WWDC 2015: Musikstreaming „Apple Music“ mit Beats1-Radio angekündigt, auch für Android

Die Gerüchteküche hat mal wieder richtig gelegen. Apple hat mit „Apple Music“ einen eigenen Musikstreaming-Dienst angekündigt.

Apple Music

Mit Apple Music hat man Zugriff auf über 30 Millionen Songs. Der Dienst erinnert ganz stark an Spotify und Co., bringt aber einige Zusatzfunktionen mit. So könnt ihr auf das iTunes Musik-Angebot zugreifen, Playlisten erstellen und von Empfehlungen der Redaktion profitieren.


Ein Alleinstellungsmerkmal ist das neue Radio names Beats1, das weltweit 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, Musik abspielt. Natürlich werden weiterhin alle Playlisten zwischen allen Geräten abgeglichen, egal ob sie am Mac oder am iPhone erstellt wurden. Der neue „For You“-Bereich zeigt Empfehlungen an, die darauf basieren, welche Musik man hört. Die Sektion „New“ zeigt alle Neuerscheinungen sortiert nach Genres und Daten an. Mit „Connect“ werden Künstler mit den Fans verknüpft. Künstler können für ihre Fans Notizen, Bilder und vieles mehr veröffentlichten, Fans können dann Kommentare schreiben und mit dem Idol kommunizieren. Berücksichtig werden auch Facebook oder Instagram.

apple music watch

Apple Music startet am 30. Juni dieses Jahres. Zum Start können Nutzer den Dienst 3 Monate lang kostenlos testen, danach wird eine monatliche Gebühr von 9,99 Euro fällig. Wer möchte, kann eine „Familie“ mit bis zu 6 Mitglieder gründen und zahlt dann insgesamt nur noch 14,99 Euro. Apple Music ist auf dem iPhone, iPad, iPod touch, Mac und PC verfügbar. Der Dienst wird im Herbst auch für das Apple TV und Android-Phones erhältlich sein.

apple music

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Kommentare 36 Antworten

  1. ENDLICH! Sieht schon richtig gut aus und ich freue mich auf die Radiostationen! Wird definitiv meine bisherigen Streamingdienste ersetzen!!

    1. Sehr unterhaltsam, wie sich Leute aufgrund von 5 kleinen Informationen, ohne etwas ausprobiert zu haben überzeugen lassen, nur weil es von Apple ist. 🙂

      1. Mehr Infos braucht man doch gar nicht! Ich kann die Standard-App benutzen (praktisch zum anschließen im Auto, spotify funktioniert nur bedingt) habe aber dennoch die Funktionalität wie bei spotify usw. Da 10€ völlig in Ordnung geht, darf man doch wohl optimistisch sein und sich freuen ☺️

  2. Ich zitiere mal von der Apple-Seite: „Als Apple Music Mitglied kannst du alles aus der Apple Music Bibliothek – Songs, ganze Alben und sogar Videos – zu deiner Sammlung hinzufügen. Und das ist erst der Anfang. Erstelle eine Playlist aus allem, was du hinzugefügt hast. Dann kannst du sie laden, um sie auch unterwegs offline anzuhören.“

  3. Mir erschließt sich Apple Music überhaupt nicht. Bleibe bei Spotify und gebe denen meine 10 €. Zumal es dort auch Hörbücher gibt :-b

  4. Ich denke das wars mit spotify!! (Bin zwar lange zahlender Kunde dort) Apple macht es diesmal aber richtig und mit der Marktmacht…
    Fehlt nur noch die Kooperation mit der Telekom ua

    1. Sehe ich genauso! Apple hat einfach alles da und ich muss nicht mehr die Musik, die Spotify nicht mit aufführt, kaufen.
      Für mich hat’s definitiv einen Mehrwert.

      1. Ich verstehe nicht, warum man heutzutage überhaupt noch Musik kauft. Fürs Streaming kann ich es gerade noch nachvollziehen, aber ansonsten… Man wird doch von 1000 Quellen immer und überall versorgt, angefangen beim klassischen Radio, Web-Radio, Streaming-Apps von kleinen und grossen Firmen (Deezer, Spotify, und und und).

        1. Weil viele Menschen lange genug überleben wollen, um diese Quellen gefüllt zu halten. Ist doch nett, sie nicht in andere Branchen zu vertreiben, weil sie die Familie nicht ernähren können(?)

          1. Dann unterstützt doch ab jetzt bitte auch die Not leidenden Backstuben und kauft mindestens jede 2. Ausgabe von den Zeitschriften an der Tanke – die wollen schließlich auch leben.

          2. Wenn ich ihre Produkte konsumiere, entrichte ich einen entsprechenden Lohn. Falls jemand für mich nicht relevante Dienstleistungen erbringt, wird aus Mitleid nichts abbekommen. So funktioniert die freie Marktwirtschaft.

            Etwas zu erhalten, ohne dafür zu zahlen, schadet jedoch allen: der Wirtschaft, dem Dienstleister, dem Staat und von allen Seiten auch Dir.

          3. Moment… Nur weil (Web)Radio für mich kostenlos ist, so heißt das doch lange nicht, dass die Musiker dafür nichts bekommen. Ich für meinen Teil zahle genug an GEMA-Krams, Zwangsabgaben auf Papier, Drucker, Festplatten (die nie auch nur einen Musik-Titel sehen), USB Sticks, Smartphones, PCs, und und und. Das da vieles von versickert und nur die Großen wirklich was davon haben liegt nicht an mir. Ich (wir alle) zahle für alles mögliche, meist mehr oder weniger versteckt oder wenig offensichtlich – gerade im Medienbereich für Audio sowie Video – wenn man das mal alles zusammenfassen würde…

          4. Wie richtig angemerkt wurde, kommt alles Aufgezählte nicht bei den den Künstlern an – das ist lediglich die Aufrechterhaltung der Bürokratie und Regelungen.

            Besonders deswegen sind die Streamingdienste so interessant:
            – Der Künstler wird an jedem Klick beteiligt
            – Er/Sie erhält eine auf anderen Wegen unmögliche Reichweite
            – Die Werke sind nicht an ein sterbliches Medium gebunden – jegliche Format Standards können problemlos portiert werden
            – selbst kleine Künstler erhalten durch die Datenbanken eine Chance
            – Alte Lieder bringen ein stabileres Einkommen als durch CD Verkäufe oder Downloads.
            – Vieles mehr

            Die Verantwortung liegt bei dir für deinen Konsum zu bezahlen. Und wenn es bereits durch die Verbreitung so lächerliche Summen für den Einzelnen entstehen wie jetzt, darf sich keiner mehr beschweren.

  5. Wenn der Traffic bei der Telekom nicht frei ist werde ich 100%ig bei Spotify bleiben.
    Und Provider Wechsel kommt erst recht nicht in frage!

  6. Nur um das nochmal klar zu stellen, heißt das man kann da für 10€ im Monat alles was es bei iTunes in dem jeweiligen Land gibt nutzen als hätte man es gekauft? Und wie sieht das mit anderen iTunes-Stores aus (also andere Länder)? Wenn das international gilt, bin ich der erste Kunde^^

  7. Apple Music ist wie vorgestellt mehr als nur ein Streaming Dienst. Denke es bietet weitaus mehr Informationen und möglichkeiten gegenüber Spotify und co. Ich nutze auch Spotify und werde es erstmal auch behalten, denn mir sind ein paar dinge noch wichtig.

    Spotify bietet eine sehr gute klang Qualität, die ich im Vergleich zu Deezer tatsächlich besser finde. Habe einige klassische Lieder gehört, welche ich im übrigen auch im Hochauflösenden DSD Format besitze und muss sagen, dass Spotify durch den Ogg Vorbis Codec da klar vorne liegt. Deezer konnte da nicht mithalten. Wenn die Musik dort überhaupt vorhanden war. Genau da liegt aber auch der Hund begraben. Wenn man DSD Files auf einer High-End Anlage abspielt und das dann mit Streaming Diensten vergleicht, ist es logisch dass hier der Streaming dienst nicht annähernd mit kommt. Man vergleicht eigentlich ein jpeg eines alten Handys mit dem einer Modernen DSLR aber man kann ja das Beste Ergebnis Vergleich und da lag bisher Spotify vorne. Nun alles schön und gut aber wie sieht es bei apple music mit der Qualität aus? Ich denke es ist die gleiche wie im iTunes store auch. Selbst hier liegt aber gelegentlich auch Spotify vorne. Werde also Apple Music auf jeden fall testen, aber Spotify wahrscheinlich trotzdem behalten.

    Ich denke jeder sollte wissen was er will und welche Anforderungen er an einen dienst stellt. Bei mir ist es hauptsächlich usability und ganz groß die Qualität des angebotenen materials. Die Vernetzung wie in Apple Music ist mir nicht soooo wichtig. Aber nice to have um Hintergründe zu bekommen.

    Ansonsten waren für mich die größten dinge der Keynote:
    – Metal in OS X
    – Swift wird open source
    – neue Funktionen in iOS
    – Apple Music
    – Karaoke 🙂

  8. Wenn Hörbücher, Anleitungen und anderes iTunes Content dazugehört wird es prompt für die Familie bestellt :)) (ist ja sogar günstiger als Spotify).
    Vorsichtig optimistisch ? und drücke ihnen die Daumen zum Release.

  9. Hey,

    ich teile meine Apple ID mit meiner Frau. Bei Spotify hab ich das Problem, dass ein Premium Account nur einmal aktiv sein kann. Das heißt solange ich höre, kann meine Frau mit dem selben Account nicht hören. Daher hat Sie einen eigenen Spotify Account.
    Hier wird doch wohl alles über die AppleID laufen. Kann ich denn dann an zwei Geräten gleichzeitig unterschiedliche Musik hören?
    Das wäre ein Vorteil!

    Grüße
    STR

    1. Ich würde dir die Familienfreigabe empfehlen. Das kostet nicht viel mehr, ihr seid aber unabhängiger voneinander. Auch was Apps und Daten in der Cloud angeht.

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