Exit Zone – The Alpha Matrix: Klötzchen-Platformer mit kaum zu durchschauender Steuerung

Schon beim Nachfolger von Flappy Birds gab es so einige Beschwerden über die kaum zu bewältigende Steuerung. Ein neuer Kandidat für dieses Thema könnte Exit Zone – The Alpha Matrix sein.

Exit Zone - The Alpha MatrixDas sehr minimalistisch gehaltene Spiel, das sich am ehesten in die Genres Side-Scroller, Puzzle und Platformer einordnen lässt, steht seit heute im deutschen App Store zum Download bereit und lässt sich aktuell kostenlos herunterladen. Eines sei gleich vorweg gesagt: Wer hier ein lustiges Hüpfspielchen zwischen bunten Blöcken erwartet, wird enttäuscht sein. Exit Zone – The Alpha Matrix (App Store-Link) ist ein knallhartes, extrem schweres Game, das sicherlich den ein oder anderen Gamer schnell dazu bringen könnte, das iDevice gefrustet in die Ecke zu werfen.


Für Exit Zone – The Alpha Matrix sollte man mindestens über iOS 6.0 oder neuer sowie knapp 11 MB an freiem Speicherplatz auf iPhone, iPod Touch oder iPad verfügen. Eine deutsche Lokalisierung gibt es bis dato noch nicht, allerdings ist diese auch nicht unbedingt vonnöten, da man das generelle Prinzip des Spiels auch ohne Fremdsprachenkenntnisse schnell herausfinden wird.

Das Spiel sorgt für jede Menge Frustpotential

Im Grunde genommen ist das einzige Ziel in Exit Zone – The Alpha Matrix, so weit wie möglich voranzukommen, ohne das Zeitliche zu segnen. Das allerdings ist schwieriger als zunächst angenommen. Denn: Nicht nur gilt es, durch gewagte Sprünge allen Hindernissen auszuweichen, sondern sich auch teils in Labyrinth-artigen Umgebungen durch kluges Handeln den Weg durch die einzelnen Zonen von Exit Zone – The Alpha Matrix zu bahnen. Generell heißt es: Das Rote meidet das Weiße – denn weiß wird in diesem Fall mit spitzen Dornen, tiefen Schluchten und anderen unschönen Schikanen verbunden, die in vielen Fällen unüberwindbar scheinen.

Leider hat es der Entwickler Simon Crack den Usern in den insgesamt 40 Leveln des Spiels auch mit der Steuerung des roten Quadrats nicht allzu leicht gemacht. Generell bewegt sich das rote Klötzchen mit einfachen Wischgesten nach links und rechts in die entsprechende Richtung. Der Teufel steckt jedoch im Detail: Je nachdem, wie man wischt, springt man höher – oder landet unerwarteterweise auch einmal in einem tiefen Loch, hüpft bereitwillig gegen Spikes oder kann nicht rechtzeitig vor herabfallenden Blöcken fliehen.

Für weiteres Stress-Potential sorgt in Exit Zone – The Alpha Matrix eine in meinen Augen höchst aufdringliche Hintergrundmusik, die vom Developer als „Dubstep Soundtrack“ bezeichnet wird. Gepaart mit dem extrem schweren Gameplay, das aufgrund der Steuerung mehr als unberechenbar ist, sorgt dieses Spiel unaufhörlich für jede Frustpotential. Aber seht selbst – den YouTube-Trailer haben wir euch abschließend eingebunden.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Wenn ich solche Spiele spielen sollte, bräuchte ich unbedingt einen Hardware Controller, am besten den vom alten NES. Der konnte nämlich gut was einstecken und war trotz minimaler Ausstattung präzise zu bedienen. Und gerade letzteres kann ich auf Touch Geräten nicht, deshalb versuche ich es erst gar nicht mehr.

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