Auto Collage: Diese neue Universal-App schneidet keine Fotos ab

Schon wieder eine App für Foto-Collagen? Auto Collage bietet durchaus einen interessanten Ansatz, den wir euch gerne vorstellen wollen.

Auto Collage

Jeder, der schon einmal eine Collage mit einer App erstellt hat, kennt das Problem wohl: Es gibt viele tolle Vorlagen und Templates, die sich automatisch mit zuvor ausgewählten Fotos befüllen lassen. Danach verbringt man aber oftmals noch einige Minuten damit, die Fotos so zu sortieren und zu verschieben, dass keine wichtigen Inhalte abgeschnitten werden. Mit Auto Collage (App Store-Link) soll genau das nicht mehr passieren. Die neue Universal-App kann seit dieser Woche für 1,99 Euro auf iPhone und iPad installiert werden.

Die große Besonderheit von Auto Collage: Die App schneidet keine Bilder ab, sondern würfelt die ausgewählten Fotos so zusammen, dass eine passende Collage entsteht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bilder im Querformat, im Hochformat, als Panorama oder als Quadrat aufgenommen wurden. Auto Collage findet immer die passende Konstellation.

Shuffle-Funkton sorgt für immer neue Ergebnisse in Auto Collage

Auto Collage arbeitet dabei in den folgenden Schritten: Zunächst werden die gewünschten Fotos ausgewählt, wobei die Anzahl keine Rolle spielt. Im zweiten Schritt können auf einzelne oder alle Fotos ausgewählte Filter angewandt werden, bevor Auto Collage eine erste Collage erstellt. Mit einem Shuffle-Button lassen sich die Fotos solange neu anordnen, bis man die gewünschte Zusammenstellung gefunden hat.

Mit einem Fingertipp auf einen Teil der Collage kann man ein bestimmtes Motiv optisch hervorheben, außerdem können Rand und Hintergrund eingestellt sowie ein Text auf die Collage gelegt werden. Abschließend wird die Collage geteilt oder exportiert.

Wie so ein Ergebnis aussehen kann, könnt ihr im Anschluss sehen. Auch wenn Auto Collage das Rad sicherlich nicht neu erfindet, ist es eine tolle Sache für alle, die in Sekundenschnelle eine Collage erstellen wollen, ohne sich um Details kümmern zu müssen. Solltet ihr nicht abgeneigt sein, etwas mehr Zeit in die Bearbeitung zu investieren, empfehlen wir die umfangreiche App Diptic.

Anmerkung: Bei einem zweiten Test mit Auto Collage ist uns aufgefallen, dass beim Export von Collagen in sehr hoher Auflösung die Bilder nicht in voller Auflösung exportiert werden und auf großen Bildschirmen zum Teil etwas pixelig aussehen. Möglicherweise liegt das an der iCloud-Anbindung, zumindest stimmt da etwas nicht nicht. Dieses Phänomen wurde auch von einem anderen Nutzer in den Kommentaren festgehalten.

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Kommentare 16 Antworten

        1. Hatte ich auch. In den Einstellungen unter Sprache und Region war an zweiter Stelle Japanisch. Einfach rechts oben auf bearbeiten tippen und die Sprache entfernen. Danach wird die App (und evtl. auch andere, mit denen das selbe Problem auftritt) normal in englisch dargestellt.

  1. Du musst in deinen Systemeinstellungen -Sprache- Chinesisch rauslöschen, dann siehst du sie in englisch! ?
    Ist mir bei anderen apps auch schonmal passiert…
    ??

  2. Ich würde mir wünschen, zusätzlich manuell die Bilder anders positionieren zu können. Außerdem finde ich keine Möglichkeit nach Camera Roll oder ein bestimmtes lokales Album zu speichern. Geschweige denn, das Dateiformat anzupassen oder überhaupt zu wählen. Max 3*

  3. Zur bildbearbeitung nutze ich nur noch enlight. Hab schon viel ausprobiert, manche waren auch ganz okay, aber enlight is wirklich sehr gut.

  4. Leider nicht sehr empfehlenswert. Die Ausgabe ist zwar in akzeptabel hoher Auflösung möglich, das Ergebnis wird allerdings trotzdem arg pixelig. Bei meinem Versuch spuckte die App eine Collage mit 13MP als 1,9MB Jpg aus. Zum Vergleich: bei Diptic bekomme ich ein 10,3MP und 24,4MB großes png, dass gestochen scharf daherkommt. Falls man seine Collagen also ausgedruckt haben möchte, würde ich von Auto Collage eher abraten, für das iPhone Display wird’s aber reichen.

    1. Das habe ich im Nachhinein auch bei einer Collage festgestellt, muss ich gleich noch im Text ergänzen. Hast du Fotos aus der iCloud Fotomediathek genommen?

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