergangenheit mehrfach verzögert. Wie beim Schlafapnoe-Monitoring wird die Apple Watch auch bei der Blutdrucküberwachung keine genauen Messwerte liefern. Stattdessen soll sie die Nutzenden darauf hinweisen, wenn ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck besteht.
Apple ist schon seit längerem nicht nur mit Mac-Rechnern und mobilen Arbeitsgeräten am Markt vertreten, sondern bietet auch entsprechendes Zubehör für die Devices an. Wer beispielsweise einen Mac mini kauft, benötigt noch ein externes Display, um arbeiten zu können. Nachdem der Konzern aus Cupertino lange Zeit das Thunderbolt Display erfolgreich vertrieben hatte, war es nach dessen Aufgabe Zeit für etwas Zeitgemäßeres: Das Apple Pro Display XDR.
Seit 2021 kursieren Gerüchte über einen HomePod mit Display, die sich nun erhärten. So will der koreanische Branchendienst Daily SE erfahren haben, dass Apple OLED-Displays für den neuen HomePod beim chinesischen Display-Hersteller Tianma bestellt haben soll. Laut Mark Gurman von Bloomberg soll Apple zudem mehrere HomePod-Varianten mit Bildschirm entwickeln.
Apple steckt mitten in der Entwicklung seiner eigenen 5G-Modems, die voraussichtlich im nächsten iPhone SE 4, das 2025 erscheinen soll, zum ersten Mal verbaut werden sollen. Nun wurden Gerüchte darüber laut, dass Apple auch die Vision Pro mit der Cellular-Option ausstatten wolle.
Apple und Amazon wollen weiter im Bereich Künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten. Apple werde künftig die AWS-Infrastruktur für die Entwicklung und Bereitstellung KI-basierter Funktionen nutzen, gibt Amazon an. Dabei soll Amazons AWS zur Unterstützung cloudbasierter KI-Funktionen auf Apples Endgeräten, wie dem iPhone, iPad und dem Mac zum Einsatz kommen.
Apples Geschäftsführer Tim Cook ist ein begehrter Interview-Partner, und immer wieder gibt es kleinere oder auch längere Gespräche mit Influencern, Tech-Magazinen und anderen Outlets zu Apple-Produkten, Tim Cooks Arbeit als CEO und mehr. Nun hat sich das Magazin WIRED mit dem Apple-Chef auf dem Apple Campus getroffen und die längere Konversation in einem Interview-Artikel zusammengefasst. Wir führen die wichtigsten Aussagen Cooks zu Themen wie Apple Intelligence, Gesundheitsfeatures und Live-Keynotes auf.
Immer wieder gab es in der Vergangenheit Gerüchte, dass Apple eine eigene Smart Home-Kamera mit HomeKit-Kompatibilität veröffentlichen könnte. Dies soll einigen Prognosen zufolge im übernächsten Jahr, demnach in 2026, der Fall sein. Nun gibt es neue Informationen vom bekannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo, der dieses Zeitfenster bestätigt.
Autohersteller wie GM hatten zuletzt den Support für CarPlay in ihren Fahrzeugen zugunsten eigener Infotainment-Systeme aufgekündigt. Hyundai-Manager Olabisi Boyle erklärte nun in einem Interview mit InsideEVs, dass sein Unternehmen an dem Support von CarPlay festhalten wolle – zumindest vorerst.
AirPods Pro als Alternative zum klassischen Hörgerät verwenden
Apples Head of Accessibility, Sarah Herrlinger, hat in einem Interview mit dem Forbes Magazine über die neuen Hörhilfe-Funktionen der AirPods Pro 2 gesprochen. Im Gespräch lobt Herrlinger Apples „langjähriges Engagement“, Technologie für jeden zugänglich zu machen. Denn Apple stelle mit den AirPods Pro 2 und den unter iOS 18.1 eingeführten Hörhilfe-Funktionen Hörhilfen in „klinischer Qualität“ bereit.
Wie jedes Jahr hat Apple auch 2024 wieder eine Spendenaktion rund um den World AIDS Day gestartet, mit der das Unternehmen den „Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria“ unterstützen will. Im Rahmen dessen bringt Apple jährlich einige seiner Produkte unter dem (RED)-Label auf den Markt. In diesem Jahr hat das Unternehmen nun auch eine Version der Beats Solo 4 Kopfhörer als RED-Edition vorgestellt. Diese werden jedoch nicht auf dem Markt erhältlich sein.
Update am 28. November: Die AirPods Pro 2 sind wieder für 199 Euro (Amazon-Link) erhältlich.
Am frühen Sonntag haben wir gleich mal zwei richtig gute Angebote für euch am Start. Mehrere Händler, darunter auch Amazon, haben die Preise für zwei beliebte Apple-Gadgets gesenkt. Ihr könnt euch die Apple AirTags und die AirPods Pro der zweiten Generation zum Bestpreis der Black Week sichern.
Ende des letzten Jahres kündigten bereits zwei große Automobil-Hersteller eine Integration der neuen CarPlay-Generation von Apple in ihren Fahrzeugen an: Aston Martin und Porsche. Seitdem hat sich allerdings nicht viel getan, und Fans der beiden Automarken warten noch immer auf eine Integration der Infotainment-Software von Apple.