Apples Adrian Perica gibt Vorstandssitz von DiDi Global auf

Mobilitäts-Konzern in Schwierigkeiten

Hierzulande hat man vom Konzern DiDi Global wohl noch nicht allzu viel gehört. Das Unternehmen ist im Bereich Transport tätig und ist laut eigener Aussage „die weltweit führende Technologie-Plattform für Mobilität“. DiDi bietet eine breite Palette von App-basierten Dienstleistungen wie Taxidienste, Chauffeure, geteilte Mobilität, Autolösungen, Lebensmittellieferungen und lokale Frachtdienste.

Mit Adrian Perica, Apples Vice President of Corporate Development, war auch ein hochrangiger Apple-Manager im Vorstand des Unternehmens vertreten. Dieser hat nun den Vorstand von DiDi aufgegeben, wie in einer kurzen Mitteilung auf DiDis Website zu lesen war. Wie Bloomberg berichtet, soll das chinesische Unternehmen aktuell darum kämpfen, wieder Boden gutzumachen, „den es während Pekings hartem Vorgehen gegen den Internetsektor des Landes verloren hat“.


DiDi steckt schon seit dem letzten Jahr in Schwierigkeiten: Im Juni 2021 beschloss der Konzern, auch in den USA an die Börse zu gehen – sehr zum Missfallen der chinesischen Regierung in Peking. Als Konsequenz wurde die DiDi-App aus den chinesischen App Stores geworfen, was nach Angaben von Bloomberg „bedeutendes Wachstum verhinderte und mehr als 80 Prozent seines Marktwerts vernichtet“ habe. Im Mai dieses Jahres erklärte DiDi, sich von der New Yorker Börse zurückzuziehen. Im letzten Monat wurde der Konzern zudem von der chinesischen Regierung zu einer Geldstrafe von 1,2 Milliarden USD verurteilt, da man „die nationale Sicherheit gefährdet“ habe.

Nach diesen Turbulenzen für DiDi ist es daher durchaus verständlich, dass Apple-Manager Perica den Vorstand des Konzerns verlässt. Er trat dem Vorstand im Jahr 2016 bei, nachdem Apple DiDi mit einer Investition von einer Milliarde USD unterstützt hatte. Seinerzeit bewertete Apple-CEO Tim Cook diesen Schritt noch als „großartige finanzielle Investition“. Wie es scheint, zieht sich Apple nun schrittweise aus dem chinesischen Konzern zurück und verfolgt damit den in den letzten beiden Jahren eingeschlagenen vorsichtigeren Weg im Hinblick auf neue Firmenübernahmen und -investitionen.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Das ist die Pepsi unter die Taxi Fahrer ohne Genehmigung,

    Bei uns irrelevant da die Taxi Gewerkschaft Uber nicht zulässt.

    Aber trotzdem bin mal gespannt wie es weiter geht.

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