Facebook heißt jetzt Meta – und arbeitet an neuer Kamera-Smartwatch

Konkurrenz zur Apple Watch?

Am gestrigen Tag gab es gleich mehrere Neuigkeiten zu Mark Zuckerbergs Facebook-Konzern. So wurde bekanntgegeben, dass man das Unternehmen umbenennt und es fortan unter dem Namen „Meta“ fortführen will. Der neue Konzerntitel spielt auf das vom Unternehmen propagierte „Metaverse“ an, die Strategie einer Mixed-Reality-Plattform, die alle Anwendungen des Konzerns miteinander verbindet.

Fast zeitgleich sorgte darüber hinaus auch ein geleaktes Bild einer neuen Smartwatch aus dem Hause Meta für Aufsehen. Wie vom Magazin Bloomberg berichtet, das das Foto der Smartwatch auf der eigenen Website teilte, verfügt das Wearable über eine eingebaute Kamera. Das Foto der Neuerscheinung wurde laut Bloomberg „in der App des Unternehmens zur Steuerung seiner neuen intelligenten Brille gefunden, die in Zusammenarbeit mit Ray-Ban entwickelt wurde.“


Das Foto zeigt eine Armbanduhr mit einem Bildschirm und einem an den Ecken leicht abgerundeten Gehäuse. Die Frontkamera, vom Design her ähnlich wie solche von Smartphones, ist am unteren Rand des Displays zu sehen. Zudem gibt es einen Button zur Steuerung der Smartwatch an der rechten Seite des Gehäuses. Bloomberg erklärt weiter:

„Die Uhr hat ein abnehmbares Armband und eine Art Knopf am oberen Ende des Gehäuses. Das große Display erinnert an die Uhr von Apple und nicht an die einfachen Fitness-Tracker von Googles Fitbit und Garmin. Die Kamera deutet darauf hin, dass das Produkt wahrscheinlich für Videokonferenzen verwendet werden wird, eine Funktion, die Metas Gerät von anderen abheben würde. Die Smartwatch von Apple verfügt nicht über eine Kamera, ebenso wenig wie Konkurrenzprodukte von Unternehmen wie Samsung Electronics.“

Laut Bloomberg könnte Meta ab dem Jahr 2022 eine erste Smartwatch auf den Markt bringen. Das Team von The Verge hatte erst kürzlich über die Wearable-Pläne des Konzerns berichtet und mutmaßte, dass die Geräte auch über einen Herzfrequenz-Sensor verfügen könnten.

Da die Smartwatch in Metas App zur Verwaltung der hauseigenen intelligenten Brille namens Facebook View aufgetaucht ist, ist es durchaus möglich, dass die Uhr unter iOS und Android auch über diese App verwaltet werden könnte. Entsprechender Code in der App bezeichnet die Smartwatch als „Milan“, zudem soll das Gerät sowohl Fotos, als auch Videos aufnehmen und diese auf einem Smartphone speichern können. Man darf also gespannt sein, wann Facebook bzw. Meta die erste eigene Smartwatch auf den Markt bringen wird – und ob sie eine ernsthafte Konkurrenz für die Apple Watch werden wird.

Fotos: MacObserver/Bloomberg.

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Kommentare 11 Antworten

  1. Man darf also gespannt sein, wann Facebook bzw. Meta die erste eigene Smartwatch auf den Markt bringen wird – und ob sie eine ernsthafte Konkurrenz für die Apple Watch werden wird.

    Das ich nicht lache, so eine Uhr wird niemals an die Apple Watch rankommen

  2. Nun ja…. kommt halt auf die ZIelsetzung an… es gibt vieles, was selbst die Apfeluhr nicht kann. Oder kann ich damit meinen Plex Player auf dem iphone steuern oder gar im Netzwerk geräte steuern?

    Man kann über meta oder fb sagen was man will, ihre Innovationskraft im VR Bereich ist nahezu konkurrenzlos. Das Metaverse klingt sehr interessant, auch wenns noch weit weg ist. Während alle anderen quasi weiter flat gaming propagieren, ist facebook da doch sehr mutig

    1. Version 7 der AW und sie kann noch immer nicht ohne das iPhone navigieren. Als ich meine AW4 fresh kaufte, konnten das schon andere Watches. Aber dafür hatte ich Micky als Watch Face und viele teure Armbänder gab/gibt es. Besonders stolz dürfen Apple-Nutzer von älteren Modellen auf Apps sein, die er nicht deinstallieren und so seine Updates nur sehr umständlich machen kann, weil kein Speicherplatz verfügbar ist. Wenn einem bei jedem Update der Kamm dick wird, ist der Weg zum Mitbewerber nicht weit.

  3. Der Name Facebook ist ja inzwischen durch etliche Skandale verbrannt. Facebook ist out, das schon lange. Mit dem Namen verbindet Jung und Alt inzwischen nur noch negatives, nichts mehr positives.

  4. Mit Kameras in der Brille war ja auch schon Google auf die Nase gefallen. Die Leute wurden aus dem Kino geschmissen oder haben im Fitness Center einen auf die Nase bekommen.

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