Flexibits Premium: Neues Abo fasst Fantastical & Cardhop zusammen

Umfassendes Update für die Kontakte-App

Anfang des Jahres hat Flexibits die eigene Kalender-App Fantastical auf Version 3.0 aktualisiert und ein Abo-Modell eingeführt. Bestandskunden durften zwar ihre Funktionen behalten, Zugriff auf neue Features gibt es aber nur noch mit Abo. Hier muss man im Jahr 43,99 Euro bezahlen.

Nun ändert man abermals die Abo-Pläne. Aus Fantastical Premium wird jetzt Flexibits Premium und man nimmt die überarbeitete Kontakte-App Cardhop 2.0 (App Store-Link) mit in das Abo auf. Wer also zuvor Fantastical abonniert hat, kann jetzt alle neuen Funktionen von Cardhop ohne Aufpreis mitbenutzen.


Neu in Cardhop 2.0

  • Beziehungen: Anzeigen von Familienstammbäumen und Festlegen von Beziehungen zwischen Personen und Anzeigen von Organigrammbeziehungen zwischen Mitarbeitern in Google und Office 365
  • Einladen mit Fantastical: Schnelles Einladen von Personen oder Gruppen zu einem neuen Event mit Fantastical
  • Visitenkarte scannen: Machen Sie ein Foto von einer Visitenkarte und Cardhop erstellt automatisch einen neuen Kontakt und fügt ein Bild der Visitenkarte an den Kontakt an
  • Bildanhänge: Fügen Sie Ihren Kontakten ganz einfach Bilder zur späteren Verwendung hinzu
  • Widgets: Fügen Sie anpassbare Widgets zu Ihrem Startbildschirm hinzu, um schnell eine Aktion auszuführen oder einen Kontakt anzuzeigen
‎Cardhop
‎Cardhop
Entwickler: Flexibits Inc.
Preis: 5,49 €

Auch hier gilt: Bestandskunden von Cardop 1 können alle Funktionen aus Version 1 vollumfänglich und ohne Abo nutzen, Zugriff auf die neuen Funktionen aus Version 2 gibt es nur mit aktivem Abo.

Schlussendlich bleibt es natürlich euch überlassen, ob ihr für einen Kalender und eine Kontakte-App monatlich oder jährlich Geld bezahlen wollt – immerhin bietet das iPhone und iPad von Haus aus ja beides schon an. Aber: Sowohl Fantastical als auch Cardhop bieten zahlreiche Extras, die die Apple-eigenen Applikationen eben vermissen lassen. Außerdem finde ich das Layout von Fantastical um Längen besser, außerdem liefern die Entwickler und Entwicklerinnen regelmäßige Updates mit neuen Funktionen und Verbesserungen aus.

Neben den oben genannten Preisen für ein Einzel-Abo, gibt es auch ein Familienabo, das über die iCloud-Familienfreigabe geteilt wird. Hier kostet ein Monat 8,99 Euro, das Jahresabo liegt bei 70,99 Euro.

‎Fantastical - Calendar & Tasks
‎Fantastical - Calendar & Tasks
Entwickler: Flexibits Inc.
Preis: Kostenlos+

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Kommentare 5 Antworten

  1. Was muss das für frustrierendes Gefühl sein, an einem Produkt zu arbeiten, das immer nur schlechte Bewertungen erhält?

  2. Ich könnte mir vorstellen, dass Flexibits durchaus im geschäftlichen Bereich interessante Vorteile gegenüber dem Apple-Kalender bietet, aber wer zahlt für einen Kalender mit marginalen Verbesserungen schon 50€ im Jahr? So hat man mal eben durch diese Entscheidung seine Userschaft halbiert. Ob sich das für den Hersteller wirklich lohnt? Mich sind sie jedenfalls los und ich habe sämtliche Fantastical-Apps verärgert gelöscht, obwohl ich sie wegen des früheren Einmalkaufs weiter nutzen könnte.

  3. Ja, der name ist kaputt.

    Irgendwann wird den geldgebern aufgehen, dass sie es umsonst rausgeworfen haben und ziehen ihre unterstützung zurück. Geld wird die firma nicht dauerhaft verdienen, um alles finanzieren zu können, sage ich mal so.

    So ähnlich wie der spruch: Erst wenn der letzte baum gerodet, der letzte fluss vergiftet, der letzte fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld aus abos nicht essen kann

  4. Meiner Meinung nach sind Fantastical und Cardop im professionellen Bereich sehr gut aufgestellt. Mit den Automationen unter MACOS/IOS ist so viel Zeit gespart. Und das Zusammenspiel beider Apps ist reibungslos – vieles ist mit den Standard-Apps kaum umsetzbar. Den Preis empfinde ich als angemessen. Privatanwender sehe ich nicht wirklich als Zielgruppe.

  5. Entwickler solcher Apps leben von Privatanwendern, eben von der Masse. Wird es aber unübersichtlich infolge verschiedener Ausgaben, Namensänderungen, Ergänzungsapps und auch teurer, ja dann wendet sich der Privatanwender ab und greift zu günstigeren Alternativen. Schließlich gibt es Kalender-Apps wie Sand am Meer. Und aus diesem Grund könnte sich die Preispolitik von Flexibits als ruinös erweisen. Letztlich gibt aber Apple die Richtung vor. Es schafft eben Frust bei den Anwendern, wenn Einmalzahlungen aus der Vergangenheit auf diese Weise wertlos werden. Man fühlt sich verschaukelt. Es müsste für „Bestandskunden“ bessere Konditionen geben.

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