FreakOut: Breakout-Klon erschwert das Gameplay

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Lust auf ein kurzweiliges Spielchen? Dann ist FreakOut sicher ein Blick wert.

FreakOut

Die Gratis-App FreakOut (App Store-Link) ist seit wenigen Tagen neu im App Store zu finden. Der 6,5 MB kleine Download funktioniert auf iPhone und iPad und erweitert das klassische Spiel Breakout. Es handelt sich auch hier um einen Brick-Breaker, der sich über dezente Werbebanner finanziert.


FreakOut, ja, der Name ist Programm. In meinem Test habe ich es nicht über Level Nummer 3 hinaus geschafft. Das liegt vor allem daran, dass man nicht nur eine Plattform, sondern gleich vier Plattformen steuern muss. An jedem der vier Ränder ist eine zu finden, allerdings erfolgt die Steuerung durch einfaches Wischen am unteren Displayrand. Wenn ihr nach rechts wischt, bewegen sich alle Plattformen entsprechend ihrer ausgerichteten Seite nach rechts. In den Ecken befinden sich feste Elemente, die den Ball im Spiel halten.

Die zweite Schwierigkeit ist der Ball. Hier handelt es sich nicht um eine einfache Kugel, sondern um ein Dreieck. Und dieses Dreieck ist unberechenbar, da man die Regel „Eingangswinkel gleich Ausgangswinkel“ über den Haufen werfen kann. Das Dreieck springt so komisch von der Plattform ab, das man schnell Probleme bekommt, die Plattform an die richtige Stelle zu bekommen. Ganz fies wird es, wenn das Dreieck in einer Ecke ganz mies abspringt und sofort ins Aus navigiert – meist ohne eine Chance das Dreieck mit der anderen Plattform abzufangen.

FreakOut sieht einfach aus, ist es aber nicht

Eigentlich sind diese Zutaten für einen Brick-Breaker wie geschaffen, dennoch gibt es ein paar Sachen, die mir nicht so gut gefallen. So spielt man stets die gleichen Level und startet nach dem Verlust von vier Leben immer von vorne. Was sich beim Spielen ändert, ist lediglich die Farbe der kleinen abzuschießenden Blöcke. Wer öfters spielt, schaltet neue Blöcke frei, die mehr Punkte geben. Zwischendurch gibt es auch immer wieder Bonus-Level zum Sammeln von weiteren Punkten.

Ist ein Level geschafft, dürft ihr das nächste spielen. Hier werden nicht nur die Blöcke und das Dreieck kleiner, sondern auch die außenseitlichen Plattformen. Mit vier Leben ist es echt kompliziert einen guten Highscore zu erzielen. Leider stellt sich dann auch schnell der Frust-Faktor ein. Entweder man will endlich ein Level weiterkommen oder man legt das Gerät lieber schnell aus der Hand, bevor schlimmeres passiert.

Die Idee von FreakOut ist gut, allerdings fehlt hier der letzte Feinschliff. Mir wäre es lieber einzelne Level bestreiten zu können, so dass mehr Abwechslung geschaffen wird. Ob der unabhängige Entwickler hier noch neue Spielmodi und mehr Abwehclsung einbauen wird, können wir zu diesem Zeitpunkt nicht sagen. Für kurzweiligen Spielspaß kann man als Brick-Breaker-Fan aber nicht all zu viel meckern.

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FreakOut im Video


(YouTube-Link)

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