Für Camping-Freunde hat der ADAC jetzt eine passende und aus unserer Sicht günstige App zur Verfügung gestellt.
Wer bisher sein iPhone zur Anzeige und Suche von Camping- und Stellplätzen verwendet hat, konnte das zum Beispiel mit Navigon machen. Dort kostet das Zusatz-Paket aber schlappe 20 Euro, dafür bekommt man sogar den ADAC Stellplatzführer als Buch (Amazon-Link).
Deutlich günstiger geht es mit dem ADAC Camping- und Stellplatzführer 2012 (App Store-Link) für das iPhone. Die am Montag erschienene App gibt es derzeit zum Einführungspreis von 4,99 Euro, später sollen 7,99 Euro fällig werden.
Camping-Freunde finden innerhalb der App 5.400 Campingplätze und 3.700 Stellplätze in ganz Europa. Die vom ADAC bewerteten Plätze findet man zum Beispiel über eine integrierte Karte oder eine Umgebungssuche. Jeder einzelne Campingplatz ist in fünf Kategorien bewertet (zum Beispiel Sanitäreinrichtungen und Freizeitangebote) und mit vielen Detailinformationen versehen.
Klasse ist die Tatsache, dass alle Daten innerhalb der App offline verfügbar sind und man sich so auch im Ausland oder bei schlechter Internetverbindung schnell und einfach informieren kann. Eine Anbindung an Navigon zur einfachen Navigation ist auch an Bord, Telekom-Kunden finden eine integrierte ADAC CampCard (für Rabatte auf teilnehmenden Plätzen) vor.
Etwas schade ist die Tatsache, dass es keine Bilder von den einzelnen Campingplätzen gibt. Klar, damit würde die Größe der App deutlich anwachsen, zumindest eine optionale Download-Funktion wäre aber toll gewesen.
Nachdem wir am Wochenende zwei Mal über Navigon berichtet haben, zieht TomTom jetzt mit einem Update nach.
Uns wurde ja schon vorgeworfen, Werbung für Navigon zu machen – aber ich persönlich fand den Preis für ein vollwertiges Navi richtig gut. Einige von euch nutzen sicher auch TomTom, hier lohnt sich ein Blick in den App Store – seit wenigen Stunden ist ein Update verfügbar, unter anderem für D-A-CH, Westeuropa und Europa.
Die neue TomTom-App für iPhone und iPad unterstützt erstmals soziale Netzwerke als Quelle für die Turn-by-Turn Navigation und plant automatisch Routen anhand der Informationen von Facebook-Veranstaltungen und -Orten. Autofahrer können über die App zudem Ziel und Ankunftszeit ihrer Fahrt auf Twitter und Facebook oder per E-Mail und SMS teilen.
Ziemlich interessant klingt TomTom Places, eine verbesserte Suchfunktion. „Die Suche über TomTom Places spart unterwegs viel Zeit“, sagt Gerard Hinds, Director Mobile bei TomTom. „Gibt man in einer gewöhnlichen Suchmaschine z.B. den Begriff ‚Brot‘ ein, werden Rezepte angezeigt. Bei der Suche mit TomTom Places muss man sich hingegen nicht durch irrelevante Informationen durchkämpfen, sondern findet stattdessen eine Vielzahl an Geschäften in der Umgebung, in welchen man Brot kaufen kann.“
Nebenbei hat man auch noch das Kartenmaterial aktualisiert, es aber leider nicht fertig gebracht, einen optionalen Download der benötigten Karten zu ermöglichen. Die Europa-Version ist beispielsweise schlappe 1,81 GB groß – gerade bei iPhone oder iPads mit nur 16 GB Speicherplatz kann es daher schnell eng werden. Preislich liegt man derzeit bei 50 Euro (D-A-CH), 70 Euro (Westeuropa) und 90 Euro (Europa).
Navigon Europa ist weiterhin zum Sparpreis verfügbar – momentan können 40 Euro gespart werden.
Wer auf der Suche nach einem vollwertigen Navigationssystem ist, sollte heute oder morgen unbedingt einen Blick auf Navigon Europa (App Store-Link) werfen. Die Universal-App ist derzeit von 90 auf 50 Euro im Preis reduziert, das Angebot gilt vermutlich nur noch an den beiden Feiertagen.
Da es unter dem letzten Artikel recht viele Fragen gab, wollen wir heute die Chancen nutzen, sie zu beantworten. Bevor wir mit euren Kommentaren einsteigen, zunächst einmal ein Blick auf die Rezensionen im App Store. Viele Nutzer klagen darüber, dass die Server für den Download der Karten nicht erreichbar seien – ich habe es im heimischen WLAN mit zwei unterschiedlichen Geräten aber problemlos ausprobieren können.
„Unterstützt die App auch TMC-Meldungen und alternative Routenführungen bei Stau?“ Nein, TMC funktioniert auf dem iPhone generell nicht. Stattdessen werden die Verkehrsdaten aus dem Internet geladen, in Deutschland ist das kein Problem. Die Funktion muss für einmalig 20 Euro freigeschaltet werden. Zum Vergleich: TomTom verlangt 30 Euro pro Jahr.
„Bringt einem das größere Display des iPads etwas? Oder wird das garnicht genutzt?“ Die Universal-App ist auf das iPad angepasst und stellt entsprechend alles in einer optimierten Darstellung an. Ein iPad an der Windschutzscheibe – das dürfte aber bei den meisten Wagen der Klein- oder Mittelklasse ziemlich ulkig aussehen.
„Wie findet ihr Navigon denn im direkten Vergleich mit TomTom, oder einem ‚echten‘ Navi?“ Bis auf TMC steht das mobile Navigon seinen großen Brüdern in nichts nach. Der große Vorteil ist, dass man es immer dabei hat. Ich persönlich finde die Benutzerführung von Navigon etwas gelungener, zudem kann man dort Kartenmaterial frei verwalten. Bei TomTom Europa muss man das ganze Paket laden und belegt damit fast 2 GB Speicherplatz auf seinem Gerät.
„Wozu brauche ich denn ein teures Navi-App, wenn ich kostenlos Google-Maps nutzen kann?“ Nun, Google Maps unterstützt weder Sprachansagen noch besondere Routenoptionen. Ganz besonders schlecht funktioniert es bei schlechter oder gar keine Internetverbindung, etwa im Ausland.
„Was treten nach zwei Jahren für Kosten für die Kartenupdates auf?“ Das weiß wohl noch niemand. Als Navigon FreshMaps vor rund einem halben Jahr gestartet hat, hieß es von offizieller Seite, dass man Kartenupdates für mindestens (!) zwei Jahre bekommt. Es könnte also auch durchaus sein, dass es sogar noch etwas länger laufen wird. Auf Standalone-Navis sind Updates aber meistens sogar teurer.
„Muss man bei Navigon immer eine 3G-Datenverbindung haben, die irgendetwas nachlädt, oder funktioniert das auch offline?“ Der große Vorteil von Navigon ist, wie schon oben beschrieben, dass es offline funktioniert. Für die Positionierung wird lediglich ein GPS-Signal benötigt, das kostet nichts.
Solltet ihr noch weitere Fragen haben, immer her damit. Unsere Leser oder wir finden sicher eine passende Antwort.
Routenplanung erledigt man im Zweifel ganz schnell mit der Karten-App. Aber wie sieht es mit der Distanz zwischen zwei Punkten aus?
Hier hilft AtoB Distance Calculator Pro (App Store-Link) weiter. Schon jetzt dürfen wir euch verkünden, dass die iPhone-Applikation am Samstag von 1,59 Euro auf 79 Cent reduziert wird. So könnt ihr frei entscheiden, mit welchem Betrag ihr den Entwickler unterstützen wollt. Zudem steht eine kostenlose Light-Version mit eingeschränkter Funktionalität zur Verfügung.
Ich stelle mir folgendes Szenario vor: In der Kneipe wird am Samstagnachmittag gewettet, wie weit Veltins-Arena und Westfalenstadion voneinander entfernt sind. Überprüfen kann man die Luftlinie (oder alternativ die Auto-Route) ganz einfach mit AtoB Distance Calculator – dazu gibt man einfach „Veltins-Arena“ und „Westfalenstadion“ als Suchbegriffe ein, die korrekte Adresse muss man nicht kennen.
Wenige Sekunden später wird die Distanz der Luftlinie eingeblendet, die Entfernung kann man sich auch auf einer Karte anzeigen lassen. Außerdem gibt es weitere Informationen, wie etwa die Adresse, den Stadtteil oder Breiten- und Längengrad.
Das ganze funktioniert natürlich auch mit dem Eiffelturm, dem Fischmarkt in Hamburg, jeder beliebigen Adresse oder der aktuellen Position. Man kann sogar mehr als zwei Punkte eintragen und die Luftlinie „um die Ecke“ berechnen. Außerdem kann die Reisedauer berechnet werden, vorherige Distanzen werden im Verlauf gespeichert. Insgesamt gesehen ist AtoB Distance Calculator ein wirklich gut gemachtes Tool.
Navigon Europa, das wohl umfassendste Offline-Navi für das iPhone und iPad, gibt es derzeit wieder zum Hammerpreis.
Navigon Europa (App Store-Link) kann derzeit zum Preis von nur 50 Euro geladen werden. Bisher gab es die sonst 90 Euro teure Navi-App nur einmal günstiger, wenn auch nur fünf Euro. Für ein vollwertiges Navi kann sich dieser Preis aber absolut sehen lassen.
Bei den derzeitigen Bewertungen von nur drei Sternen werden wir häufiger gefragt, ob man Navigon überhaupt noch empfehlen kann. Ich selbst nutze das Programm seit fast drei Jahren, schon damals mit dem iPhone 3GS hatte ich keine Probleme. Und auch meine Freundin kommt mit der App super zurecht.
Vor wenigen Tagen wurden die Karten im Rahmen eines FreshMaps-Updates auf den aktuellen Stand gebracht, diese Funktion kann man für 30 Euro zuschalten. Das kann man aber problemlos auch etwas später machen, ab und an gibt es das Paket auch im Angebot.
Für 50 Euro kann ich Navigon Europa auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlen. Noch besser wird der Preis, wenn ihr reduzierte iTunes-Karten einsetzt. Wer noch keine auf Lager hat, bekommt sie in dieser Woche zum Beispiel bei REWE oder ProMarkt – dann zahlt man für die App nur noch 40 Euro.
Für 79 Cent kann man sich die völlig überarbeitete Blitzer.de Pro-App auf das iPhone laden. Dafür erhält man 14 Tage lang Zugriff auf alle Funktionen, danach muss man mobile Blitzer für einmalige 9,99 Euro freischalten. Wir haben uns natürlich gefragt, ob sich dieses Upgrade im Gegensatz zur Basis-Version lohnt.
Zu der größten Neuerung zählt eine Funktion, die Warnungen auf dem iPhone nur dann ausgibt, wenn man Blitzer auf der Fahrtstrecke mit maximal einem Abbiegevorgang erreichen kann. Das kann man sich ganz einfach vorstellen: Vor Blitzer im aktuell eingestellten Radius wird man nicht gewarnt, wenn man dafür zwei Mal abbiegen muss – etwa auf Parallelstraßen oder neben einer Autobahn.
Dazu setzt Blitzer.de Pro auf Kartenmaterial von OpenStreetMap, um genau erkennen zu können, auf welcher Straße ihr euch gerade befindet. Die Blitzer werden dann direkt auf der Karte eingezeichnet, bei zu hoher Geschwindigkeit wird man optisch und akustisch gewarnt.
Neben den über 47.000 festen Blitzern in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird man auch vor mobilen Kontrollen gewarnt. Hier verwenden die Entwickler ein ausgeklügeltes System, das von Nutzern mit Daten gefüllt wird. Durch verschiedene Wege kann aber auch festgestellt werden, wenn Falschmeldungen eingegangen sind. Wer zu oft fehlerhafte Daten meldet, wird vom System nicht mehr als Blitzer-Warner akzeptiert.
Insgesamt ist die Pro-Version von Blitzer.de gerade für Vielfahrer interessant. Letztlich sollte man sich aber unbedingt vor Augen führen, dass man eine solche App als rücksichtsvoller Autofahrer gar nicht braucht – solange man sich einfach an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält. Damit hatte ich bisher noch nie Probleme…
Über Flinc haben wir zuletzt im Juli 2011 berichtet, mittlerweile ist die Mitfahrzentrale erwachsen geworden.
Im Mittelpunkt von Flinc (App Store-Link) steht natürlich die kostenlose iPhone-Applikation, die heute auf Version 1.4 aktualisiert wurde. Mittlerweile interessieren sich immer mehr große Firmen für das Angebot, heute wurde eine Kooperation mit DriveNow, einem Carsharing-Dienst, bekannt gegeben.
„Die Kooperation mit DriveNow ist ein wichtiger Schritt für flinc hin zu einem integrierten Social Mobility Network“, sagt flinc CEO Klaus Dibbern. „Das Carsharing-Angebot von DriveNow unterstreicht und erweitert die Flexibilität von flinc, besonders auf kurzen Strecken. Die flincer bekommen nun auch die DriveNow-Fahrten anderer flincer angeboten und haben damit noch bessere Chancen auf eine passende Mitfahrgelegenheit. Zudem schlägt ihnen flinc DriveNow-Fahrzeuge vor, die in ihrer Nähe sind.“
Im Gegensatz zu anderen Mitfahrzentralen setzt Flinc auf Flexibilität. Nicht immer muss es stur von Stadt zu Stadt gehen, man kann auch einfach unterwegs jemanden aufgabeln oder zusteigen.
In der neuen Version von Flinc ist es auch möglich, Fahrer und Mitfahrer nach der gemeinsamen Fahrt zu bewerten – das soll die nötige Vertrauensbasis für zukünftige Fahrten schaffen. Außerdem können Adressen nun als Favoriten gespeichert oder direkt aus dem Telefonbuch ausgewählt werden.
Zu guter letzt die Frage an euch: Habt ihr Flinc nach dem Start im vergangenen Sommer bereits ausprobieren können? Wie sind eure Erfahrungen mit dem sozialen Netzwerk der etwas anderen Art?
Über mehr-tanken haben wir schon vor wenigen Wochen berichtet. Nun gibt es mal wieder ein Update.
Die Sprit-Preise sind ja weiterhin auf einem Niveau, wo tanken keinen Spaß macht. Die günstigste Tankstelle in der Nähe zu finden, ist unter anderem mit mehr-tanken (App Store-Link), einer kostenlosen iPhone-App, möglich. Mit dem heutigen Update liegt die Applikation in Version 2.5 vor.
Zu den größten Neuerungen zählt die Option, die Navigation zur nächsten Tankstelle in einer Navi-App zu starten – Navigon, TomTom, Sygic, Waze und die normale Karten-Applikation werden derzeit unterstützt.
Neben kleinen grafischen Veränderungen und internen Änderungen gibt es jetzt auch eine Anzeige von Öffnungszeiten, auch hier kann man als Nutzer entsprechende Daten einpflegen und der Community zur Verfügung stellen. Außerdem können verfügbare Spritsorten und deren Reihenfolge für jede Tankstelle separat gespeichert werden.
Als ich mehr-tanken vor kurzem ausprobiert habe, hat die App immerhin bei drei von fünf Tankstellen die korrekten Preise angezeigt. Zufrieden kann man auch mit dem Fortschritt der App sein – die Entwickler nehmen das Projekt ernst und lassen sich immer wieder neue Funktionen und Verbesserungen einfallen.
Bei euch steht demnächst ein Städtetrip an und ihr habt noch keinen Reiseführer? Mit City Maps 2Go ist das kein Problem.
Schon bei einem der letzten Updates haben wir über die Universal-App City Maps 2Go (App Store-Link) berichtet. Damals wurde Wiki Plus eingeführt, eine Funktion mit der man seine Offline-Karten um Wikipedia-Inhalte erweitern konnte. Praktisch: Sehenswürdigkeiten und wichtige Punkte werden dann direkt auf der Karte markiert, man hat quasi einen vollwertigen Reiseführer.
Mit dem Update auf Version 3.6 kann man in der 1,59 Euro teuren Applikation, die weltweit über 7.800 Städte unterstützt, immerhin eine Wikipedia-Karte gratis ausprobieren. Wenn man bedenkt, dass vernünftige Reiseführer (etwa die von mTrip) sonst deutlich teurer sind, kann man da schon einmal zuschlagen.
Die Artikel werden nach der Freischaltung über 2,39 Euro für jede Stadt einzeln geladen, um Speicherplatz zu sparen. In Städten wie Paris oder London gibt es über 1.000 Einträge, New York und Rom kommen immerhin auf 500 Reise-Hinweise. Insgesamt gibt es mehr als 220.000 Auszüge aus Wikipedia-Artikeln.
Die Spritpreise bewegen sich derzeit wieder auf einem extrem hohen Niveau. Lohnt sich das Sparen per App?
Wir haben zwei Kandidaten genauer unter die Lupe genommen. Eine kostenpflichtige App und ein kostenloses Angebot. Beide versprechen, den jeweils günstigsten Preis in der Umgebung zu finden. Aber funktioniert das wirklich?
Clever Tanken (App Store-Link) kann für 1,59 Euro geladen werden und liegt momentan in den Top-10 der iPhone-Charts. Das Hauptproblem der App haben wir schon vor längerer Zeit angemerkt: Durch die Tatsache, dass die Basis-Version bezahlt werden muss, ist der Nutzerstamm nicht so hoch, wie er sein könnte.
Trotzdem verrichtet Clever Tanken zumindest in der Großstadt vernünftige Dienste. Bei drei der fünf nächsten Tankstellen war der richtige Preis angegeben, gerade in dichter besiedelten Gebieten kann es aber schon ganz anders aussehen.
Eine deutlich größere Nutzerschaft (und damit mehr potentielle Preisweitersager) gibt es in Mehr Tanken (App Store-Link). Die App wird kostenlos angeboten und kann auf Wunsch von Werbung befreit und mit Zusatz-Features ausgestattet werden.
In unserem Schnelltest wurden ebenfalls drei von fünf Tankstellen mit dem korrekten Preis angezeigt, witzigerweise waren es aber nicht die selben Tankstellen wie in der zuvor getesteten App. Insgesamt bekommt man aber auch mit dieser App keine 100-prozentige Preissicherheit.
Letztlich stellt sich die Frage, ob der Einsatz solcher Apps überhaupt lohnt? Die Preise wechseln so oft, dass man sie kaum noch verfolgen kann – in Österreich ist zum Beispiel zu eine Preiserhöhung pro Tag erlaubt, pünktlich um 12 Uhr mittags. Unsere Empfehlung: Am besten an einer freien Tankstelle tanken und große Konzerne meiden. Noch besser: Das Auto stehen lassen.
Navigon hat seinen Navi-Apps einmal mehr ein Update verpasst. Version 2.0.2 kümmert sich vor allem um die Fehlerbehebung und liefert ein Kartenpdate.
Mit dem neuesten Update seiner Navi-Apps, allen voran Europa (89,99 Euro) und EU10 (74,99 Euro), bietet Navigon im Rahmen des Bezahl-Abos FreshMaps erstmals ein Kartenupdate an. Ab sofort kann das Kartenmaterial Quartal 4/2011 geladen werden.
In einem ersten Test klappte das absolut problemlos. Nach dem Update der Navigon-App und dem nächsten Programmstart wurde ich an meinem Testgerät auf das aktualisierte Kartenmaterial aufmerksam gemacht und konnte den Download sofort starten oder optional auf später verschieben.
Wer noch kein FreshMaps-Kunde ist, kann das Zusatz-Paket derzeit zum Vorteilspreis von 14,99 Euro mit 50 Prozent Rabatt freischalten. Das Angebot gilt noch bis zum 7. März und sichert für mindestens zwei Jahre quartalsweise Aktualisierungen.
In der neusten Version der Navigon-Apps gibt es außerdem eine verbesserte Navigation für LKWs und Wohnwagen, außerdem wurden Fehler am aktiven Fahrspurassistenten behoben und der Reality-Scanner optimiert. Praktisch: Man kann den Download des Kartenmaterials auf WLAN oder eine 3G-Datenverbindung beschränken.
Für mich ist Navigon weiterhin ein unverzichtbarer Helfer, den ich auf meinem iPhone nicht mehr vermissen will. 90 Euro (plus ein paar Ausgaben für Zusatz-Features) sind dann doch etwas happig. Unser Tipp: Preisalarm setzen und mit reduzierten iTunes-Karten doppelt sparen.
Die Umgebungssuche Wohin? ist einmal mehr für 79 Cent zu haben.
Bei Wohin? (App Store-Link) scheiden sich ja anscheinend die Geister. In den Rezensionen beschweren sich immer mal wieder einige Nutzer über fehlerhafte oder fehlende Daten. Ich selbst habe die Umgebungssuche in Deutschland immer mal wieder im Einsatz, gerade bei der Suche nach Restaurants oder Geldautomaten war sie in fremden Städten immer mal wieder hilfreich.
Erst vor knapp einer Woche wurde Wohin? mal wieder aktualisiert, ich hätte auch fast etwas darüber geschrieben. Zu den neuen Funktionen zählt unter anderem die Unterstützung weiterer Apps für Wegbeschreibungen, darunter Sygic oder Waze, nur Skobbler fehlt von den bekannten Anbietern noch. Außerdem werden bei den einzelnen Einträgen jetzt mehr Bilder und mehr Erfahrungsberichte angezeigt, sofern verfügbar. Ebenfalls wichtig: Kategorien und Suchergebisse wurden verbessert.
Normalerweise zahlt man für Wohin? 2,39 Euro, jetzt ist der Preis auf die schon genannten 79 Cent gefallen. Diesen Preis ist die 12 MB große und sehr ansehnlich gestaltete App sicher wert, vor allem weil das Entwicklerteam sehr fleißig ist und Wohin? ständig weiter entwickelt wird.
Über diverse Navi-Apps haben wir schon des Öfteren berichtet, heute hat Falk seinen Navigator Plus Europe vorgestellt.
Der Falk Navigator wird zum Start zum Einführungspreis von nur 25,99 Euro angeboten, was für eine Europa-Version wirklich sehr günstig ist. Wir wollen euch kurz die Hauptmerkmale des Navigators vorstellen.
Natürlich verfügt der Falk Navigator auch über gesprochene Navigationsanweisungen. Die Kartenansicht ist gut, hier kommt eine 2D-Karte von NAVTEQ zum Einsatz und wird komplett auf dem iPhone gespeichert. Das führt zu einer stolzen Download-Größe von 1,87 GB.
Bei der Routeneingabe kann ein Zwischenziel eingegeben werden, so dass man beim Stopp nicht erneut das Navi bedienen muss. Außerdem ist die Zieleingabe über POIs oder Ziele auf der Karte möglich, ebenfalls werden Geokoordinaten akzeptiert. Auch ein Umleitungsmanager bei Straßensperrungen oder anderer Verkehrsbehinderungen ist eingebaut.
Der Falk Navigator bringt ein solides Basispaket mit, das mit In-App-Käufen um einige Premium-Funktionen erweitert werden kann. Beispielsweise kann man die 3D-Karte für einmalig 8,99 Euro erwerben oder aber auch das ActiveTraffic-Paket für 7,99 Euro, was allerdings nach 12 Monaten verlängert werden muss. Schaut man sich die Preise der Konkurrenz an, sind die genannten Preise jedoch ebenfalls sehr human.
Insgesamt macht der neue Falk Navigator Plus eine gute Figur, vor allem für den veranschlagten Preis. Die Europa-Version (App Store-Link) von Falk wird nur noch für kurze Zeit für 25,99 Euro angeboten – wem die Europa-Version zu groß ist, könnte einen Blick auf den knapp 20 Euro teuren Falk Navigator Plus DACH (App Store-Link) werfen, welcher auch erst vor wenigen Wochen erschienen ist. Der Preis spricht aber ganz klar für einen Kauf der Europa-Version.
Wer wollte nicht immer schon mal den Broadway entlang schlendern, oder sich das Capitol aus nächster Nähe ansehen?
Mit der Universal-App UpNext 3D Cities (App Store-Link), die es schon seit einiger Zeit im App Store gibt, aber von uns bislang noch nicht großartig beachtet wurde, kann man nun diese Streifzüge zumindest auf dem iDevice nachholen. Mit kleinen 11,9 MB ist die gratis verfügbare Applikation auch schnell heruntergeladen. Update: Für iPad-Nutzer gibt es in UpNext HD Maps (App Store-Link) noch ein paar Städte mehr.
Kleines Manko zu allererst: UpNext 3D Cities ist nur in englischer Sprache verfügbar. Aber auch das sollte niemanden vom Download abhalten, denn vieles in der App erfolgt durch einfache Fingergesten. Denn: Mit UpNext lässt sich Kartenmaterial von bislang 8 verschiedenen US-Städten herunterladen, welches dann zur Positionsbestimmung, als Fremdenführer, Stadtplan oder auch zur bloßen Belustigung für neugierige Weltenbummler dienen kann.
Einige Features der App beinhalten die Bestimmung der eigenen Position über das eingebaute GPS-Modul der meisten iDevices, sofern man sich gerade in einer dieser Städte befindet. Über Pinch-to-Zoom-Fingergesten kann man in die Karte hereinzoomen, die ab einem gewissen Detailgrad von einer 2D- in eine 3D-Ansicht wechselt. Damit lassen sich bekannte Gebäude umso besser betrachten.
Wer in einer der Städte unterwegs ist, findet auch noch nützliche Infos zu Restaurants, Freizeit-, Nightlife- oder Shopping-Möglichkeiten, die beim Antippen einzelner Gebäude aktiviert, über eine Suchfunktion ausgewählt oder auch über jeweilige Präferenzen auf der Karte angezeigt werden können. Wer gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, findet auch noch eine Integration des örtlichen U-Bahn-Netzes, das auf Wunsch direkt in der Karte angezeigt werden kann.
Auch wenn bislang nur 8 große Städte der USA, darunter aber immerhin auch Metropolen wie New York, Washington und San Francisco, in der App zum optionalen und kostenfreien Download zur Verfügung stehen, lohnt sich ein Blick auf die App allemal – und sei es nur für einen virtuellen Sonntags-Spaziergang im Central Park.
WikiGuide, eine echt gut gemacht App für Städtetrips und Reisen, ist heute aktualisiert worden.
Erst vor ein paar Wochen haben wir euch beschrieben, wie man das iPhone (oder iPad) mit City Maps 2Go (79 Cent) und einem In-App-Kauf im Wert von 2,39 Euro zu einem Reiseführer für fremde Städte machen kann. Ein paar Cents günstiger und ohne Kartenmaterial, dafür aber mit fast doppelt so vielen Wikipedia-Einträgen, kann man WikiGuide auf das iPhone laden.
WikiGuide (App Store-Link) kostet 2,99 Euro, die Europa-Version ist mit 2,39 Euro etwas günstiger (aber bei dem Preisunterschied kann man eigentlich gleich die ganze Welt kaufen) und bietet in Version 1.5 mehr als 250.000 Wikipedia-Artikel, die ohne Internetverbindung abrufbar sind.
Das ist natürlich besonders praktisch, wenn man in Paris vor dem Louvre, in New York vor dem Empire State Bildung oder in Sydney vor der Oper steht – dann der weltweit kostenlosen GPS-Ortung werden in der Nähe befindliche Sehenswürdigkeiten automatisch gefunden.
Alle Inhalte sind bereits im Download inklusive, der mit 600 MB auch eine ordentliche Größe aufweist. Schade, dass man hier keine Länder, Städte oder Kontinente separat voneinander laden kann – dafür hat man aber auch immer alles dabei. Neu hinzugekommen ist außerdem ein experimenteller Bilder-Download, um die favorisierten Einträge optisch ein wenig aufzuhübschen.
Durch viele weitere Verbesserungen ist WikiGuide weiterhin eine empfehlenswerte App, mit der man beim nächsten Städtetrip ganz bestimmt auf der sicheren Seite ist – sei es in Deutschland oder im Ausland.