Kurz vor dem offiziellen Verkaufsstart des neuen iPad Air mit M4-Chip am 11. März tauchen erste Geekbench-Benchmarks auf, die einen ersten Eindruck der Leistung liefern. Wie MacRumors berichtet, wurden zwei Tests eines 13-Zoll-iPad Air (WiFi + Cellular, Modellkennung iPad16,11) veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen 3.438 bis 3.714 Punkte im Single-Core-Test und 12.296 bis 12.885 Punkte im Multi-Core-Test. Dies ist ein deutlicher, aber nicht revolutionärer Sprung im Vergleich zum Vorgänger.
Im direkten Vergleich zum 13-Zoll-iPad Air mit M3-Chip (3.048 Single-Core und 11.667 Multi-Core) deutet sich eine Leistungssteigerung von 13 bis 22 Prozent im Single-Core-Bereich und 5 bis 10 Prozent im Multi-Core-Bereich an. Allerdings bleibt das neue iPad Air hinter dem M4-iPad Pro zurück: Dieses erreichte in Tests 3.704 (Single-Core) und 13.805 Punkte (Multi-Core), was das Air-Modell um bis zu 7 Prozent im Single-Core und bis zu 11 Prozent im Multi-Core langsamer macht.
Ein überraschender Unterschied zum M4-iPad Pro ist die Hardware-Konfiguration: Während das Pro-Modell mit bis zu 10 CPU- und 10 GPU-Kernen ausgestattet ist, setzt Apple im iPad Air auf eine 8-Kern-CPU und eine 9-Kern-GPU. Diese Abstriche könnten die gemessenen Leistungsunterschiede erklären. Warum Apple diese Differenzierung vornimmt, bleibt unklar. Möglicherweise will man eine klare Abgrenzung zwischen der Air- und der Pro-Serie schaffen oder aus Gründen der Energieeffizienz.
Benchmark-Ergebnisse mit Vorsicht zu betrachten

Wie bei allen vorläufigen Benchmarks, besonders bei noch nicht veröffentlichten Geräten, ist Skepsis angebracht. Die Ergebnisse könnten von vorläufigen Software-Versionen oder nicht finalen Hardware-Konfigurationen beeinflusst sein. Erst wenn das iPad Air ab nächster Woche in den Händen der Kundschaft landet, werden umfassende Praxistests ein realistischeres Bild der Leistung, Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit liefern.
Das neue iPad Air mit M4-Chip bietet demnach eine spürbare, aber moderate Leistungssteigerung gegenüber dem M3-Modell, bleibt aber erwartungsgemäß hinter dem M4-iPad Pro zurück. Für Nutzer und Nutzerinnen, die kein Pro-Modell benötigen, könnte das neue iPad Air dennoch eine attraktive Option sein, besonders wenn Apple den Preis im Vergleich zur Pro-Serie deutlich niedriger ansiedelt. Ob sich die reduzierte Kernanzahl im Alltag bemerkbar macht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Bis dahin bleiben die Benchmarks ein vorläufiger Indikator für die Leistung der Neuerscheinung.

Das finde ich interessant. Geht man auf die Apple HP und vergleicht das iPad Air M3 mit M4 so fällt einem auf, dass die Kerne exakt gleich sind.
Wobei der M3 mit 4 Performance Kernen ausgestattet ist und der M4 hingegen nur mit 3.
Lediglich der Arbeitsspeicher hat 4 GB mehr und die Speicherbandbreite ist um 20 GB/s gesteigert worden.
also von einem Blog, der sich mit Technik befasst, erwarte ich eigentlich schon, dass man mal was von Binning gehört hat (zum Thema „überraschender Unterschied“ zum M4-iPad Pro)…
CPU/GPU-Binning (Hardware-Selektion): Halbleiterchips werden nach ihrer Leistungsfähigkeit sortiert. Chips mit Defekten werden oft so konfiguriert (deaktivierte Kerne), dass sie als günstigere Modelle verkauft werden können.
Haha, hier wird Regelmäßig durcheinander gebracht dass USB-C der Stecker Typ ist und nichts mit den Protokollen (USB2, 3 oder 4) zu tun hat.
Entsprechende Hinweise werden immer ignoriert oder versucht es zu rechtfertigen, Fakt bleibt aber das USB-C nichts mit den Protokollen und damit mit der Geschwindigkeit tun hat oder anderen Funktionen.
Und da erwartest du dass sie wissen was Binning ist? Haha