Rundenbasiertes Strategiespiel „Frontline: Road to Moscow“ im App Store verfügbar

Mit „Frontline: Road to Moscow“ ist heute ein neues Strategiespiel im App Store erschienen, das wir schon vor wenigen Wochen anspielen durften.

Frontline Road to MoscowMit „Frontline: Road to Moscow“ (App Store-Link) ist heute ein neues Strategiespiel im App Store erschienen, das mit 2,69 Euro bezahlt werden muss und auf iPhone und iPad funktioniert. Der Download ist dabei 235 MB groß, in deutscher Sprache verfügbar und kann optional mit zwei In-App-Käufe mit weiteren Kampagnen erweitert werden.


In „Frontline: Road to Moscow“ müsst ihr Russland erobern. Nachgespielt wird der Russland-Feldzug in den Jahren 1941 bis 1943. Dazu müsst ihr diverse Soldaten, Panzer, Flugzeuge und mehr über das Spielfeld navigieren. Gespielt wird dabei rundenbasiert, so dass Einheiten sich auf einer Hex-Map bewegen und Gegner angreifen können. Jede Einheitentyp verfügt dabei über andere Waffen und richtet je nach Gegnertyp großen oder kleinen Schaden an. Natürlich greifen die Gegner an und möchten ihr eigenes Land verteidigen.

Als Spieler müsst ihr klug agieren, eure Einheiten an strategisch guten Punkten stationieren, um dann die gestellten Missionen zu meistern. In jedem Level gibt es eine neue Umgebung, so dass ihr Grabenkriege, Luftkämpfe oder auch Schlachten mit einer Vielzahl an Soldaten austragen werdet. Durch einfache Klicks auf das Display werden die Einheiten bewegt, wobei ihr zusätzliche Infanterie kaufen und zur Schlacht herbei rufen könnt.

Je nach Erfolgen und Erfahrung werden die eigenen Einheiten immer stärker und können in den insgesamt 12 Szenarios (je neun weitere per In-App-Kauf verfügbar) ihr Können unter Bewies stellen. Die Kampagne umfasst eine Spielzeit von fünf bis sechs Stunden, weitere Spielzeit gibt es mit erweiterbaren Szenarios. Insgesamt gibt es über 100 Einheiten, die den Weg nach Moskau antreten werden. Die Grafiken sind dabei gelungen und machen einen guten Eindruck, auch der Umfang des Spiels ist für den veranschlagten Preis adäquat.

Wer gerne rundenbasierte Kämpfe austrägt, ist in „Frontline: Road to Moscow“ genau an der richtigen Adresse. Bisher ist nur der Einzelspieler verfügbar, wie der Entwickler allerdings mitteilte, wird der Multiplayer schnellstmöglich nachgereicht. Zudem hatten wir die Möglichkeit mit dem Entwickler zu sprechen und haben einige Fragen gestellt. Vor dem Download könnt ihr noch einen Blick in das Gameplay-Video (YouTube-Link) werfen, den Trailer zum Spiel (YouTube-Link) findet ihr ganz unten eingebunden.

„Frontline: Road to Moscow“: Entwickler im Interview

Wie funktioniert der Multiplayer-Modus und warum habt ihr diesen nicht zum Start angeboten?
Ionut Georgescu: Aufgrund von zeitlichen Problemen haben wir den Muktiplayer-Modus hinten angestellt. Diesen werden wir aber mit dem Erscheinen der Mac- und PC-Version auch für iPhone und iPad bereitstellen. Der Multiplayer funktioniert über das PBEM++ System von Slitherine, ein asynchroner Mehrspieler, bei dem die Spieler per E-Mail über neue Züge benachrichtigt werden. Das Game Center werden wir allerdings auch für Highscores und Vergleiche mit Freunden integrieren.

Welche Unterschiede sieht ein Entwickler im Apple App Store und Google Play Store?
Ionut Georgescu: Meiner Meinung nach zu urteilen ist der App Store die bessere Plattform. Unsere früheren Spiele haben sich auf iPhone und iPad sehr gut verkauft, bei Google Play waren die Einahmen leider nur mittelmäßig. Im Play Store gibt es ein anderes Geschäftsmodell. Es gibt so viele unterschiedliche Geräte; um alle Nutzer zu erreichen muss ein umfassendes Testing stattfinden.

Gibt es Pläne für die Zukunft? Habt ihr neue Spiele geplant? Sind weitere Inhalte für Frontline vorgesehen?
Ionut Georgescu: Natürlich. Zuerst möchten wir die andere Seite integrieren. So können die Nutzer auch mit der russischen Armee spielen, danach steht der Multiplayer auf dem Plan. Wenn wir mit diesen Arbeiten fertig sind, werden wir uns um ein neues Spiel kümmern, das wieder vom Publisher Slitherine veröffentlicht wird.

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Kommentare 16 Antworten

    1. Geschmacklos ist es natürlich schon, die Modern Combat und GTA Reihe durchaus auch; und dafür wurde hier auch Werbung gemacht.

      1. @coffee/iFly: Ob etwas „geschmacklos“ ist, liegt wohl im Auge des Betrachters. Das viele es hier anders sehen, könnt ihr an den Minuspunkten ablesen, die ihr kassiert habt…

        Als Handlung für Spiele dienen meist Themen, die den Spieler Situationen erleben lassen, die er im „normalen“ Leben nie erleben könnte. Man spielt um die Tennis-WM, fährt Formel1-Rennen oder kämpft als Space Ranger gegen Aliens. Und auch historische Themen sind sehr beliebt, wobei offenbar napoleonische Schlachten oder die Feldzüge Roms kein Problem darstellen, aber wehe es geht um den WW2…

        Solange ein Spiel nicht irgendwelche Wertungen oder Ideologien zu vermitteln versucht, sondern nur den Spieler irgendeine abenteuerliche oder sonstwie spannende bzw. herausfordernde Handlung erleben lässt, ist es einfach nur ein Spiel und weiter nichts… ;0)

      1. Ich wollte nur verdeutlichen hinter wie vielen bekannten Spielen ein gewalttätiger Hintergrund steckt. Aber das Spiel, dass hier vorgestellt wurde trifft wahrlich den Gipfel der Geschmacklosigkeit.

      1. Was ist das denn für eine Begründung? Nur weil es wichtigeres gibt, heißt es noch lange nicht, dass man solche Themen nicht ansprechen darf!

        1. Es ist deine subjektive persönl. Wertung. Ich finde die Einwände unangebracht. Entweder ist man generell gegen alle Gewalt verherrlichenden Spiele, aber nicht nur gegen solche. Da es nicht verboten ist, ist die Vorstellung in Ordnung. Es Werbung zu nennen ist natürlich völlig falsch!

  1. Mal im Ernst, das sind doch wirklich nur Nebensächlichkeiten. Wie kann man so überempfindlich sein ? Wenn das ganze Game mit Hakenkreuzflaggen voll wäre, der „Führer“ auf Truppenbesuch kommt oder das russische Volk beleidigt werden würde könnte man darüber diskutieren. Wie viele Spiele gibt es denn mit solchem geschichtlichen Parallelen ? Zu jedem Krieg den es gab einige

    1. Stimme dir vollkommen zu. Vor allem für den PC gibt es unzählbare Spiele, die im 2. Weltkrieg spielen. Strategiespiele sind für solche Szenarios gut gemacht – und es handelt sich halt immer noch um Spiele.

      Counter Strike o.Ä. ist auch nicht viel anders – da meckert keiner.

  2. Nun gibt es auch mal ein Kommentar zum Spiel 😉
    Ich finde das Spiel sehr unausgereift, läuft nicht flüssig, zu kleine Schrift, sehr monoton. Grundprinzip dafür gut.

  3. Ich bin froh, dass es noch Leute gibt, die überhaupt merken, was der Hintergrund/Inhalt dieses Spiels ist. Danke an alle mit kritischem Geist. Aber es wird noch Schlimmer: wer die „Bewerbung“ des Spiels im AppStore liest, versteht vielleicht, dass es nicht nur um schlichten Zeitvertreib geht

    1. Is ja nur ein Zufallstreffer, aber ist das hier ein Forum von der Antifa?
      Da wird einem ja ganz übel bei dem was diese linksverdrehten Spinner hier so raussabbern.

  4. Echt erschreckend wie hier wieder eine Diskussione entbrennt nur weil der 2te Weltkrieg als Szenario dient. Zieht euch doch bitte mal den Stock aus dem Arsch. Es handelt sich um ein Spiel! Niemand der noch bei Sinnen ist wird den 2ten Weltkrieg glorifizieren. Ein Strategie Spiel im selbigen Setting zu spielen kann trotzdem Spaß machen! Wenn ich den ganzen Mist hier schon wieder lese, wo versuht wird ein SPIEL in die rechte Ecke zu stellen fällt mir nur eines ein: „Lächerlich! Ihr habt ein Problem mit dem 3ten Reich. GUT! Ich auch! Ein genauso großes Problem habe ich aber mit Leuten, die mir vorschreiben wollen, was ich in meiner Freizeit zu spielen habe!““

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