Teamviewer: Dienst für Screen-Sharing und Fernwartung erscheint in Version 11

Auch in meinem Haushalt kommt immer wieder das Programm Teamviewer zum Einsatz – vor allem bei PC-Problemen der lieben Eltern.

Teamviewer 11

Nicht immer kann man Computer-Probleme am Telefon beheben, insbesondere dann nicht, wenn die hilfebedürftigen Personen nicht genau artikulieren können, was eigentlich gerade schief läuft. „Also, wenn ich das Internet anklicke und dann oben in der Leiste gucke, also, da ist auf einmal was, das stand da vorher nicht – wie krieg ich das wieder weg? Das soll da nicht so bleiben?“ – Wer solche Fragestellungen kennt, ist mit dem praktischen Programm Teamviewer bestens beraten.

Die in der Basisversion für Privatpersonen kostenlose Anwendung lässt sich von der Website der Entwickler herunterladen und bietet eine Möglichkeit zur Fernwartung, indem auf den Bildschirm des verbundenen Gegenübers zugegriffen werden kann. Auf diese Weise lassen sich unter anderem Computer mit Windows oder Linux, aber auch Macs, fernsteuern. Auch eine passende iOS-App (App Store-Link) ist im App Store zu haben, um auf den Computer vom iPhone oder iPad aus zugreifen zu können, Chats zu führen und Dateien auszutauschen.

Seit kurzem gibt es die Desktop-Anwendung von Teamviewer in der nunmehr 11. Version, mit der einige Neuerungen und Verbesserungen auf den Weg gebracht worden sind. Neben einer Performance-Optimierung, die bis zu 15 Mal mehr Geschwindigkeit durch verbesserte Bandbreiten-Nutzung und effizienteres Bildrendering bringen soll, gibt es nun auch einen Support für das Betriebssystem Google Chrome OS und Windows 10, sowie einen überarbeiteten Teamviewer-Client.

SOS-Button für schnellen Support in Teamviewer 11

Zu den weiteren Verbesserungen zählt eine browserbasierte Fernsteuerung, die sich vor allem für Nutzer eignet, die keine administrativen Rechte zur Installation von Teamviewer haben. Aus der Ferne installieren lässt sich außerdem das Teamviewer Host-Modul für einen unbeaufsichtigten Zugriff aus einer spontanen Support-Sitzung heraus. Kunden von professionellen Nutzern in Unternehmen können überdies über einen SOS-Button eine schnelle Support-Anfrage starten.

Die Entwickler von Teamviewer bieten mit v11 auch einen unbeaufsichtigten Zugriff auf Android-Geräte an, und haben am Interface für Fernsteuerungs-Sitzungen gearbeitet. Letzteres wurde basierend auf Kundenfeedback und aktuellen Untersuchungen an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst. Wer Teamviewer privat nutzen will, kann das Programm weiter kostenlos herunterladen – für Unternehmen und professionelle Anwender werden Business-Lizenzen fällig, die ab 529,00 Euro zu haben sind.

Kommentare 10 Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de