Airmail: E-Mail-Client für den Mac bekommt großes Update auf Version 3.0 spendiert

Eines können wir gleich vorweg nehmen: Das soeben im Mac App Store veröffentlichte Update für Airmail ist für alle Nutzer kostenlos.

Airmail Mac

Airmail (Mac App Store-Link) ist bereits seit längerer Zeit eine echte Alternative für Mac-Nutzer, die nicht auf Apples Standard-Mail-App zurückgreifen wollen. Die knapp 50 MB große Anwendung kostet 9,99 Euro im Mac App Store und benötigt zur Installation mindestens OS X 10.8 oder neuer. Auch eine deutsche Lokalisierung kann bereits genutzt werden.


Airmail setzt auf ein modernes Design, verfügt über einen iCloud-Sync, verschiedene Sortierfunktionen und unterstützt viele Mailkonten. Dank einer Multi-Account-Funktionalität können Gmail-, Exchange-, Yahoo-, iCloud- sowie generische IMAP- und POP3-Konten, Aliase und Offline-Accounts nebeneinander genutzt werden. Im Benachrichtigungszentrale von OS X lassen sich zudem Benachrichtigungen pro Account einrichten und interaktive schnelle Antworten generieren. Seit Version 2.0 werden auch Dienste wie Omnifocus, Evernote, 2Do und Things unterstützt.

Trello-Integration in Airmail 3.0

Seit dem heutigen 23. Mai 2016 liegt Airmail für den Mac nun in Version 3.0 vor, das mit einigen Neuerungen aufwartet, um das Nutzererlebnis noch angenehmer zu gestalten. So gibt es in v3.0 nun sogenannte Smart Folders, intelligente Ordner mit entsprechenden Filtern, sowie eine Möglichkeit, VIP-Kontakte und -Benachrichtigungen festzulegen. Auch spezifische Aktionen lassen sich festlegen, ebenso wie benutzerdefinierte Menüs, Gesten, Tastatur-Shortcuts und Ordner einrichten.

In v3.0 haben die Entwickler von Bloop ihrer Anwendung zudem eine optimierte Suchfunktion verpasst, und auch am iCloud-Sync gearbeitet. Letzterer verfügt nun über eigene Regeln und ein VIP-Sync-Feature. Des weiteren gibt es Kalender-Einladungen, eine Option zum späteren Versenden von E-Mails, sowie eine Asana- und Trello-Integration. Nicht erst seit diesem Update ist Airmail daher eine gute Alternative für E-Mail-Poweruser, die nicht länger auf die hauseigene Mail-App von Apple zurückgreifen wollen. Die iOS-Version von Airmail (App Store-Link) lässt sich gegenwärtig zum Preis von 4,99 Euro herunterladen.

Anzeige

Kommentare 9 Antworten

    1. Das kommt im Wesentlichen darauf an, welches Mailprotokoll (POP3/IMAP) du nutzt und nicht, welches Programm. IMAP lässt die Nachrichten auf dem Server und zeigt sie an. Ein Teil wird ggf. zwischengespeichert. POP3 holt die Mails vom Server und dann sind sie nur noch auf dem Client (es sei denn, man stellt das um, was aber wieder andere Probleme machen kann).

      Für einen zuverlässigen Betrieb, z.B. auch in Kombination mit wechselnden Geräten, SmartPhone etc. empfehle ich dringend IMAP.

  1. Airmail nutze ich seit der ersten Version, da Apple sämtliche Office Apps vernachlässigt. Alleine Mail kommt nicht mal annähernd an Airmail ran.

    Unter iOS nutze ich Airmail seit Version 1.1 nun auch auf dem iPad und iPhone. Nun muss Apple nur noch die Standardsetzung für alternative Emailapps zulassen und ich wäre sehr glücklich.

    1. Wie funktioniert das erstellen eines Me.com Acconts unter Airmail für iOS? Ich hab meine Daten eingegeben, eine Fehlermeldung bekommen wegen der 2 Zonen Authentifizierung von Apple und kein weiteres Fenster öffnet sich um den Code anzufordern. An sich finde ich die iOS ganz Ok aber ohne alle Accounts macht es keinen Sinn.

      Ich habe die auf dem Mac die Version 1 von Airmail ganz gerne benutzt aber da ich meist am Tage meine Mails mit iPhone oder iPad abrufe habe ich nicht mehr auf Version 2 gesetzt.

      Version 3 reizt mich auch schon optisch und wenn ich Me auf der iOS Version zu laufen bekomme wäre Airmail aufgrund des Syncs untereinander eine lohnende Investition, da ich auf allen Geräten auf dem selben Stand wäre.

      1. Du musst zuerst über die Apple-ID-Verwaltung (appleid.apple.com) ein neues Kennwort für Kennwort generieren (Anwendungsspezifische Passwörter) und das dann bei der Einrichtung in Airmail eingeben.

        Ein Fenster zur Eingabe eines Codes erscheint dort nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de