BeCasso: Künstlerische Foto-App erinnert an die bekannte Prisma-Anwendung

Die Effekt-App Prisma hat in jeglicher Hinsicht für viel Furore im App Store gesorgt. Ähnliche Filter lassen sich auch mit der neuen Anwendung BeCasso nutzen.

BeCasso

Während Prisma (App Store-Link) allerdings kostenfrei zu haben ist und vor allem über die Tatsache, dass die eigenen Bilder zur Bearbeitung und Weiterverwendung auf einen Server geladen werden, auf sich aufmerksam gemacht hat, ist das Prinzip von BeCasso (App Store-Link) etwas anders. Die Universal-App für iPhone und iPad lässt sich mit 1,99 Euro bezahlen und benötigt iOS 9.0 sowie etwa 73 MB an freiem Speicherplatz auf dem iDevice. Auch eine deutsche Lokalisierung ist bereits vorhanden.


In BeCasso – einem kleinen Wortspiel um den bekannten Maler Pablo Picasso – lassen sich vom Nutzer insgesamt drei verschiedene Kunststile auswählen: Aquarell, Öl und Comic. Die jeweiligen Modi lassen sich hinsichtlich ihrer Eigenschaften weiter anpassen, um so für den perfekten Look auf dem Bild zu sorgen. Darüber hinaus gibt es eine von den Entwicklern als „magischer Pinsel“ bezeichnete Funktion, um bestimmte Bereiche mit eines Bildes mit dem Finger zu maskieren.

Kunstwerke werden in voller Auflösung gespeichert

Um BeCasso nutzen zu können, muss vor der ersten Nutzung der Zugriff auf die Fotobibliothek gestattet werden, danach lässt sich ein beliebiges Bild aus der Camera Roll in BeCasso importieren. Für jeden der drei Kunststile stehen 5 bis 6 verschiedene Varianten zur Verfügung, die hinsichtlich Intensität, Umrisse, Farbigkeit, Leuchtkraft, Sättigung und Kontrast weiter justiert werden können.

In einem zweiten Schritt lassen sich zudem 21 Farbfilter auf das Kunstwerk anwenden, und abschließend kann aus 10 Leinwand- und Papiertexturen für einen noch natürlicheren Look gewählt werden. Auch wenn mit den Algorithmen der Prisma-App wohl so schnell keine andere App konkurrieren kann, war ich positiv überrascht über die künstlerisch anmutenden Ergebnisse von BeCasso, das mit tollen Pinselstrichen und realistischen Texturen aufwartet.

Die fertigen Werke werden abschließend in voller Auflösung des Originalbildes in der Fotobibliothek gesichert, lassen sich aber auch direkt bei Facebook veröffentlichen, per E-Mail oder iMessage verschicken oder ausdrucken. A propos ausdrucken: BeCasso kooperiert mit dem Printservice CanvasPop, der es ermöglicht, die eigenen Kunstwerke auf Leinwand auszudrucken und direkt nach Hause geliefert zu bekommen. Mit Preisen ab etwa 35 Euro für ein 28 x 20 cm großes Bild sind diese Drucke allerdings auch nicht ganz billig.

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Kommentare 5 Antworten

  1. Ich weis nicht wie man auf den Gedanken kommen kann Prisma mit Becasso zu vergleichen und welcher App man mehr unrecht damit antut.
    Es zeigt aber wie oberflächlich hier Apps vorgestellt werden.

    1. Ich sehe da keinen Vergleich, so leid’s mir tut. Der Teaser schreibt: „ähnliche“ und weiter im Text werden die Unterschiede der Apps im ersten Absatz herausgestellt. Sorry aber es zeigt sich, wie oberflächlich hier kommentiert wird. Nix für ungut! 🙂

      1. Kein Problem 🙂
        Aber, wenn die beiden Apps so unterschiedlich sind warum dann überhaupt der Querverweis? Hätte man Becasso nicht auch einfach so vorstellen können?

        Becasso ist eine Filter App wie Dutzende andere auch. Hier werden halt hauptsächlich Filter verwendet welche Maltechniken imitieren sollen.

        Bei Prisma werden die Bilder komplett neu berechnet, das sind Effekte die man mit Filtern nicht bekommen kann.
        Wieso Becasso an Prisma erinnert ist nicht nachvollziehbar, das macht es einfach nicht, nicht mal ansatzweise.
        Aber da Prisma bekannt ist wird hier ein Aufhänger hergestellt um davon abzulenken das Becasso weder sonderlich interessant ist (ich habe die Apo bei der letzten Gratis Aktion geladen und ausprobiert) noch das man sich groß damit befasst hätte.
        Stattdessen wird der Artikel gefüllt mit Vergleichen nur um dann, wie Du selbst sagst, die Unterschiede heraus zu stellen.

    1. Hallo Bergradlerin!
      Ich bin Sebastian von BeCasso und habe deinen Kommentar gelesen. Dank deiner Mithilfe konnten wir den Bug identifizieren und haben ihn gerade korrigiert. Eine neue Version ist auf dem Weg zum App Store und sollte innerhalb der nächsten 96 Stunden online sein.

      Falls du dein Bild in Eingabe-Größe (bis maximal 12 MP) exportiert haben möchtest, musst du bei der aktuellen Version (1.1.1) den „direkten“ Speichern-Knopf drücken (das ist der zweite von rechts).

      Sorry, dass uns der Fehler nicht vorher aufgefallen ist und vielen Dank für dein Feedback!

      Sebastian

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