CES findet im kommenden Jahr rein digital statt

Weltgrößte Messe für Endverbraucher-Elektronik

Ich hatte ja immer mal einen Plan: Zur CES nach Las Vegas zu fliegen und mir die Neuheiten aus der Elektronik-Branche direkt vor Ort anzusehen, am besten noch mit einem kurzen Besuch in Cupertino, um den Apple Park mal mit eigenen Augen zu sehen.

Dass daraus auch 2021 nichts wird, war mir eigentlich schon vor ein paar Wochen klar. Nun wissen wir aber, dass nicht einmal die CES in der Form stattfinden wird, wie wir sie kennen. Die weltweit größte Messe für Endverbraucher-Elektronik findet im kommenden Jahr rein digital statt.


Trotzdem will die CES seinen „digitalen“ Besuchern einiges bieten, wie man auf der eigenen Webseite erklärt. Hier heißt es unter anderem:

  • Keynotes und Konferenzen: Jetzt haben Sie einen Sitzplatz in der ersten Reihe für bahnbrechende Ankündigungen und Einblicke von den weltweit führenden Tech-Firmen komplett online.
  • Produkt-Präsentation: Mit dieser digitalen Weiterentwicklung des CES-Showfloors haben Sie die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen auf der Grundlage Ihrer Interessen und Ihres Geschäfts anhand von dynamischen Produktpräsentationen oder Live-Demos zu entdecken.
  • Treffen und Networking: Sie haben die Möglichkeit, mit den Marken, Vordenkern und Geschäftsbeziehungen, die Ihnen wichtig sind, in Live-Interaktionen, Meetups oder Roundtable-Diskussionen in Kontakt zu treten.

Nachdem es sonst üblich war, dass in der ersten Januar-Hälfte zahlreiche Produkt-Neuheiten vorgestellt werden, gehen wir davon aus, dass sich die ganze Sache Anfang 2021 etwas entzerren wird. Ähnliches erwarten wir auch für den September, wo ja sonst die Internationale Funkausstellung in Berlin für etliche Neuigkeiten gesorgt hat. Die Messe in der Hauptstadt soll in diesem Jahr stark eingeschränkt stattfinden – und zum ersten Mal seit neun Jahren ohne uns.

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