Der neue Echo: Der große Konkurrent für den HomePod Mini?

Ein direkter Vergleich steht noch aus

Nachdem in den letzten vier Wochen bereits Vorbestellungen möglich waren, ist der neue Echo von Amazon ab heute offiziell erhältlich – und das sogar in drei verschiedenen Farben. Wir konnten uns den neuen Smart Speaker mit Alexa-Integration bereits genauer ansehen und wollen euch heute unsere Eindrücke schildern.

Beim Design des neuen Echo, der bereits im September von Amazon vorgestellt wurde, denkt man natürlich zwangsläufig sofort an den HomePod mini. Zumal beide Modelle in einer mehr als ähnlichen Preisklasse spielen, beide werden regulär für knapp 100 Euro verkauft.


Der neue Echo ist deutlich größer als Apples HomePod mini

Bei einem Blick auf die technischen Daten zeigt sich allerdings, dass man den HomePod mini wohl eher mit dem Echo Dot vergleichen müsste, denn sie haben ungefähr die gleichen Abmessungen. Mit einer Höhe von 13,3 Zentimetern und einer Breite von 14,4 Zentimetern ist der Echo Dot rund 50 Prozent größer.

Zudem muss man im Vergleich von HomePod mini und Echo natürlich beachten, dass die beiden smarten Lautsprecher in zwei völlig verschiedenen Universen unterwegs sind, auch wenn es natürlich viele Überschneidungen gibt. Im Smart Home kann der HomePod mini beispielsweise nur HomeKit-Geräte steuern, während der neue Echo hier deutlich vielseitiger ist – mit Ausnahme von reinen HomeKit-Geräten, wie etwas den in der Apple-Welt beliebten Produkten von Eve Systems.

Ein anderes wichtiges Thema können wir erst abschließend klären, wenn der HomePod mini auf den Markt gekommen ist: Der Klang. Rein vom Volumen her müsste Amazon mit dem Echo hier die Nase vorn haben, zumal man einiges verspricht:

Der neue Echo klingt noch besser – dank eines 76-mm-Woofers, eines zweifach abstrahlenden Hochtöners und Dolby-Verarbeitung, die einen Stereo-Klang mit klaren Höhen, dynamischen Mitten und tiefen Bässen liefert. Wie beim Echo Studio erkennt der neue Echo automatisch die Akustik des Raumes und nimmt eine Feinabstimmung der Audiowiedergabe vor.

Viel kraftvoller als der Echo Dot

Meiner Meinung nach kann sich der Klang des neuen Echo im Bezug auf die Größe des Geräts absolut sehen lassen. Wenig überraschend klingt er deutlich kraftvoller und detaillierter als der neue Echo Dot. Insbesondere der eingebaute Subwoofer macht seinem Namen alle Ehre, der Bass ist absolut spürbar – er kann in einem Equalizer in der Alexa-App aber auch euren persönlichen Vorlieben angepasst werden. Einen echten 360-Grad-Sound bietet der Echo übrigens nicht, nur in den wenigsten Fällen dürfte er aber wirklich mittig im Raum platziert werden.

Aber natürlich ist Musik nicht alles, was den neuen Echo ausmacht, denn nicht umsonst ist er ein Smart Speaker. Über die Möglichkeiten mit Alexa möchte ich an dieser Stelle aber nicht groß philosophieren, denn der Sprachassistent bietet einfach unglaublich viele Optionen. Viel mehr möchte ich auf zwei technische Details eingehen, die der Echo dank des integrierten Smart Home Hubs bietet.

So wird der Echo zur Smart Home Zentrale

Neben Bluetooth ist im neuen Echo nämlich auch ZigBee verbaut, diese Technik hat er vom eingestellten Echo Plus übernommen. Mit dem Smart Home Standard kann eine direkte und reichweiten-starke Verbindung zu kompatiblen Geräten aufgenommen werden. Besonders beliebt ist ZigBee bei smarten Lampen – und hier reden wir nicht unbedingt nur von Philips Hue, sondern auch vielen kleineren Anbietern. Leuchtmittel können so direkt mit dem Echo gekoppelt werden und benötigen keinen zusätzlichen Hub mehr. Die Sortierung in einzelne Räume und die Erstellung von Routinen und Szenen übernimmt dabei die Alexa-App.

In Sachen Bedienung gleich der neue Echo dem aktuellen Echo Dot, den ich euch bereits gestern auch in einem Video vorgestellt habe. Auf dem Gerät findet ihr vier Button: Zwei Knöpfe für die Lautstärke, eine Aktionstaste sowie einen Schalter, mit dem das Mikrofon komplett deaktiviert werden kann. Optisch mehr als gelungen ist auch beim großen Echo der LED-Ring an der Unterseite, der die Aktivität von Alexa anzeigt. Das Licht wird wunderbar auf die Oberfläche geworfen und von dort aus reflektiert, das sieht echt klasse aus.

Insgesamt gefällt mir der Echo noch ein bisschen besser als der Echo Dot. Er ist optisch quasi identisch, nur eben eine ganze Ecke größer. Ich kann ihn mir echt gut auf dem Schreibtisch vorstellen, als Schaltzentrale für das Smart Home, Lieferung für diverse Informationen sowie als sprachgesteuerte Radiostation.

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Kommentare 8 Antworten

  1. Letzten Endes ist die Frage doch eher:
    Welchem Konzern möchte man erlauben seinen Hauhalt zu belauschen.
    Oder etwas milder formuliert:
    Welchem Konzern vertraut man beim Datenschutz mehr.

  2. Eine Echo-Verkaufshow getarnt als HomePod Mini vs. Echo Vergleich. Bravo.

    @Skywombat: Wenn dein Ökosystem nicht korrekt mit dem oder dem funktioniert, hast du keine Wahl … doch, ob du willst oder nicht. Jemand im Apple-Universum tut sich immer schwer mit anderen Anbietern. Apples Einbindung und das Zusammenspiel ist immer wieder nett und macht oft auch noch Spaß.

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