Next für iPad: Einfache Kosten- und Finanzkontrolle mit Export- und iCloud-Funktion

Kategorie , - von Mel am 21. Mrz '14 um 19:06 Uhr

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben wir euch die App Ausgabenprognose vorgestellt. Nun hat es ein Konkurrent aus dem App Store, Next, auch aufs iPad geschafft.

Next iPadDie Next-App für iPhone und iPod Touch gibt es schon seit längerer Zeit im deutschen Store. Mit dem gestrigen 20. März gesellt sich nun auch eine Version für die Apple-Tablets hinzu, die gegenwärtig mit 1,79 Euro zu Buche schlägt. Auch die iPhone-Variante (App Store-Link) kann zum gleichen Preis im App Store geladen werden. Next für das iPad (App Store-Link) benötigt auf euren Tablets 9 MB an freiem Speicherplatz und setzt mindestens iOS 7.0 voraus.

Das in einem sehr einfach strukturierten und im übersichtlichen iOS 7-Design gehaltene Next ist eine mobile Kosten- und FInanzverwaltung, die es dem Nutzer erlaubt, die Höhe und Arten seiner Ausgaben einzusehen und zu analysieren. Fragt man sich schon seit geraumer Zeit, wie viel Geld man eigentlich im Jahr für iTunes-Karten oder Bekleidung ausgibt, kann Next eine große Hilfe sein. 

Zu diesem Zweck ist es natürlich von großer Bedeutung, Next auch intensiv zu nutzen und alle Ausgaben entsprechend einzupflegen. In dieser Hinsicht muss man seinen eventuell vorhandenen inneren Schweinehund überwinden und die App regelmäßig bei just erfolgten Ausgaben aufrufen, um neue Einträge zu erstellen. Dies geschieht über einen einfachen Button am oberen rechten Bildrand. Über eine Einblendung von passenden Symbolen, beispielsweise mit einem Kaffeebecher, einer Zapfsäule, einem Amazon-Logo oder einem Einkaufswagen, kann der User entsprechende Kategorien festlegen.

Auch wenn das Erstellen der Ausgaben über ein Kategorie-Symbol, den Betrag und ein frei wählbares Datum sehr einfach gehalten ist, gibt es keine Möglichkeit, eine entsprechende Beschreibung auszuwählen. In meinem Fall hätte ich in der Kategorie „Auto“ gerne zwischen Reparaturkosten und Ausgaben für die Autowäsche differenziert oder die Kostenfaktoren entsprechend benannt – dies ist in Next nicht möglich.

Trotz dieses kleinen Mankos lassen sich in Next umfassende Ansichten zur Analyse generieren, die entweder als Jahres-, Monats- oder Tagesüberblick gestaffelt sind. Während die Jahresübersicht mittels eingepflegter Gesamtsummen, Monatstendenzen sowie den größten monatlichen Kostenträgern samt Symbolen einen groben Überblick verschafft, kann man über ein Antippen des entsprechenden Jahrs in die Monatsauflistung gelangen, in der die letzten Einträge des jeweiligen Monats, die Gesamtsummen der Monate und auch die übliche Staffelung nach Ausgaben für Kategorien dargestellt werden. Tippt man einen Monat an, gelangt man in eine detaillierte Tabellenansicht, die aufzeigt, an welchen Tagen des Monats und in welcher Höhe Ausgaben angefallen sind.

Anders als in einer Ausgabenverwaltung wie beispielsweise Ausgabenprognose, die über zu erwartende regelmäßige Rechnungen auch Informationen für zukünftige Monate liefert, dient Next zur reinen Auswertung bereits erfolgter Ausgaben. Die vorhandenen Daten können dabei nicht nur per AirDrop, iMessage oder E-Mail als Excel- oder Numbers-Datei exportiert werden, sondern werden auch in der iCloud gesichert. Auf diese Art und Weise lässt es sich zudem bequem zwischen der iPhone- und iPad-App von Next wechseln, da beide Applikationen immer auf dem gleichen Stand sind.

Kommentare3 Antworten

  1. Icarus sagt:

    Ich nehme Money Control. Kann getestet werden und bei gefallen mit einem Euro unbegrenzt verwendet werden.
    Ist auch ne univetsalapp

    [Antwort]

  2. friederfizz sagt:

    Ich nutze YNAB – seit nem Jahr. Perfektes Zusammenspiel von OSX und iOS. Das ist aber nicht nur ne Software, sondern eine Philosophie. Für mich perfekt!

    [Antwort]

  3. Geheimratsecki [Mobile] sagt:

    Für diese Funktionen tut es auch finanzblick. Der Vorteil hier, alle kontodaten werden fast vollständig automatisch richtig zugeordnet.
    Und das bisschen Bargeld wird manuell eingebucht.

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