WhatsApp: Aktueller Status lässt sich bald auch bei Facebook und Co. teilen

In der Beta von WhatsApp ist das Feature schon verfügbar

Mittlerweile gehört der beliebte Messenger WhatsApp (App Store-Link), ebenso wie die Bildplattform Instagram (App Store-Link), zu Mark Zuckerbergs Facebook-Konzern. Die weitere Vernetzung der Dienste wird vorangetrieben, wie aus der aktuellen Beta-Version von WhatsApp zu entnehmen ist. 

Schon bald wird es auch für alle WhatsApp-Nutzer möglich sein, den aktuellen WhatsApp-Status in Dritt-Apps wie Facebook (App Store-Link), Instagram, aber auch in Gmail und Google Photos zu teilen. Wer die WhatsApp-Beta nutzt, kann schon jetzt auf diese Funktion zurückgreifen. 

Seit Mittwoch ist es Beta-Usern möglich, ihren WhatsApp-Status direkt beim sozialen Netzwerk Facebook zu teilen. Im Bereich „My Status“ erscheint der Befehl „Share to Facebook Story“ sowie weitere Optionen zur Privatsphäre dieser Information. So lässt sich der Personenkreis eingrenzen, mit dem man den Status bzw. die Story auf Facebook teilen möchte, oder diese komplett öffentlich gestalten möchte.

WhatsApp: Keine Vernetzung von Nutzerdaten

Voraussetzung für diese App-übergreifenden Status-Posts ist die offizielle Facebook-App, die auf dem jeweiligen Smartphone installiert sein muss. Bei Android-Geräten kann es auch die Facebook Lite-Variante sein. Neben Facebook lässt sich der Status auch in anderen Apps teilen: Dies soll über das mit drei Punkten gekennzeichnete Funktionsmenü möglich gemacht werden. Im Zuge der Veröffentlichung dieses Features gibt es auch eine entsprechende Anleitung in den FAQ von WhatsApp.

Wer nun Sorge um die eigene Privatsphäre und die Verlinkung der eigenen Konten hat, den beruhigt WhatsApp. Gegenüber dem Magazin The Verge erklärt man, dass für das neue Status-Feature keine Anstrengungen unternommen wurden, um die Konten verschiedener Apps miteinander zu verbinden. Die Vorgänge würden über eine normale API-Programmschnittstelle abgewickelt werden. Auch das automatische Teilen eines WhatsApp-Status in anderen Apps sei nicht geplant, man wolle, dass sich die Nutzer aktiv für diese Aktion entscheiden. In Zukunft werden zunächst andere Verbindungen vorangetrieben: Bald schon sollen die Messenger in WhatsApp, Instagram und Facebook miteinander verschmelzen.

WhatsApp Messenger
WhatsApp Messenger
Entwickler: WhatsApp Inc.
Preis: Kostenlos
Facebook
Facebook
Entwickler: Facebook, Inc.
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Instagram
Instagram
Entwickler: Instagram, Inc.
Preis: Kostenlos

Kommentare 8 Antworten

  1. Und wozu? Wer braucht das? Im Leben nicht… Und wenn tatsächlich die Messenger verschmelzen sollten, war‘s das endgültig mit WhatsApp für mich…

    1. Schließe mich Hurgls Meinug an. Wozu? Klar möchte Facebook gerne die Konten von FB und WhatsApp zusammenbringen, wenn es soweit ist, dann nutze ich Telegram. Hab mich eh schon dran gewöhnt und nicht wenig Bekannte rübergezogen. Das läuft auch auf dem iPad und dem MacBook 👍🏻

  2. Es werden nicht viele einfach so den Messenger wechseln, nur weil Facebook die Konten zusammenführen will. Die meisten haben eh den FB Messenger auf dem Handy und würden es eher als Gewinn sehen nur noch einen zu haben. Der positive Effekt bleibt somit für FB auch wenn einige Whatsapp nicht mehr nutzen werden. Die Bequemlichkeit und Naivität der Leute ist FB bekannt und hat aus solchen taktischen Gründen Whatsapp gekauft.

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