VitaminD: Gratis-App soll helfen, den eigenen Vitamin D-Spiegel im Auge zu behalten

Laut Angaben in der App VitaminD haben geschätzt zwischen 50 und 90% der deutschen Bevölkerung einen Vitamin D-Mangel.

Vitamin D, auch bekannt als Cholecalciferol, ist deshalb so wichtig für den eigenen Körper, weil es eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut spielt und zudem den Knochenaufbau unterstützt. Besteht ein Vitamin D-Mangel über einen längeren Zeitraum, führt er bei erwachsenen Menschen zu einer schmerzhaften Knochenerweichung, bei Kindern zu Rachitis.

Die kostenlos im deutschen App Store erhältliche Anwendung VitaminD (App Store-Link) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Vitamin D-Spiegel des Nutzers unter Kontrolle zu behalten. Die 10,8 MB große App steht seit Anfang August dieses Jahres zum Download bereit und kann in englischer und deutscher Sprache genutzt werden.

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Arztsuche jameda: Update integriert Online-Terminbuchung

Mit der Applikation Arztsuche jameda könnt ihr im Handumdrehen nach Ärzten suchen, die Qualität bewerten und weiterempfehlen.

Die Universal-App Arztsuche jameda (App Store-Link) hat vor wenigen Tagen ein umfangreiches Update erhalten. Version 3.3.0 integriert ab sofort eine Online-Terminanfrage direkt beim Arzt, auch wenn die Praxis schon geschlossen ist. So könnt ihr noch einfacher Termine bei eurem Arzt des Vertrauens vereinbaren, wobei diese Funktionalität noch nicht von allen Praxen angeboten wird.

Die größte Datenbank für Arztempfehlung hat sich weiter verbessert. So haben die Entwickler die Darstellung der Weiterempfehlungsquote in Arztprofilen, die Ergebnisliste und die Performance der App überarbeitet und noch nutzerfreundlicher gestaltet. Mit erweiterten Filterfunktionen könnt ihr eure Suche jetzt noch besser eingrenzen.

Gerne möchten wir noch einmal erläutern, was Arztsuche jameda genau macht. Über eine Suchmaske könnt ihr nach Ärzten und Fachärzten suchen. In den detaillierten Informationen findet ihr natürlich die Bewertungen anderer Patienten, aber auch weitere Infos zur Praxis selbst. Öffnungszeiten, Fotos, die Homepage, Leistungsbeschreibungen oder auch personalisierte Informationen zum Arzt sind meistens hinterlegt.

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BlutdruckDaten: Aktualisierte iOS-Version mit neuem Layout & Medikamentenverwaltung

Im App Store gibt es nicht nur viele Spiele, sondern auch praktische Applikation, mit der ihr den Alltag etwas einfacher gestalten könnt. Dazu zählt zum Beispiel BlutdruckDaten.

Aus der Kategorie Medizin möchten wir euch heute das aktualisierte BlutdruckDaten (App Store-Link) vorstellen. Die Universal-App für iPhone und iPad kann komplett kostenlos verwendet werden, ist dabei 3,5 MB groß und hilft beim Überwachen des eigenen Blutdrucks.

In Version 5.04 wurde nicht nur das Design verbessert, auch eine Medikamentenverwaltung, ein BMI-, Salz- und Blutdruckrechner haben Einzug erhalten. Wer selbst unter zu hohem Blutdruck leidet, kann mit der Gratis-App alle gemessenen Werte festhalten, protokollieren und graphisch auswerten. Zur Nutzung wird ein Account verwendet, so dass die Daten kinderleicht per iOS, Android oder PC und Mac abgeglichen werden können.

Die Applikation erfasst dabei den systolischen und diastolischen Blutdruck zusammen mit dem aktuellen Puls. Zusätzlich lassen sich Vitalwerte wie das Gewicht, den Blutzuckerwert oder die Körpertemperatur erfassen. Aus allen Daten erstellt BlutdruckDaten ausführliche Liniendiagramm, die auch als PDF exportiert und so mit zum Arzt mitgenommen werden können.

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Nachschlagwerk für Eltern: Was tun bei Vergiftungen?

Die iPhone-Applikation „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ soll dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

„Vergiftungsunfälle bei Kindern“ (App Store-Link) ist eine kostenlose iPhone-Applikation, die über das Thema Vergiftungen bei Kindern aufklärt. Klar sollte sein, dass die Applikation keinen Arzt ersetzen kann, aber es spricht sicher nichts dagegen, vorab ein wenig darin zu stöbern und sie danach für den Fall der Fälle auf dem iPhone zu behalten. Schließlich weiß man ja nie, ob die Kleinen nicht irgendwann doch mal etwas in den Mund nehmen.

Die vom Bundesinstitut für Risikobewertung herausgegebene App unterteilt sich in fünf Bereiche: A-Z Vergiftungen, Haushalt, Pflanzen & Pilze, Medikamente sowie eine Giftnotruf. Für letzteren ist es sinnvoll, wenn man die Ortungsdienste für die App aktiviert. Dann nämlich kann „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ direkt bei der regional zuständigen Zentrale anrufen.

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Arztsuche jameda: Ärzte per App finden, bewerten und empfehlen

Mit der kostenlosen Applikation „Arztsuche jameda“ (App Store-Link) kann man per App nach Ärzten in der Umgebung suchen.

Die kostenlose Applikation ist mit 4,7 MB schnell auf iPhone und iPad installiert, natürlich wird zur Benutzung eine Internetverbindung benötigt. Die Arztsuche ist sicherlich dann interessant, wenn man beispielsweise in eine andere Stadt zieht und dort noch keine Erfahrungen sammeln konnte. Natürlich hilft die App auch dabei, Ärzte aus bestimmten Fachgebieten aufzuspüren.

Auf dem Startbildschirm befindet sich die Freitextsuche, in der man nach Fachgebieten und/oder Arztnamen suchen kann. Wer möchte, kann seinen eigenen Standort als Bezugspunkt verwenden, eine manuelle Eingabe der Adresse ist aber auch möglich. Wer sogar die Postleitzahl oder den Straßennamen kennt, kann die Suche deutlich eingrenzen. Danach wird über einen Schieberegler der Umkreis bestimmt und schon spuckt die Suche entsprechende Ergebnisse aus.

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Herzstifung: Digitaler Helfer in Notsituationen

Die Deutsche Herzstiftung hat vor zwei Tagen eine eigene iPhone-Applikation veröffentlicht. Sie zu installieren, kann sicher nicht schaden.

Was macht man, wenn eine Person plötzlich starke Schmerzen in der Brust verspürt? Wie kann man bewusstlosen Personen helfen und wie häufig sollte man bei einer Herzdruckmassage noch mal pressen? Eigentlich sind das Dinge, die man sich in einem Erste-Hilfe-Kurs angeeignet haben und möglichst nicht vergessen sollte.

Da man im Ernstfall aber ganz sicher an andere Dinge denkt, kann ein kleiner digitaler Helfer nicht schaden. Die Herzstiftung App (App Store-Link) für das iPhone ist nur 6,8 MB groß und kommt mit einem Schicken Icon daher, das man ruhig in einen Homescreen-Ordner verschieben kann, solange man es im Ernstfall schnell findet.

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FOCUS Ärzteliste: 1.500 Spezialisten in einer App

Der FOCUS hat heute eine Ärzteliste im App Store veröffentlicht, die wir uns mal genauer angesehen haben.

Die FOCUS Ärzteliste (App Store-Link) kann ab sofort für 79 Cent auf das iPhone geladen werden. Schon beim Anblick der Screenshots wird klar: Hier hat sich jemand beim Design sehr viel Mühe gegeben, trotzdem ist die Neuerscheinung mit rund 10 MB sehr klein gehalten.

In der Ärzteliste wurden die 1.500 führenden Spezialisten aus 300.000 Ärzten zusammengefasst. Den Hausarzt um die Ecke findet man in der FOCUS Ärzteliste also nicht, stattdessen konzentriert man sich auf die jeweiligen Experten aus 24 Fachbereichen.

Wer zum Beispiel einen guten Arzt aus dem Fachgebiet Allergie & Asthma, Orthopädie oder Psyche sucht, wählt einfach den entsprechenden Menüpunkt aus, bei manchen Fachgebieten gibt es sogar noch Unterkategorien. Alternativ kann man die Volltext- oder Umkreissuche nutzen, um Ärzte zu finden.

Die Detailansicht der einzelnen Ärzte ist wirklich sehr gelungen. Neben vollständigen Angabe zur Adresse und Kontaktmöglichkeiten wie Webseite oder Telefonnummer wird die Praxis eingeschätzt. Man kann herausfinden, ob der Arzt von Kollegen oder Patienten empfohlen wurde, ob er Studien veröffentlicht hat und wie es um die Wartezeit steht.

Qualitativ ist die FOCUS Ärzteliste, was Inhalt und auch Design angeht, wirklich zu empfehlen. Letztlich stellt sich mir die Frage, wer von dieser iPhone-App profitieren kann – bei einer akuten Erkrankung oder Verletzung kann sie auf der Suche nach dem richtigen Spezialisten aus der Umgebung aber sicher hilfreich sein. Es kann ja nie schaden, sich eine weitere Meinung einzuholen.

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MyDoc: Kann eine App den Arztbesuch ersetzen?

Die Applikation MyDoc ist derzeit noch zum Einführungspreis erhältlich. Wir haben einen Blick auf den Doktor geworfen.

MyDoc (App Store-Link) wurde zuletzt vor wenigen Tagen aktualisiert und bekam neben einigen grafischen Optimierungen auch ein verbessertes Diagnose-Tool. Eigentlich beträgt der Preis der App 3,99 Euro, momentan läuft aber noch eine Preisaktion und MyDoc kostet nur 79 Cent.

Die wohl wichtigste Funktion von MyDoc ist das Diagnose-Tool. Hier markiert man zunächst die Körperstellen, an denen man Schmerzen empfindet, und beantwortet dann nach und nach Fragen zum Krankheitsbild und den Symptomen.

Auf diese Art und Weise versucht die iPhone-Applikation die vorhandene Krankheit herauszufinden und präsentiert am Ende der digitalen Untersuchung die wahrscheinlichsten Krankheiten. Mein mittlerweile verschwundener Magen-Darm-Virus wurde immerhin mit einer Wahrscheinlichkeit von 82 Prozent diagnostiziert.

Eines muss an dieser Stelle aber klipp und klar gesagt werden: MyDoc ersetzt in keinem Fall den Gang zum Arzt! Dazu sind die Ergebnisse, welche die App liefert, viel zu wage. Für einen ersten Check, welche Krankheit man eventuell haben könnte, mag es ausreichen – für mehr aber nicht.

Zusätzlich zum Diagnose-Tool gibt es auch eine Krankheitsliste, in der hunderte Krankheiten aufgelistet sind und durchsucht werden können. Zu jeder Krankheit gibt es eine Definition, ärztliche Maßnahmen und verschreibungspflichtige Medikamente. Als eigenständige App ist die Krankheitsliste ebenfalls erhältlich, kostet mit 1,59 Euro aber momentan noch doppelt so viel.

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Für angehende Mediziner: Das Skelett kennenlernen

Medizinstudenten und Biologie-Schüler aufgepasst: Wer das menschliche Skelett näher kennen lerne möchte oder muss, kann nun zu einer passenden App greifen.

iBones ist erst vor rund zwei Wochen im App Store erschienen und wird von Büffeln.net angeboten. Für 1,59 Euro erhält man eine Universal-App, die sich mit einer Größe von nur 12,6 MB auch auf iPhone oder iPad installieren lässt. Wir haben uns die Bildungs-App bereits näher angesehen.

In iBones (App Store-Link) sind die einzelnen Knochen des Skeletts in sieben verschiedene Körperbereiche aufgeteilt, zum Beispiel Hand, Wirbelsäule oder Brustkorb. In jeder Kategorie stehen Multiple Choice Fragen zur Auswahl, bei denen man anhand einer Grafik erkennen muss, um welchen Knochen es sich handelt.

In den Antwortmöglichkeiten wird praktischerweise nicht nur die deutsche Bezeichnung, sondern auch der exakte lateinische Titel angezeigt – so lernt man gleich doppelt. Richtig beantwortete Fragen werden im Karteikartensystem zur Seite gelegt, seinen Lernfortschritt kann man dabei in den Statistiken nachverfolgen.

Unter dem Menüpunkt Statistik kann man sehen, an welchem Tag man wie viele Fragen richtig oder falsch beantwortet hat. Eine gelbe Linie zeigt außerdem den Wissensstand in Prozent an.

Als kleines Extra bringt iBones ein virtuelles Skelett mit sich, das man drehen und zoomen kann, um es von allen Seiten zu betrachten. Unserer Meinung nach hätte die maximale Zoomstufe etwas größer ausfallen können, toll wäre auch eine Möglichkeit gewesen, sich die Namen der Knochen per Fingertipp anzeigen lassen zu können.

Abschließend kann jedenfalls gesagt werden, dass iBones für den Preis von 1,59 Euro und den Karteikarten sicher eine nette Sache ist. Die Entwickler haben außerdem angekündigt, die einzelnen Beschreibungen noch zu verbessern.

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aporabatt: Medikamente günstiger kaufen

Ein paar Euro beim nächsten notwendigen Einkauf in der Apotheke sparen? Kein Problem mit der passenden App.

Vor wenigen Tagen ist aporabatt in der Kategorie Medizin erschienen. Die gerade einmal 0,9 MB große iPhone-Applikation kann kostenlos geladen werden und soll bei aktiver Internetverbindung eine Vielzahl an Rabatt-Gutscheinen für den nächsten Einkauf in der Apotheke bieten.

Angezeigt werden in aporabatt (App Store-Link) allerdings nur rezeptfreie Medikamente. Ein kleiner Praxis-Test brachte das erste Ergebnis: Für die bekannten Schmerzmittel Aspirin und Thomapyrin fanden wir über die integrierte Suche schnell die ersten Coupons. Die Rabatte lagen zwischen 20 und 50 Prozent, womit man zwar nicht an die Preise des Online-Versandhandels herankommt, aber immerhin ein paar Euro spart.

Mit einem Fingertipp kann man den Coupon abrufen und in der App abspeichern. Direkt in der Apotheke kann man dann den Barcode anzeigen und sparen – von uns ist das allerdings noch ungetestet.

Schwierig wird es nur bei speziellen Medikamenten und in nicht so dicht besiedelten Gebieten wie dem Ruhrgebiet. Hier kann es schon mal vorkommen, dass sich der Weg zur teilnehmenden Apotheke aufgrund der Entfernung nicht lohnt.

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BundesArztsuche: Der Arzt für die Hosentasche

Die App BundesArztsuche hat seit Dezember nicht auf sich aufmerksam gemacht…

Doch nun hat Apple die App gefeatured und konnte so ein paar zusätzliche Downloads verzeichnen. Wie der Name der App schon verrät, kann man mit dieser App Ärzte in der Nähe suchen.

Die BundesArztsuche zeigt Informationen zu mehr als 150.000 ambulant tätigen Ärzten und Psychotherapeuten in Deutschland an. Auf einer Karte kann man seinen Standort bestimmen lassen, den Umkreis bestimmen und danach werden sämtliche Ärzte angezeigt.

Die App kann ziemlich nützlich sein, wenn man sich in einer fremden Stadt befindet und plötzlich krank wird und ärztlichen Rat aufsuchen möchte. Leider gibt es keine Bewertungsfunktion um zu sehen, was andere Besucher von diesem Arzt halten.

Die App zeigt den Namen der Praxis und des Arztes an sowie die Telefonnummer und die Anschrift. Mit einem Klick auf „Route“ kann man sich vom aktuellen Standpunkt zum gewählten Arzt navigieren lassen.

Die App dient also eher als Nachschlagewerk, da es keine Bewertungen gibt. Hier könnte man auch das Telefonbuch nutzen, allerdings sieht man dann nicht wie weit die nächste Praxis entfernt ist. Wenn hier noch einige Funktionen nachgereicht werden könnte die App sicher mehr bieten. Leider sind die Grafiken nicht fürs iPhone 4 optimiert. Die App ist übrigens kostenlos.

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iManage Migraine: Tagebuch für Migränegeplagte

Etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet unter Migräne, einer äußerst unangenehmen Kopfschmerzart, die häufig mit Schwindel, Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit einhergeht. iManage Migraine bietet weitreichende Informationen sowie einen Ansatz zur Kontrolle von Migräneattacken.

Die gratis erhältliche iManage Migraine-Universal-App ist nur eine von mittlerweile vielen Migräne-Management-Applikationen – was zeigt, daß diese Kopfschmerzart nicht nur verbreitet ist, sondern sich vermehrt um allgemeine Vorbeugung und Überwachung der Attacken Gedanken gemacht wird. Weitere Apps in diesem Stil sind die allerdings kostspieligeren „Kopfschmerz-Tagebuch“ (momentan 2,99 Euro) oder „Schmerz Kalender“ (4,99 Euro).

Aufgrund der Tatsache, dass iManage Migraine kostenlos verfügbar ist, haben wir nun der 26,5 MB-App eine Chance gegeben und uns ausführlich mit ihr beschäftigt. Die Tatsache, daß keine deutsche Sprachversion verfügbar ist, sollte jedem, der in der Schule zumindest ansatzweise im Englischunterricht aufgepasst hat, jedoch bei der Nutzung nicht stören.

Gleich nach dem Startbildschirm wird man in ein übersichtliches Menü geführt, welches im Stil einer Stadtkarte aufgebaut ist. Dort finden sich verschiedene Häuser und Straßennamen, die jeweils thematisch strukturiert sind und Wissenswertes rund um die Migräne bereithalten, so zum Beispiel die „Migraine Street“, die „Treatment Alley“ oder die „Management Lane“. Unter anderem erfährt man hier einiges über die Geschichte der Migräne, den Zusammenhang zwischen Übelkeit und einer Migräneattacke oder auch potentielle Auslöser eines Migräneanfalls.

Wichtige Funktionen: Tagebuch und Auswertung
Eine der wertvollsten Eigenschaften dieser App ist auf jeden Fall die Möglichkeit, anhand eines Tagebuches Migräneattacken aufzuzeichnen, Beobachtungen zu notieren und diese anhand von Balkendiagrammen nachträglich auszuwerten. Um einen Anfall ins Tagebuch aufzunehmen, genügt ein Fingertipp auf den Button „Journal“ im Hauptmenü der App. Fortan wird man durch einen Fragebogen geleitet, der verschiedenste Fragen zur Migräneattacke bereithält, unter anderem welche Medikamente vor, während oder nach dem Anfall zum Einsatz gekommen sind, welche Symptome man bemerkt hat oder auch Fragen zur Intensität oder Lokalisation des Schmerzes. Zum Schluss kann man noch eigene Notizen, zum Beispiel bei Auffälligkeiten, hinzufügen.

Weiterhin bietet die App eine langfristige Überwachung und Auswertung der einzelnen Migräneanfälle. In Form mehrerer Balkendiagramme wird übersichtlich dargestellt, welche Auslösefaktoren eine Rolle spielen, wie oft welche Medikamente eingenommen worden sind, ob es migränebedingt Auswirkungen auf das tägliche Leben gegeben hat etc. Diese Diagramme lassen sich zur persönlichen Archivierung oder zum Vorlegen beim behandelnden Arzt auch ausdrucken oder per E-Mail versenden.

Kritikpunkt: Mangelnde Zusammenfassung
Was der ansonsten sehr gelungenen App zweifelsohne noch fehlt, ist eine Möglichkeit, die Migräneattacken einzeln mit allen eingegebenen Werten und Auffälligkeiten kurz und knapp einzusehen. Dies ist zwar über ein Kalenderblatt möglich, in dem Migränetage rot markiert sind, jedoch gibt es keine zusammenfassende Karteikarte, die schnell eine kurze Übersicht verschafft. Dies ist nur möglich, indem man im Kalender den jeweiligen Migränetag auswählt und sich erneut den kompletten Fragebogen ansieht. Weiterhin ist Vorsicht geboten bei einer Wiederherstellung des iOS – hier haben wir die schmerzhafte Erfahrung machen müssen, dass die Daten, die über Monate hinweg in der App gesammelt wurden, komplett verschwunden waren. Ein vorheriges Sichern der Informationen per Ausdruck oder E-Mail-Weiterleitung ist deswegen auf jeden Fall ratsam.

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Mit Spezial-Aufsatz: iPhone erkennt Hautkrebs

Das iPhone kann jetzt mit einer speziellen Hülle auch Hautkrebs diagnostizieren. Allerdings ist das nur für den professionellen Einsatz gedacht.

Die Hülle wird einfach über das iPhone 3GS oder 4 gesteckt und funktioniert mit einem Auflichtmikroskop und einer eigens entwickelten App. Wer so etwas nutzen soll? Ärzte, die bisher nur ein Handdermatoskop verwenden, können so zusätzliche Funktionen und Informationen erhalten.

So können zum Beispiel Bilder aufgenommen und gespeichert werden, natürlich können sie auch direkt auf den Computer übertragen oder per E-Mail verschickt werden – oder einfach nur zur Ansicht für den Patienten. Bei 20facher Vergrößerung werden selbst kleine Details sichtbar.

„Wir haben das handyscope für all diejenigen Dermatologen entwickelt, die beim konventionellen Handdermatoskop das Fixieren und Speichern vermissen“, erklärt Andreas Mayer, Geschäftsführer der entwickelnden Firma.

Günstig ist das Handyscope allerdings nicht, zumindest nicht für unsere Verhältnisse. 1166,20 Euro werden für eine Hülle fällig. Wie gesagt – für den professionellen Einsatz sicher eine gute Sache.

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medpex: Medikamente einfach unterwegs bestellen

Medikamente mit dem iPhone bestellen? Auch dafür gibt es eine App – die medpex Apotheke.

Auch wenn man nicht bei jedem Wehwechen eine Tablette nehmen sollte – Medikamente sind meist eine tolle Sache, wenn sie richtig verwendet werden. Lästig ist oft nur der Gang in die Apotheke und der spätere Blick auf den Kassenzettel, oft zahlt man nämlich richtig viel Geld und bekommt wenig Inhalt.

Deutlich günstiger kann man seit einiger Zeit im Internet an Arzneimittel kommen, viele Webseiten haben sich auf das Angebot von Aspirin und Co spezialisiert. Geliefert wird alles per Post, bestellt wird am Computer. Noch praktischer soll es mit dem iPhone gehen, das versprechen zumindest die Macher der medpex Apotheke.

Medpex stellt eine kostenlose App für das iPhone zur Verfügung, mit der man seine Arzneimittel einfach bestellen kann. Nach dem ersten Start gelangt man auf eine Übersichtsseite mti den aktuellen Angeboten, über die Suche kann man nach seinen Wunschprodukten ausschau halten.

Schnelle Suche mit Filterfunktion
Zwar vermissen wir eine Kategorie-Übersicht ähnlich wie auf der medpex-Webseite, aber immerhin muss man nicht den genauen Namen des Medikaments wissen, um fündig zu werden. Wer Schmerzmittel oder Halsschmerzen eingibt, kommt ebenfalls zum gewünschten Resultat – und kann über einen Filter die Suche präsizieren, verschiedene Hersteller herauspicken oder maximalen Preis und Packungsgröße bestimmen – das funktioniert wirklich praktisch.

Die einzelnen Produkte sind meist ausführlich beschrieben, außerdem gibt es eine Bewertungsfunktion, in der man seine Meinung über ein Medikament schildern und natürlich eine Sterne-Wertung vergeben kann. Das ist ungemein praktisch, wenn man sich zwischen verschiedenen Produkten entscheiden muss – und da anscheinend die Daten der Webseite einfließen, gibt es meist genügend Bewertungen anderer Kunden.

Preislich gesehen mag man in anderen Versandapotheken vielleicht günstiger wegkommen, da muss man allerdings auch auf eine App verzichten. Gegenüber einer richtigen Apotheke spart man jedenfalls ein paar Euro und insgesamt dürfte sich die medpex Apotheke im vorderen Drittel des Internethandels bewegen.

Guter Support am Telefon
Nachdem man Produkte in Merkliste oder Warenkorb gelegt hat, möchte man natürlich auch bestellen. Sehr ärgerlich ist hier, dass man zunächst einen Account anlegen muss, was aber aus der App heraus nicht möglich ist. Ganz ohne Computer geht es also bei der ersten Bestellung nicht. Hat man einen Account, muss man sich lediglich einloggen und keine weiteren Daten mehr eingeben. Bezahlt werden kann per Vorkasse (auch Paypal), Nachnahme oder Rechnung – sehr praktisch, wie wir finden. Bei rezeptpflichtigen Arzneien muss man sein Rezept übrigens vor dem Versand per Post einsenden.

Ab einem Einkaufswert von 25 Euro ist die Bestellung zudem versandkostenfrei, auch wenn man in der App noch auf 3,90 Euro Versandkosten auftauchen. Nach einem Telefonat mit dem kostenpflichten Telefonsupport hat sich schnell herausgestellt, dass es sich hierbei nur um einen Anzeigefehler handelt, der schon mit dem kommenden Update behoben werden soll.

Ansonsten hätten wir uns auf jeden Fall noch eine Unterstützung des Retina-Displays gewünscht. Auf dem iPhone 4 sehen viele Grafiken verwaschen aus, gerade die Icons und die medpex-Suche auf der Startseite. Hier gibt es noch Potential nach oben, genau wie bei der Übersicht über die verschiedenen Kategorien, auch wenn die App ansonsten einen guten Eindruck hinterlässt. Wünschenswert wäre noch eine Möglichkeit zum Express-Versand, damit man auch bei akuten Krankheiten schnell beliefert wird und nicht zwei bis drei Tage warten muss.

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