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Setapp führt Einzelkäufe und Abos für ausgewählte Apps ein

Erster Schritt zu einem offenen App-Marktplatz

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Setapp Mobile App Store auf dem iPhone neben einem MacBook

Setapp, der beliebte App-Abo-Dienst von MacPaw, erweitert sein Geschäftsmodell: Ab sofort können Nutzer und Nutzerinnen ausgewählte Anwendungen aus dem Katalog nicht nur über das klassische Flatrate-Abo, sondern auch einzeln kaufen oder abonnieren. Dies ist als monatliches oder jährliches Abo, alternativ auch per Einmalzahlung, möglich.

Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse seiner User: Während manche täglich auf bestimmte Tools angewiesen sind, möchten andere flexibel zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln. Die Neuerung markiert einen ersten Schritt hin zu einem offenen Marktplatz, auf dem sich Apps von Drittanbietern und KI-Lösungen gezielt entdecken und erwerben lassen können.


Das Angebot von Setapp betrug beim Start im Jahr 2017 mehr als 60 Anwendungen, darunter beliebte Tools wie Bartender, Downie, AlDente Pro sowie MacPaws eigene Lösungen wie CleanMyMac, Moonlock und Gemini 2. Nutzer und Nutzerinnen können diese Apps nun unabhängig vom Setapp-Abo erwerben, bleiben aber über ihr bestehendes Setapp-Konto verwaltet. MacPaw kündigt an, die Auswahl in den kommenden Monaten auch um Apps, die bisher nicht im Flatrate-Katalog enthalten waren, kontinuierlich zu erweitern.

Mehr Flexibilität für unterschiedliche Nutzungsgewohnheiten

Startbildschirm der Setapp-App auf einem Mac
So sieht die Setapp-Anwendung aktuell auf einem Mac aus.

Oleksandr Kosovan, CEO und Gründer von MacPaw, betont die Bedeutung des Updates: „Wir wissen, dass Menschen Apps unterschiedlich nutzen: Einige verwenden jeden Tag ein bestimmtes Tool, während andere viele verschiedene Tools ausprobieren möchten. […] Um den Nutzern mehr Flexibilität beim Zugriff auf Setapp zu bieten, erweitern wir unsere Kaufmodelle um Einzel-App-Modelle.“ Das neue Modell solle Setapp langfristig zu einem offenen Marktplatz transformieren, auf dem User nicht nur Flatrate-Apps, sondern auch externe Tools und KI-gestützte Lösungen finden und kaufen können.

Seit seinem Start im Jahr 2017 hat sich Setapp von einem reinen Mac-App-Abo zu einer Plattform mit über 270 Anwendungen für macOS, iOS und Web entwickelt. Die Einführung von Einzelkäufen und Abos ergänzt das bewährte Flatrate-Modell und sol vor allem Personen ansprechen, die nicht alle Apps des Katalogs benötigen. Gleichzeitig bereitet MacPaw den Boden für eine weitere Öffnung. Künftig sollen auch Apps außerhalb des Setapp-Abos über die Plattform vertrieben werden: Ein strategischer Schritt, um Setapp als zentrale Anlaufstelle für Software-Lösungen zu etablieren.

Interessierte können Setapp weiterhin sieben Tage lang kostenlos testen. Die neuen Kaufoptionen sind ab sofort verfügbar, wobei MacPaw plant, das Angebot im Laufe des Jahres weiter auszubauen. Nach der Gratis-Testphase kostet Setapp 11,89 USD/Monat für eine reine macOS-Nutzung, oder 14,86 USD/Monat für einen Support für macOS, iOS und iPadOS. Auch ein Power-User-Tarif für bis zu vier Macs und vier iOS-Geräte für 17,84 USD/Monat ist vorhanden. Die Kündigung ist jederzeit möglich, bei Abschluss eines Jahres-Tarifs spart man 10 Prozent im Vergleich zur monatlichen Abrechnung.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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