Apple Pay und die Sparkasse: So wird das nichts

Einigung scheint aktuell in weiter Ferne

102 Kommentare zu Apple Pay und die Sparkasse: So wird das nichts

Dass Apple Pay gestern in Deutschland gestartet ist, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Die Liste der aktuellen und kommenden Partner lässt allerdings einen großen Namen vermissen: Die Sparkasse. Warum und wieso? Zumindest der Deutsche Sparkassen- und Giroverband hat sich nun in einer offiziellen Mitteilung zum Thema geäußert. Zunächst einmal die wichtigsten Aussagen des Statements für euch:

Das jüngst gestartete „Apple Pay“ steht dagegen nur einem sehr engen Nutzerkreis teilnehmender Banken zur Verfügung. Der Grund dafür ist, dass Apple seine NFC-Schnittstelle nicht für andere Anbieter öffnet und auch die im Handel beliebte und bei Kunden weit verbreitete girocard bisher nicht als Zahlungsmittel integriert hat. Aus Sicht der Sparkassen ist aber genau das Voraussetzung dafür, dass sich mobile Bezahllösungen in Deutschland durchsetzen können.

Die Sparkassen-Finanzgruppe führt Gespräche mit Apple darüber, ob und wie das mobile Bezahlen auch für Nutzer von Apple-Endgeräten bereitgestellt werden kann. Um die Weiterentwicklung mobiler Zahlungslösungen hierzulande nicht zu bremsen, sollte Apple den Industriestandard NFC an seinen Endgeräten zu angemessenen Konditionen nicht nur für die eigene Lösung, sondern auch für Dritte öffnen. Denn auch die NFC-Technologie der Kartenzahlungsinfrastruktur im Einzelhandel steht allen Anbietern zur Verfügung. Letztendlich sollten Smartphone-Zahlungen auf allen Endgeräten möglich sein, ohne technische Hürden und Restriktionen, damit Kunden problemlos die für sie passende Lösung auswählen können.

Weltweit haben sich schon über 3.400 Banken mit Apple geeinigt

Das klingt zunächst einmal alles ganz logisch. Was die Sparkasse allerdings verschweigt: Würde man nicht auf Apple Pay, sondern auf eine eigene Technik setzen, würden auch keine Gebühren an Apple fließen. Nun kann man natürlich sagen: Warum sollte Apple auch an jeder Transaktion verdienen? Auf der anderen Seite stellt sich aber auch die Frage: Warum haben mehr als ein Dutzend Partner in Deutschland die Bedingungen von Apple erfüllt, die Sparkasse aber nicht? Weltweit hat sich Apple sogar schon mit weit mehr als 3.400 Banken einigen können.

Dass Apple die NFC-Schnittstelle in iPhone und Apple Watch für andere Zahlungswege als Apple Pay freigibt, dürfte indes äußerst unwahrscheinlich sein. Zu groß wären die notwendigen Anpassungen des Betriebssystems, um den gleichen Komfort und die gleiche Sicherheit bieten zu können. Auf jeden Fall wäre das keine Lösung, mit der man zeitnah rechnen kann, denn auch Apple will sicherlich nicht so schnell auf sein Anteil am Kuchen verzichten.

Die 45 Millionen ausgegeben Karten, die von der Sparkasse genannt werden, halten wir für kein großes Druckmittel. Laut dem Statistik-Portal Statista liegt der Marktanteil von iOS derzeit bei 16,2 Prozent, rein rechnerisch sind es also nur noch 7 Millionen potenzielle Karten, um die es hier geht. In der Realität dürften es noch einmal ein ganzes Stück weniger Kunden sein, als es ausgegebene Karten gibt. Und diese Zahl wirkt angesichts von mehr als 250 Millionen bestehender Apple Pay Nutzer weltweit gar nicht mehr so groß.

Für uns liegt der Ball aktuell bei der Sparkasse. Wie schätzt ihr die Situation ein? Wir sind gespannt auf eure Meinungen in den Kommentaren. (Foto: DSGV)

Kommentare 102 Antworten

  1. Wenn ich sowas schon lese. Die Girocard ist in Deutschland nicht deshalb so weit verbreitet, weil sie so toll oder beliebt ist, sondern einzig und alleine weil sie zu jedem Konto Standartmäßig ausgegeben wird. In allen anderen Ländern dieser Welt, bekommt man einfach ne Mastercard Debit (die auch direkt vom Konto abzieht, ohne Kreditrahmen)…Die kann man dann aber auch online nutzen und auch im Ausland ohne Probleme. Die Girocard funktioniert nur in Deutschland und ist eine Erfindung deutscher Banken ? ohne das zusätzliche Maestro (kommt von Mastercard) wäre die im Ausland nutzlos.
    Statt weiterhin zu versuchen diese Girocard künstlich am Leben zu erhalten, sollte die Sparkasse (und andere Banken) einfach Mastercard Debit ausgeben und fertig. Es wäre alles genau so, wie jetzt mit der Girocard…Man hätte allerdings noch zusätzliche Vorteile und Möglichkeiten. Die Girocard ist mit Sicherheit nicht beliebt und auch nicht das Bestmögliche?

    1. Grundsätzlich erstmal Zustimmung. Nur sollte man sich mittelfristig überlegen, wie sinnvoll es ist, dass man den europäischen Zahlungsverkehr standardmäßig über einen amerikanischen Dienstleister abwickelt. An einer „europäischen Girocard“ und einer gesetzlichen Gleichsetzung bzgl der Annahme zu Bargeld (in der ganzen Euro-Zone) würde dann auch Apple nicht mehr vorbeikommen.

      1. R@Hat
        Grundsätzlich hatte man auch die Frage stellen können, ob es sinnvoll ist beim PC etc einzig und allein auf amerikanische Systeme zu setzen. Aber auch darüber spricht niemand mehr. Ich will ganz einfach das nutzen, was mir mein Hardwarehersteller innerhalb seines Systems anbietet, keine Drittapplösung. Wer von unseren Nachbarn übernimmt das suboptimale Girosystem, Frankreich? Polen? Niederlande? Niemals!

    2. Lieber Derzoelli, leider ist der größte Teil Deiner Aussagen falsch. In einigen Ländern bekommt man ein Mastercard/Visa Debit, in den meisten aber nicht, dort setzt man auf lokale Lösungen wie in Deutschland die klassische Bankkarte.
      Maestro oder Mastercard macht einen wesentlichen Unterschied in Punkte Gebühren und zur Datenhoheit aus.
      Die Bankkarten sind immer noch der sicherste Weg der bargeldlosen Zahlungsmittel bei vor Ort BtC. Ansonsten die Überweisung bei Online BtC. Daher hoffe ich, daß uns diese Lösung noch lange erhalten bleibt.

      1. McApp, leider heute erst gelesen. Nein die Girocard (Bankkarte) ist mitnichten die sicherste ARt vor Ort am POS (Point of Sale) zu bezahlen. Diese hat bis 25 € keinerlei Sicherheit, ab 25 € eine veraltete PIN-Eingabe, die leichter auszuspionieren ist als alles Andere

      2. McApp
        Gerade das ändert sich, Beipiel Österreich. Dort wird nun Debit Mastercard angeboten. In anderen Ländern sind die nationalen Systeme auf dem Rückzug. Diese kosten am Ende mehr Geld als eine Beteiligung an bereits bestens funktionierend Systeme. Debit wird sofort vom Konto abgezogen, auch dort kann der Dispo eingerichtet werden. Wer diese Karte wie die Girocard zuvor nutzen will kann das tun. Derjenige, der die weiteren Möglichkeiten nutzen will kann das mit der gleichen Karte auch. Also eigentlich sind nationale Lösungen im Allgemeinen, die Girocard im Besondreen überflüssig. Auch bei Maestro und VPay kassieren Mastercard und Visa mit. In keinem Land ist das ein Problem, nur der deutsche extrem Kundenfreundliche Handel will die Girocard und das unseelige Lastschriftverfahren. Die Gebühren sind nicht mehr die entscheidende Frage durch die Regulierung der EZB. Man sollte nicht immer aus Händlersicht argumentieren, diese wollen verkaufen!!!

  2. Die Frage ist doch auch – welchen Vorteil oder „ was „ Banken davon haben wenn sie Apple Pay anbieten – es wird doch kein Kunde neu ein Konto einrichten nur weil man Apple Pay anbieten kann. Entscheidend sind kosten der Kontoführung – Bargeld abheben kostenlos etc. Ich bin lange Kunde bei de Sparkasse. Aufgrund der Automaten Dichte etc. Apple Pay ist für mich völlig sinnlos und uninteressant ( meinen Meinung für mich ) – ob ich kurz mein Telefon zücke oder meine ec Karte – für MICH kein Unterschied – oder besser gesagt das Handy zu zücken ist kein Vorteil! – zudem nochmal wieder den Apfel alles erlauben mit meinen Daten etc? Zu sehen was ich einkaufe wie bei Payback ? Äh Nö – ich brauch den Kram nicht.

    1. Der Apfel erlaubt sich nichts mit deinen Daten im Gegensatz zu Google.
      Auf meiner Watch habe ich schneller den Button betätigt als aus meiner Geldbörse die Karte zwischen den anderen herauszukramen und nach getätigter Zahlung wieder wegzupacken.

      1. Genau so sehe ich das auch. Und das die Sparkassen nach wie vor nicht erkennen das sie ins Mittelalter abgleiten ist halt deren Pech. Das hat meines Erachtens noch nicht mal mit Apple Pay zu tuen, denn nur mit einer Automatendichte Punkten genügt eben nicht. Die Banken werden bald alle ein Filialensterben durchleben denn wenn die zukünftigen Generationen ihre Konten eröffnen ist der Persönliche Berater auch per Skype legitim. Mein Filialberater hat bei der Commerzbank in einem Jahr zweimal gewechselt. Mal sehen wie lang der noch bleibt der aktuell ist.

        1. Bei meiner Deutschen Bank Filiale hat sich mein Berater in den letzten 8 Jahren 5x geändert. Die neuen Berater rufen dann immer irgendwann an und wollen einen kennenlernen, natürlich unter dem Vorwand eines kostenlosen „Bedarfschecks“. Beim letzten Mal habe ich gesagt, dass ich kein Interesse mehr habe irgendjemanden dort kennenzulernen. Manche Berater habe ich auch nie zu sehen bekommen, so schnell waren die wieder weg (oder ich war so selten dort). Es gibt auch nur noch sehr wenige Berater vor Ort, die wirklich kompetent sind. Deshalb kann ich dir nur zustimmen: Die Filialen werden mehr und mehr aussterben.

    2. Da Du Dich sehr gut auskennst, führe doch kurz einmal aus, was Apple mit welchen Daten bei Einrichtung und Nutzung von Apple Pay macht!
      Ich warte gespannt auf Deine Antwort.

    3. Für mich ist das Fehlen von Apple Pay tatsächlich ein Grund, mich vielleicht langsam nach einer Alternative zur Sparkasse umzusehen. Und ich bin schon bestimmt 25 Jahre Kunde bei denen.

      Kostenlos Geld abheben an vielen Automaten ist übrigens absolut KEIN Argument für die Sparkasse. Das kann ich mit meiner komplett kostenlosen Visa-Karte von Barclaycard an fast jedem Geldautomaten – weltweit, versteht sich.

    4. Da hast du dich aber schlecht informiert, wenn du denkst, du würdest mit Applepay Datentechnisch alles erlauben.
      Du erlaubst ja nur die Transaktion zwischen A und B … Apple hat das auf der ersten Keynote sehr gut verständlich erklärt.

      Als Watch- Nutzer würde ich es echt feiern, grade im Winter nichts rauskramen zu müssen

    5. Hast du nie den Wunsch nur mit Schlüssel und Handy aus dem Haus zu gehen?

      Und bei mir sind die Portemonnaies im Rucksack, irgendwo unten. Das iPhone ist in der Hosentasche, die Apple Watch am Arm..

    6. „…aufgrund der Automatendichte“ -> wieder so ein deutsches Ding, dass man nicht an allen Automaten gebührenfrei Geld abheben kann. Trotzdem gibt es genug Alternativen zur Sparkasse, bei denen die Dichte an Automaten genauso gut oder besser ist (Cash Group oder DiBa). Die Sparkasse ist schon sehr angestaubt. Kenne fast nur alte Leute, die da noch sind, weil sie unbedingt noch persönlichen Kontakt brauchen. Oder Leute, die dort ihre Sparfächer oder Sparbücher haben.

      1. Seit man bei jedem Supermarkt Geld abheben kann, brauche ich eigentlich gar keinen Automaten mehr. Am liebsten hätte ich gar kein Bargeld mehr – viel zu umständlich, langwierig, schmutzig usw….

    7. Ich habe mein Bank auch in Vorschau auf Apple Pay gewechselt: die Sparkasse hat angekündigt Apple Pay nicht unterstützen zu wollen, dazu verlangten sie noch Kontoführungsgebühren für Leistungen, die bei anderen Banken längst kostenlos sind.
      Bleibt als Hauptargument noch die Automatendichte: hier hat die Sparkasse den Vorteil, dass sie überall vertreten ist – bei der DKB (ApplePay ab Frühjahr 2019) kann man aber zB an JEDEM Geldautomaten kostenlos abheben (ab 50€) – nicht nur bei der SPK. N26 hat keinen Mindestbetrag, dafür kann man dort 5 Mal im Monat an ALLEN deutschen Geldautomaten abheben – dazu noch so oft man will zB bei Rewe, ohne dort einkaufen zu müssen. Der Automatenvorteil der Sparkasse ist also längst hinfällig.

    8. veeman
      nein das sollte nicht die Frage sein. Banken sollten das bieten, was deren Kunden wollen. Die SK verweigert ja auch GooglePay. Die Sichtweise aus Richtung Banken ist eigentlich falsch.

    9. Veeman das ist nicht richtig. Informieren, die Smartphones sind sicherer als eine physische Karte. Apple hat auch laut Datenschützern ein sehr gutes und glaubhaftes Verfahren. Anders als Google, das keine eigene Hardware herstellt, verdients Apple daran, nicht an den Daten.

  3. Vielleicht sollte sich die Sparkassen mit der Deutschen Bank mal kurzschließen Die haben es ja schließlich, über eine virtuelle Debitkarte realisiert welche direkt die Transaktion an das Konto weiterleitet, auch hinbekommen. Aber nein man muss natürlich an der Girocard festhalten die man nirgendwo außer in Deutschland einsetzen kann.

    1. Ganz genau. Man kann die virtuelle Debitkarte übrigens auch alternativ zur schon vorhandenen MasterCard einrichten, um zu erreichen, dass die Umsätze wie von Dir beschrieben über das Konto und nicht über die Kreditkarte laufen.

  4. Es ist genauso wie bei den Buchverlagen: Apple bietet eine flächendeckende, funktionierende Lösung an, und will berechtigt einen Anteil. Wer da ablehnt, hat nur den eigenen vermeintlichen Gewinn im Auge.
    Abgesehen von der breiten Basis der Bestandsnutzer beider Partner und dem Imageverlust ist der Schaden von solch Begründungsversuchen größer.

    Deutschlandweit per NFC zahlen können nur nur der Watch am Arm? Wir wollen doch Technologie-Spitze sein!
    Schulbuchausleihe wäre ja auch lösbar, ohne tonnenweise Bücher zu transportieren und zu Sichten …

  5. Ich finde, die Sparkasse soll aufhören mit dem Blödsinn! Die haben moderne Seiten, aber auch alte! Und besonders bei Mobile Payment glänzen die nicht. Ich kenne nicht die Android App, aber das war eh peinlich. Gleichzeitig mit Google Pay aufspringen, aber ja nicht die Lösung nutzen!!! Und bei Apple Pay wollen die auch nicht mitmachen.

    Natürlich wäre manchmal ein offenerer NFC Standard schön, zum Beispiel für Hotel oder koppeln des Headset. Aber die Sicherheit steht immer dagegen. Wenn alle die NFC Schnittstelle nutzen können hat es nicht nur Vorteile. Und überhaupt: mal angenommen, die Sparkasse dürfte eine eigene App einsetzen, was dann? Wie zahlt man schnell und sicher?

    Sparkassen-Kunden können natürlich frei wählen und auf Wunsch eine andere Lösung (AmEx, boon, vim pay) nutzen oder sogar die Bank bzw. die bank wechseln! Die comdirect bank ist schnell und einfach und man kann überall (Cash Group inklusive Shell, viele Supermärkte) Geld abheben. Apropos Supermarkt: N26 ist auch noch möglich. Beides geht schnell!

  6. Ich denke, gerade im Fall der Sparkassen muss man das Ganze etwas mehr aufdröseln. Apple ist, wie wir vermutlich wissen, kein karitatives Unternehmen. Daher kostet Apple Pay Geld. Das zahlen nicht wir als Nutzer, auch nicht die Händler, sondern die Banken
    Im Prinzip sind die Sparkassen ein gemeinnützige öffentlich-rechtliches Unternehmen, die stark kommunaler eingebunden sind. Überschüsse fließen entsprechend in den städtischen Haushalt (weiteres dazu auf Wikipedia).
    Zudem sind die Sparkassen verpflichtet, jedem ein Konto zur Verfügung zu stellen.
    Eine Zusammenarbeit mit Apple Pay kostet die Sparkassen Geld, was entweder die Kunden aufbringen müssen oder aber letztendlich der Allgemeinheit entzogen wird.
    Daher kann ich die Argumentation der Sparkassen und ihre Ablehnung des derzeitigen Models bei Apple Pay nachvollziehen.

    1. Endlich mal ein gescheiter Kommentar. Es geht einzig und allein ums Geld. Apple nutzt seine Marktmacht schamlos aus. Die Sparkassen und VR Banken wollen einfach nur etwas bessere Konditionen.

      1. JWK
        den Kommentar vorher kann man auch als wenig gescheit ansehen! Warum sollte Apple das kostenlos zur Verfügung stellen. Die SK stellen ihre Geldautomaten anderen auch nicht kostenlos zu Verfügung. Dabei hat die SK die Geldautomaten noch nicht einmal selbst gebaut. Die Sparkassen versuchten ihre „Marktmacht“ auszunutzen. Auch die suboptimale Girocard ist so ein Versuch.

    2. Verstehen schon, aber man schafft sich ab. Meine Freundin und ich sind gewechselt, weil seit 1 Jahr zu den 3€/Monat noch 8,50€ für die EC Karte dazu kommen??? Bitte was?!
      Ne Freundin wechselt gerade weil sie gerne mal nen Kontoauszug am Terminal holt. Kostet nun 2€ ???
      Und dann ihre Kreditangebote für 10,99% ??? VW bietet 2,99%! Die Sparkassen werden, wenn die Generation Hippi in etwa 10-20 Jahren wegstirbt, von der Bildfläche verschwunden sein.

    3. Und an 0,15 Prozent für Apple scheitert es? Außerdem sollte doch der Kunde im Vordergrund stehen – 2015 war auch eine Regulierung notwendig, damit die gierigen Banken nur 0,3 bzw. 0,4 % als Maximalwert des Umsatzes kassieren durften. Apple soll auf keinen Fall seine Schnittstellen dem dilettantischen Sparkassenverband öffnen!!!

      1. YogiBaer63
        jo so soll das sein. Entlich ein gescheiter Einwurf. Die sollen die Schnittstelle für die Diletanten nicht freigeben. Das verlange ich als Apple User geradezu von Apple.
        Liebe Android User, nicht gegenseitig in die Pfanne hauen, zusammen muss es gehen. Die Sparkassen arbeiten auch nicht mit Google Pay zusammen, weil deren supoptimale App auf den NFC von Android zugreifen kann.

    4. „sind die SPK verpflichtet jedem ein Konto zur Verfügung zu stellen“ – diese Aussage ist nur die halbe Wahrheit: Obdachlose bekommen kein Konto. Sozialhilfeempfänger mit festem Wohnsitz zwar schon, aber dieses Konto muss nicht Kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Im Gegenteil nimmt die Sparkasse von den Ärmsten hier die gleichen Gebühren, wie mit Personen mit hohem Einkommen. Auch würde die SPK, wie jede andere Bank auch, den Dispo sperren, falls die Kreditwürdigkeit schlecht ist.
      Zudem: wo ist der Unterschied, wenn die Sparkasse mit den Gebühren der Kunden die öffentlich Hand finanziert, oder die Kunden allein dadurch, dass sie keine Gebühren zahlen, einfach mehr Geld zur eigenen Verfügung haben? Warum spendet eine SPK zB einen Fußballverein? Sollen doch die Personen spenden, die diesen Verein mögen!
      Das Konzept Sparkasse ist ein aussterbendes, dass sich gerade selbst abschafft und die aktuellen Entscheidungsträger sind die Totengräber.

    5. tboley
      Nein es ist nicht nachvollziehbar. Ein bestehendes und darüberhinaus sehr gut funktionierendes System anzuwenden wäre für die Sparkassen billiger als ständig neue eigene nicht benötigte Insellösungen zu schaffen. Da wird sehr viel Geld aus dem Fenster geworfen. Giropay, Paydirect, Geldkarte, pp.
      Darüber sollte mal nachgedacht werden.

  7. Wahrscheinlich ist die automatendichte der Sparkasse auch ein Grund warum sie nicht Apple Pay anbieten wollen weil dann keiner mehr Automaten braucht.?

    1. Und damit bist du näher am Kern der Sache als du denkst. Apple Pay ist ein Sargnagel des Bargeld. In fünf oder zehn Jahren brauch niemand mehr Bargeld. Hier geht es auch darum, die Geldwäsche einzudämmen.

    2. Bargeldhaltung hat auch für die Sparkasse, trotz oder gerade wegen der vielen Automaten, nur Nachteile. Jeder Kartenzahler ist auch für sie nur vorteilhaft. Anders ist es zB nicht zu erklären, dass sie in regelmäßigen Abständen die Aktion „Taken mit Karte“ in Kooperation mit Esso startet, um Kunden zu bewegen, Ihr Karte zu nutzen.

  8. Safety first. Keine Öffnung der Schnittstelle für fremde Unternehmen. Ich bin zu Apple gewechselt, weil die Sicherheitsstandards in einer anderen Liga spielen. Dies wäre der Sündenfall. Sparkassenkunden sind mündig und können selbst entscheiden – so, wie ich es schon gemacht habe und nach Jahrzehnten „Tschüss“ gesagt habe! Geht doch. Sogar sehr gut!

    1. Ich auch. 44€ für ein pissiges Girokonto soll zahlen, wer will. Andere bekommen es kostenlos hin. Vor allem finde ich es geil, wie die Spaßkasse ihre Kredite mit 10,99% an den Man(n) bringen will ???

      1. Die haben einfach den Schuss nicht gehört. Wenn man sich man genau informiert, erkennt man schnell, dass die Sparkassen ihre eigenen Kunden richtig schröpfen und eigentlich ein Verbrecherverein sind – und nicht das selbstlose Beratungsunternehmen, als das es sich immer darstellt.

  9. Die Sparkasse will doch vor allem an die Daten des Zahlungsverkehrs. Die jedoch bekommen Sie bei Apple Pay nicht. Und genau deswegen will man seine eigene Lösung auf Biegen und Brechen. Ob das den Ausschlag geben wird für viele zu wechseln? Gute Frage. Ich habe bisher zwei Konten bei comdirect und der Sparkasse. Letzteres wird jetzt zum Start des neuen Jahres gekündigt. Die Automatendichte für CashGroup-Banken ist groß genug, eine kostenlose (!) Kreditkarte gibt es obendrein, Geld hebt man weltweit kostenlos ab und Apple Pay und alle anderen Lösungen kann man auch verwenden. Und das ganze ohne Kontoführungsgebühren.

    Und tschüss.

    1. Du weißt schon, das die Zahlungsstromanalyse verboten ist. Also nützen der Sparkasse die Daten des Zahlungsverkehrs recht wenig, wenn man diese nicht analysieren bzw. verarbeiten kann.

  10. Vor 2 Wochen hatte ich einen Termin bei der Filialleiterin meiner Sparkasse. Es ging nicht um Apple Pay, aber als ich nebenbei sagte das ich das Thema Apple Pay / Sparkasse gespannt verfolge, kam nichts als eisiges Schweigen. Ihre anwesende Kollegin, die offenbar die Situation retten wollte meinte darauf, das Sie neulich beim DM jemand gesehen hat der mit Payback Pay bezahlt hat und das wäre schon toll. Meine humoristische und körperliche Schmerzgrenze war damit erreicht und in dem Moment wusste ich, hier bin ich am falschen Ort und werde mich umorientieren.

    1. Geh zur Comdirect. Gibt noch 100€ wechselbonus. Kontowechselservice hat bei mir super funktioniert. Und die Telefonhotline hat nur super nette Deutsch sprechende Damen. Die rufen nach 3-4 Wochen an und wollen wissen ob alles klappt und läuft beim wechsel ohne aufdringlich zu sein. NIE wieder Spaßkasse

  11. Ich würde gerne wechseln aber finde einfach keine Bank die ApplePay anbietet UND einem vielreisenden mit grossem bargeldbedarf (>2000/Monat) UND echter Kreditkarte UND 24h erreichbarkeit (nicht nur auf dem Papier). Wie ich es drehe und wende… ich lande bei den Spasskatzen da sie mein persönlichen bedarf am ehesten abdecken – wenn auch nicht so umfassen oder modern wie ich es gerne hätte.

    1. Würde mir mal die DKB ansehen, da gibt es Bargeld weltweit an (fast) allen Automaten. Sind nicht bei der ersten Apple Pay Runde, haben es aber schon angekündigt!

  12. Die Sparkasse will
    NFC für ihre eigene App, nicht für Apple Pay. Um die Sparkassen kann man nur noch einen großen Bogen machen…horrende Gebühren, oft sehr schlechter Service und technisch weit hinter der Zeit.

  13. Ist doch bei den Volksbanken genauso. Apple Pay wird aus Kostengründen nicht unterstützt und ihr eigenes System zum mobilen Zahlen läuft nur auf Android Geräten.

    Sowohl die Volks und Raiffeisenbanken, als auch die Sparkasse werden viele Kunden verlieren und ein Schritt in die Zukunft wird verschlafen.

  14. Sobald meine Raiffeisenbank-Karte in der „Mobiles Bezahlen“ App der Sparkasse eingebunden werden kann, darf die Sparkasse auch auf Apples NFC Chip zugreifen…. ?

  15. Wenn ich mich zwischen meiner Bank und meinem iPhone entscheiden müsste… tja, dumm für die Bank?
    Aber in Wirklichkeit wird es darauf hinauslaufen, dass ich einfach weiter traditionell mit der kontaktlosen Bankkarte zahle und gut??‍♀️

  16. Aus meiner Sicht habe die sich verzockt und versuchen jetzt den schwarzen Peter auf Apple zu schieben.
    Ich hatte auch schon ein Gespräch mit den und man stellt Apple immer als den bösen hin.
    Nehmen wir mal an Apple gäbe die NFC Schnittstelle frei. Wie würde das denn aussehen? Ziemlich einfach und nicht wirklich kundenfreundlich, denn Apple würde Wallet trotzdem nur mit NFC aktivieren oder Doppelklick aktivieren lassen. Man müsste also weiterhin die App manuell öffnen um dann eben über die App NFC benutzen.
    Der große Vorteil von Apple Pay ist ja neben der „Sicherheit“ vor allem ja die Integration und der einfache Kundennutzen und nicht ob ich per NFC bezahle oder nicht.
    Am Ende würde ich deswegen Apple Pay trotzdem vorziehen, weil ich eben „einfach“ bezahlen möchte und nicht jedes Mal ne App öffnen muss. Das ist zwar alles nur ne Vermutung, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Apple die Schnittstelle so freigibt, dass es vom Kundennutzen gleich gut ist.

  17. Ist doch egal bei welcher Bank man ist, einfach eine Krediktarte holen wie Amex. Also warum diese Diskussion? Wenn Sparkasse nicht will, gut… ist doch völlig egal. Die Sparkasse muss nur aufpassen, dass sie nicht untergehen, die Zukunft sieht anders aus… bargeldlos usw. Ich kann bspw. auch nur mit dem Kopf schütteln, gleiche wie mit Paypal und Paydirekt, Kwitt usw. Wenn sie meinen das wollen die Kunden… ich denke nicht.

  18. Jetzt sage ich dies mal aus Sicht eines Unternehmers!
    Ich habe eine Bäckerei, mit fünf Verkaufsstellen!
    Da bei mir ja kleine Beträge pro Kunde bezahlt werden, rechnet sich für mich Apple Pay als Unternehmer leider gar nicht!
    Ich habe Kosten von bis zu 2 1/2 Prozent vom Umsatz, bei Bezahlung mit Kreditkarten!
    Dazu kommt eine Transaktionsgebühr und eine Mindestumsatzgebühr von sechs Cent pro Transaktionen!
    Macht pro Transaktionen circa 8-9 Cent!
    Wenn jetzt ein Kunde wirklich nur ein Brötchen für 0,36 € bezahlt!
    Wie bitteschön soll sich das für mich als Unternehmen rechnen?
    Bei der Girocard habe ich Kosten von circa zwei Cent, daher denke ich, dass sich Apple Pay leider nur bei den Ketten durchsetzen wird und nicht bei den kleinen Unternehmen, solange diese Preispolitik so weiter durchgezogen wird!
    Schade für unsere Kunden, denn ich selbst bin eigentlich auch ein Kartenzahler!
    Ich würde Apple Pay sehr gerne nutzen, aber nicht nur bei den Ketten!

    1. Was ich hier nicht verstehe ist wie das in anderen Ländern geht?
      Ich kenne mich fairerweise nicht wirklich mit den Bezahlmodalitäten der Terminalanbieter aus, aber ich hatte mal gehört, dass nur prozentual abgerechnet wird. Diese Transaktionsgebühr sollte soweit ich weiß nicht sein. Kann es am Terminalanbieter liegen? Ich kenne mich da zu wenig aus. Mich wundert nur dass in USA JEDER Betrag mit KK bezahlt wird, auch Parkautomaten, Kaugummis, einfach alles. Hatte vor kurzem mal 0,59 ct für Zucker bezahlt. Ich bin oft in Sofia und hier geht Apple Pay garnicht, aber seltsamerweise zählt hier fast jeder Wireless mit KK, fast jeder! Egal welcher Betrag!
      Wie ist das dann möglich? Denn eigentlich ist es ja gerade für Kleinbeträge von Vorteil.

      1. 100-prozentig kann ich dir das auch nicht beantworten!
        Das Problem ist in Deutschland, dass es so viele Zwischenhändler (Banken) gibt die alle ihre Hand mit aufhalten und in Deutschland die Gebühren mit Abstand am höchsten sind in Europa!
        Und so ist es leider für Kleinstbeträge völlig uninteressant eine Kreditkarte anzunehmen!
        Leider!

        1. Letztendlich gibt es Bargeldhaltung auch nicht umsonst – sowohl für den Verkäufer, als auch für die Käufer. Man bedenke den Wahnsinn, dass eine Gruppe von Menschen tagtäglich zur Bank geht, um sich Geld zu holen, welches dann von der anderen Gruppe wieder zur Bank getragen wird. Vom Transport des Geldes zu den Automaten und deren Unterhalt mal ganz zu schweigen.
          Klar kann und muss man über die Gebühren für die Verkäufer diskutieren, letztendlich sollten aber alle Beteiligten ein Interesse daran haben, dass der Zahlungsverkehr bargeldlos abgewickelt wird.
          Als Unternehmer sollte man sich jedenfalls gut überlegen, ob man sich rein aus Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten die Kunden vergrault – so, wie mich vor ein paar Monaten ein italienischer Restaurantbesitzer zum Geld holen geschickt hat (Ob ich da wohl nochmal hingehe ??) – oder bei einem Teil der Kunden lieber einen niedrigeren Gewinn, in einem krassen Fall sogar einen Nullgewinn oder Verlust, in Kauf nimmt, so lange es sich eben um Einzelfälle handelt.
          Wenn man bezüglich bargeldlosen Zahlens am Ball bleiben will, hat man als Unternehmer aber auch die Pflicht (aus Eigeninteresse), sich über die preiswertesten Anbieter von Mobile Payment Lösungen zu informieren. Die werden momentan nämlich einfach angeschafft und dann werden die Konditionen in Kauf genommen. Ähnlich einem Strom- oder Internetvertrag, den man nach der Mindestvertragslaufzeit nicht verändert, wird es dann eben teuer.

    2. Gab es da nicht 2015 eine EU-Regulierung, nach der die teilweise vollkommen überzogenen Gebühren in Höhe von 2 oder 3 oder sogar mehr Prozent reglementiert und auf maximal 0,3% des Umsatzes beschränkt wurden?

  19. Die Sparkasse wird sich weiterhin verwehren wenn Apple und Sparkasse nicht aufeinander zu gehen. Ich gebe dem ganzen 5, 6 Jahre danach ist Quitt Geschichte und auch die Sparkasse öffnet sich dem heutigen ApplePay.

    Mir selbst ist das als Sparkassenkunde egal. Ich nutze kostenloses Zahlen mit meiner Giro- und Kreditkarte. ApplePay würde ich nutzen wenn es die Sparkasse anbieten würde, für mich ist das aber kein Grund für einen Wechsel.

      1. 3,98€/Monat x 12 sind für mich erstmal 47,76€ im Jahr für Kundenservice vor Ort in der Filiale um die Ecke mit einem Ansprechpartner der für mich online, telefonisch und persönlich zur Verfügung steht. Nein, ich sehe das nicht als rausgeworfenes Geld an!

  20. Ist doch logisch dass die Sparkassen den üblen Wucherern von Apple nicht die zu hohen Gebühren zahlen wollen. Betriebswirtschaftlich voll nachvollziehbar. 90% der Kunden sind alt u denen ist Apple Pay Latte ?

      1. Die sind schlicht träge ?
        Meine ich nicht abwertend, aber ich sehe es an mir selbst. Ich scheue den Aufwand und ältere umso mehr.
        Das hat weder was mit Apple Pay zu tun noch was mit Kontoführungsgebühren.
        Das ist wie mit Strom/Gas etc. wo ein Wechsel noch einfacher ist. Trotzdem zahlt die Mehrheit zu viel.
        Also lassen wir das „schlau“-„dumm“ Spiel. Wir sind schlicht faul. Und das ist bestätigt.
        Der Sparkasse wird langfristig unabhängig von diesem Thema schlicht der Nachwuchs ausgehen ?

      2. Wer schlau ist hat kein Konto mehr bei der Sparkasse – nicht nur wegen Apple Pay. Es gibt genügend Banken, die bessere Leistungen als eine Sparkasse bieten kann zu viel besseren Konditionen anbieten. Das zeugt nicht gerade von Intelligenz.

    1. Ich bin alt ?? 45 Jahre bei der Sparkasse und mir ist ApplePay nicht Latte. Ich bin sehr enttäuscht ☹️ dass die Sparkassen sich verweigern. Die Gründe dafür sind für mich nicht relevant. Ich denke über einen Wechsel nach. ?

          1. Ach hör doch auf, nach Deiner Aussage hätte also Apple weniger als 50Mio Kunden!?
            Du sagtest nicht! in Deutschland dazu. 😉

          2. Natürlich Deutschland, was denn sonst. Wir sprechen doch hier von Apple Pay in Deutschland und dem Sparkassenverband Deutschland. Und warum sollte der größte Teil deren App nicht nutzen wollen?

  21. Im Privatkundenbereich werden die Sparkassen und Volksbanken in den nächsten fünf bis zehn Jahren schwer Federn lassen. Die Bequemlichkeit wird sich durchsetzen. Und das meine ich keineswegs negativ. Mein Handy hab ich immer dabei. Was soll ich dieses olle Portmonee auch noch mitschlören? Ein Teil weniger, das die Taschen dick macht und ich drauf aufpassen muss. Das hat nix mit hip sein oder neumodischem Kram zu tun.

  22. Ich hab bei VIMpay nen Konto eröffnet und gut. Die Sparkasse mauert und das wird sich schnell bemerkbar machen.
    Sollte bis Mitte 2019 nichts passieren werd ich wechseln

    1. In allen Ländern kann man aber damit bezahlen, da wird gelacht, wenn Geld fließt, mehr aber auch nicht.
      Lachen werden irgendwann diejenigen, die diesen ganzen Quatsch nicht mitmachen.
      Im Übrigen tut hier jeder soll, als ob Apple Pay der Heilsbringer wäre und als ob man noch nie hätte bargeldlos zahlen können. Was soll der Unsinn. Apple und Apple Pay noch mehr ist auch weltweit gesehen ein Nischenprodukt und lediglich eine weitere Bezahlmethode, um sein Geld loszuwerden.
      Es ist weder revolutionär noch wird es irgendetwas umkrempeln.

  23. Bin seit über 20 Jahren Kunde der Sparkasse… Das sich die Sparkasse so konsequent stur stellt und ihre konservativen Augen vor dem aktuellen Weltgeschehen verschließt, finde ich mehr als ärgerlich.
    Ich überlege definitiv zu wechseln. Da ich ohnehin keinen persönlichen Ansprechpartner benötige, kann ich mir das Geld auch sparen… Es geht nicht mal so sehr darum, ob es nun Apple Pay oder was anderes wäre. Es geht ums Prinzip bei diesen „alten“ konservativen Unternehmen…

    1. Wenn du nicht mehr als 5x Bargeld abhebst, geh zu N26. Wenn dir viele Bargeldabhebungen wichtig sind, dann zur DKB (dort ab 50€). Bei beiden Banken kann man deutschlandweit an jedem Geldautomaten abheben – egal von welchem Institut.

      1. An die N26 dachte ich auch schon mal… Habe mich aber noch nicht mit den Alternativen auseinander gesetzt. Das hebe ich mir für die Festtage auf, wenn ich dafür Zeit habe… ?

  24. In vielen Ländern wie auch in Deutschland sind die Banken zu blöd und lassen sich von Konzernen wie Apple und Google abzocken. Dabei könnte man auf Bezahldienste wie Paypal, Applepay und Gogglepay und die damit verbundenen erweiterte Gefährdung der Sicherheit von Benutzerdaten komplett verzichten, würde es in Deutschland transaktionsbezogenes Livebanking geben. Hier machen uns 2. Welt Länder etwas vor, in denen ein Girokonto genügt, dort werden Taxifahrten per Überweisung gezahlt, die dann aber auch innerhalb von 5 Sekunden beim Gegenüber ankommt und nicht erst einen Tag später.
    Am Ende zahlen wir die Kunden die Preise für solch unnötigen extra Dienste, egal bei welchem Institut man ist, denn das kostenlose Girokonto hat keine Zukunft.

  25. Apple Pay ist aber nicht alles, es gibt auch noch andere Anwendungen für NFC wie z.B. das Ausweisen online mit dem Personalausweis. Da blockiert Apple mit seiner NFC-Sperre auch. Bei Android kann man das Handy als Kartenleser benutzen, für Apple gibt es nur testweise einen Versuch mit einem externen Bluetooth NFC-Leser. Ob das dann sicherer wird…

  26. Ist mir echt egal, ich brauche das nicht. Bares ist wahres. Geld, das ich nicht habe, kann ich nicht ausgeben, weder mit Apple Pay noch sonst wie. Meine Girocard und für online Paypal läuft gut. Mehr brauche ich nicht 🙂 Sorry.

  27. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie Apple Nutzer sich über hohe Kosten aufregen. Gibt es eigentlich schon Studien, wo Apple mit Sekten verglichen wird. Da muss doch das gleiche Prinzip dahinter stecken. Es geht den Sparkassen um Geld und die direkte Kundenschnittstelle. Wie man ja am Beispiel Apple sehr gut sieht. Apple hat die Kundenschnittstelle und hat damit die absolute Macht. Und dazu kommt, das Apple seine Nutzer so beeinflusst, dass dies im Traum nicht auf die Idee kommen zu gehen. Der Sparkassen Kunde ist nicht so abhängig (im gewissen Maße war er es früher, daher gibt es die Sparkassen ja noch in diesem Umfang), dass die Sparkassen jetzt mit allen Mitteln versuchen den Kunden weiter an sich zu binden ist ja logisch. Davon hängen ja auch nicht zu Letzt tausende Arbeitsplätze ab.

  28. Meine Postbank hat mir mitgeteilt, dass derzeit keine Integration von apple pay geplant ist. Aber man natürlich den Markt weiter beobachtet.

    Prima! Hab den Markt auch beobachtet. Ich wechsel zur Deutschen Kredit Bank DKB.

    Gruß Roland

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