Yakin: Neue Kayak-Simulation im Retro-Stil ist gar nicht so leicht

Ich bin heute voll im Retro-Modus unterwegs: Nach Pixel Machines habe ich mir auch die Neuerscheinung Yakin genauer für euch angesehen.

Yakin Banner

Matthew Sime ist ein echter Kayak-Experte. Bereits seit 15 Jahren macht er die Gewässer dieser Erde unsicher. Nun will er mit seiner Leidenschaft auch etwas Geld verdienen und hat eine Kayak-Simulation im Retro-Stil für iPhone und iPad veröffentlicht: Yakin (App Store-Link). Die Neuerscheinung kann für schlanke 99 Cent aus dem App Store geladen werden und soll laut Aussage des Entwicklers eine realistische Kayak-Erfahrung bieten. Ob das tatsächlich so ist, kann ich mangels Praxis-Erfahrung leider nicht sagen. Aber so viel kann ich vorweg nehmen: Yakin hat mir Spaß gemacht.


Schon der Start-Bildschirm lässt vermuten, was den Spieler in der knapp 100 MB großen Anwendung erwarten: Spritzige Action und ein cooler Soundtrack. Bevor es in das erste Level geht, kann ein Abstecher in den Trainings-Modus allerdings nicht schaden. Dort erlernt man die Grundlagen von Yakin, die man trotz der fehlenden deutschen Lokalisierung schnell verinnerlicht hat, selbst ohne gute Englischkenntnisse.

Wagt man sich danach in die wilden Gewässer, steuert man den Paddel mit zwei Daumen, was erstaunlich gut funktioniert. Ziel ist es, möglichst viele Punkte zu erzielen, wobei eine Mindestpunktzahl erforderlich ist, um das nächste Level freizuschalten. Punkte bekommt man durch das Einsammeln von Sternen, Durchfahren von Toren, Bewältigen von Stromschnellen und für Schnelligkeit. Alle diese vier Punkte zu vereinen, das ist die große Schwierigkeit in Yakin.

Yakin

Stromschnellen und Hindernisse machen Yakin zur Herausforderung

Aufgrund von Strömungen und Hindernissen ist es nämlich nahezu unmöglich, immer in die gewünschte Richtung zu steuern. Und einen Weg zurück gibt es auch nicht, schließlich sind wir auf schnell fließendem Wasser unterwegs. Daher ist es in Yakin besonders wichtig, sich die Kurse samt Hindernisse sehr gut einzuprägen und vorausschauend zu paddeln. Oftmals ist es sinnvoller, ein Tor auszulassen, um danach drei Sterne auf einen Schlag einsammeln zu können, denn das bringt mehr Punkte.

Sollte doch mal ein Missgeschick passieren und das Kayak kentern, muss man schnell und häufig auf das Display tippen, um eine Rolle durchzuführen und sich wieder aufzurichten. Schafft man das nicht schnell genug, fällt man aus dem Boot und muss die Runde erneut starten. Da ein Level in Yakin aber meist zwischen 20 bis 40 Sekunden kurz ist, ist das kein großes Problem. Ohnehin wird es in den meisten Fällen ohnehin nicht gelingen, alle drei Sterne auf einen Schlag zu sammeln.

Der Schwierigkeitsgrad ist in Yakin eher hoch angesiedelt, das ist aber kein Problem. Sobald man das nächste Level freigeschaltet hat, sollte man sich nicht weiter mit dem vorherigen herumschlagen – sondern es lieber später noch einmal versuchen, wenn man über verbesserte Fähigkeiten und ein neues Boot verfügt. Erste optische Eindrücke des Spiels gibt es im folgenden Trailer.

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