WhatsApp auf dem iPad: Will Cathcart macht neue Hoffnungen

Die Grundlagen sind vorbereitet

Auch wenn es aus meiner Sicht die bessere Lösung wäre, wenn Apple einfach sein iMessage-System für Android öffnen würde, ist es am Ende wohl wahrscheinlicher, dass WhatsApp auch auf das iPad kommt. Der Wunsch vieler Nutzerinnen und Nutzer wird nun durch eine Aussage des WhatsApp-Chefs beim Mutterkonzern Meta befeuert.

„Eine iPad-App wird schon seit langem gewünscht“, sagt Will Cathcart, der ‚Head of WhatsApp‘ in einem Interview mit The Verge. „Wir würden es gerne tun.“ Und was besonders wichtig ist: Die notwendigen Grundlagen sind mittlerweile gelegt.


„Wir haben viel an der Technologie für die Unterstützung mehrerer Geräte gearbeitet. Unsere Web- und Desktop-Apps können das jetzt. Wenn ich Multi-Device aktiviert habe, kann ich mein Telefon ausschalten oder meine Netzwerkverbindung verlieren und bekomme trotzdem Nachrichten auf meinem Desktop. Das wäre für eine Tablet-App wirklich wichtig, damit man die App auch dann nutzen kann, wenn das Telefon nicht eingeschaltet ist. Die zugrunde liegende Technologie ist also vorhanden.“

Eine Schwierigkeit war bisher, die verschlüsselten Chats auch auf andere Geräte zu bringen, wenn das Telefon nicht aktiv mit dem Internet verbunden ist. Mittlerweile können vier verschiedene Geräte mit einem Account gekoppelt werden und so die eigenen Chats zuverlässig entschlüsseln.

Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen: Hinter WhatsApp steckt ein Milliarden Dollar schweres Unternehmen. Eigentlich müsste es für Meta eine Sache von ein paar Tagen sein, WhatsApp auf das iPad zu bringen – wenn man es denn wirklich will. Und das scheint mir bisher nicht der Fall zu sein.

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Kommentare 21 Antworten

  1. Das ist einfach nur armselig was Meta mit dem iPad macht.
    Whatsapp sollte auch ohne Smartphone darauf laufen können. Geht doch mit anderen Messengern auch.
    Und Insta gibt’s auch nicht als iPad Version. Facebook hat in der iPad Version keinen Dunkelmodus – in der iPhone Version aber schon.

  2. WhatsApp gehts vor allem um Standort und Mobilitätsdaten mit denen auch Facebook und Co gefüttert werden – die produziert das iPad nicht in dem Maße – dies ist für Werbung und Infogewinnung über die Teilnehmer aber essenziell – das ist der wahre Grund!

    1. Spiegelung reicht doch, bzw Benachrichtigung. Wer auf der watch schreibt hat andere Probleme. Bedenke die Leute von WhatsApp sind extrem unfähig, das würde eine aufgeblasene app werden die träge ist und deine Uhr womöglich nur vollstopft… Grüße

      1. Wenn man kurz eine Nachricht an jemanden senden möchte (oder auch Sprachnachricht), geht das nicht. Nur Antworten ist möglich. ‚Schreiben‘ muss man ja nicht. Diktieren reicht. Und ankommende Bilder kann man auch nicht sehen. Sie sind in der Pushbenachrichtigung verpixelt.

  3. Man kann auf iOS auch nicht einmal eigene Töne verwenden…
    Bzw. Einstellen, dass es nur vibriert (wenn das iPhone nicht im Stummmodus ist)

    1. Das Stimmt nicht. Man kann auf dem iPhone sehr wohl eigene Klingeltöne verwenden. Man muss die Musiktitel nur umbenennen und über iTunes bzw. jetzt über die Musik App oder den Finder auf iPhone laden.

      Ich gestehe zu, dass das nicht gerade komfortabel ist. Aber möglich ist es. Das hatte ich selber schon mal über iTunes gemacht.

          1. Dort gibt es nur eine handvoll vorgegebener Töne. Man kann in Whatsapp auf iOS nicht eigene Töne verwenden.

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