Trådfri: Smart-Lighting-System von Ikea startet im April

Philips Hue ist euch zu teuer? Dann bietet euch Ikea mit der neuen Trådfri-Kollektion ab April möglicherweise eine günstige Alternative.

Ikea Tradfri

„Bei unseren Nachforschungen stellten wir fest, dass die vorhandene Technologie als zu teuer und kompliziert wahrgenommen wird. Also setzten wir uns daran, unsere Smart-Lighting-Produkte leicht verständlich und erschwinglich zu machen“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Hause Ikea, die heute den Start der neuen Smart-Lighting-Kollektion Trådfri für April angekündigt haben.

Ein genaues Datum kann aktuell noch nicht genannt werden, es dürfte aber wohl nicht mehr lange dauern, bis die neuen Produkte im Online-Shop von Ikea sowie in den einzelnen Märkten in ganz Deutschland verfügbar sein werden. Außerdem wird Ikea auch eine eigene Trådfri-App anbieten, über die weitere Einstellungen vorgenommen werden können.

  • ab April: die Trådfri-Kollektion bei Ikea.de (zur Webseite)

Direkt zum Start wird es ein Portfolio mit über einem Dutzend verschiedener Produkte geben. Im Mittelpunkt stehen natürlich die einzelnen Lampen, die preislich wirklich seht attraktiv sind: Die E27-Standardlampe aus der Trådfri-Kollektion kostet 9,99 Euro, ist 1000 Lumen hell und erzeugt warmweißes, dimmbares Licht. Eine E14-Lampe sowie eine GU10-Lampe mit 400 Lumen und dimmbarem Tageslicht gibt es für jeweils 14,99 Euro. Ebenso im Sortiment erhältlich sind verschiedene LED-Lichtpanele, Schalter und auch ein Bewegungsmelder.

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Die Kommunikation mit der App erfolgt wie bei den Systemen von Philips oder Osram über einen Bridge. „Mithilfe der App kann man z. B. ein Licht für frühmorgens einstellen, ein weiteres für den späten Abend und ein drittes zum Kochen und Arbeiten. Wie bei unseren anderen Smart-Lighting-Produkten war es uns wichtig, die App so leicht verständlich und handhabbar wie möglich zu machen“, heißt es von einem Ikea-Sprecher.

Leider ist die App für das iPhone bisher noch nicht im App Store verfügbar, so dass wir davon leider keine Screenshots und auch keine eigenen Eindrücke liefern können. Trotzdem sind wir gespannt, welche Optionen es für die verschiedenen smarten LED-Produkte von Ikea geben wird.

Ikea Trådfri und Philips Hue sprechen die gleiche Sprache

Einige Unterschiede zum deutlich teureren Hue-System sind aber schon ersichtlich: Bisher bietet Ikea keine Leuchtmittel an, die verschiedene Farbtemperaturen abdecken können. Auch auf Extras wie eine Anbindung an IFTTT und Drittanbieter-Apps wird man wahrscheinlich verzichten müssen, wobei Ikea laut eigener Aussage aber ohnehin mehr Wert auf eine einfache Handhabung legt. Interessant werden dürfte die ganze Geschichte aber durchaus: Ikea verwendet bei seinen Trådfri-Produkten das ZigBee-Protokoll, das eben auch bei Philips Hue und Osram Lightify zum Einsatz kommt.

Falls ihr schon jetzt mehr über die smarten Lampen erfahren wollt, empfehlen wir euch einen Abstecher zu Heise. Das Fachmagazin hat bereits einen Ausflug nach Belgien unternommen, wo Trådfri bereits seit einigen Monaten bei Ikea erhältlich ist. Unter anderem hat Heise bereits herausgefunden, dass sich mit dem Ikea-Schalter auch Hue-Lampen bedienen lassen.

Kommentare 10 Antworten

    1. Im meine, dass das im Heise-Bericht mit einer Bridge 2.0 nicht funktioniert hat. Und wenn es funktionieren sollte, dann ganz sicher ohne HomeKit/Siri.

  1. Ich habe Lichtschalter mit DMX Bus eingebaut. Den DMX Bus gibt es seit 20 Jahren. Die neuen Systeme haben ja meist eine Verfallsdauer von 5 Jahren, und alle paar Jahre neue Lampen und Lichtschalter zu kaufen, da habe ich keinen Spaß dran.

  2. Die lampen sowie die app sind in Norwegen erhältlich. Die app verlangt zwingend eine Trådfri bridge, die ich nicht habe. Leider ist das starterpaket in meinem IKEA ausverkauft ?

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