Galileo – Das Quiz: Ein weiterer Quizduell-Konkurrent sucht sein Glück

Auch wenn der Hype um die Quizduell-App in den letzten Wochen nachgelassen hat, gibt es immer noch Entwickler, die auf die Popularität von Quiz-Spielen aufspringen wollen. Auch Galileo – Das Quiz zählt dazu.

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Seit gestern kostenlos im deutschen App Store erhältlich, wartet Galileo – Das Quiz (App Store-Link) mit insgesamt mehr als 18.000 Fragen in 19 verschiedenen Kategorien auf. Bedingt durch die Thematik des Galileo-Magazins, das täglich auf ProSieben im Vorabendprogramm des deutschen Fernsehens ausgestrahlt wird, sind auch die Fragen des Quizspiels eher im wissenschaftlichen Metier anzusiedeln. Nichts desto trotz finden sich auch Themen wie „Stars & Sternchen“, „Fremdsprachen“, „Sport“ oder „Die 1990er“.

Wie bei anderen Quiz-Games auch, erfordert Galileo – Das Quiz zunächst eine kurze Anmeldung mit Nutzernamen und Passwort. Sehr erfreulich: Eine E-Mail-Adresse kann, muss aber nicht angegeben werden. Alternativ kann sich der Spieler auch mit einem Facebook-Account anmelden. Hat man diese Hürde hinter sich gebracht, geht es daran, den ersten Gegner zu finden. Dies geschieht entweder über eine Facebook-Freundesliste, eine spezifische Suche nach Spielernamen oder über einen Zufallsgenerator, der einen Gegner zulost. Eine Grenze, wie viele Partien gleichzeitig laufen dürfen, habe ich bei meinen Tests nicht ausmachen können: Zeitweise hatte ich mehr als 10 aktive Spiele in meiner Liste.

Wie auch schon vom Quizduell bekannt, werden insgesamt sechs Runden à drei Fragen absolviert. Zu Beginn jeder neuen Runde dürfen die Kontrahenten wechselseitig eine von maximal vier verschiedenen Kategorien auswählen. Spieler, die die Gratis-Version der App nutzen, müssen mit nur drei zur Auswahl stehenden Themengebieten leben.

Zum Preis von 2,69 Euro lässt sich auch in Galileo – Das Quiz die Vollversion der App freischalten, die neben einer vierten Kategorie-Auswahl auch alle Werbebanner dauerhaft entfernt. Und hier haben die Marketing-Strategen ganze Arbeit geleistet: Die Vollbild-Banner ploppen leider sehr oft auf, so dass man schon nach kurzer Zeit entweder den In-App-Kauf tätigt – oder das Spiel gleich gefrustet vom iDevice löscht.

Sicher wollen auch die Macher von Galileo – Das Quiz ihr Geld mit dieser App machen, allerdings tragen die wirklich oft eingeblendeten Werbebanner nicht gerade dazu bei, dass auch Gratis-Spieler bei der Stange gehalten werden. Trotz eines Repertoires von 18.000 Fragen sind diese leider noch nicht auf dem Niveau vom bekannten Quizduell: In der Kategorie Musik werden geschätzt in 90% der Fälle nur Jahreszahlen à la „Wann erhielten die Fantastischen Vier den Newcomer-Award xyz?“, „Wann veröffentlichte Sido sein Debütalbum zyx?“, „Wann löste sich die Band Destiny’s Child endgültig auf?“. Hier würden wir uns ein wenig mehr Abwechslung wünschen.

Kommentare 2 Antworten

  1. Die App ist nicht so toll. Es gibt drei Kategorien, die vierte muss bezahlt werden. Werbung wird angezeigt. Und Voice-Over kann nichts auslesen.

  2. Auf meinem Smartphone kommt immer die Meldung: Zeit des Gegners ist abgelaufen!
    Aber das Spiel geht nicht in die beendeten Spiele über, sondern verbleibt bei den laufenden Spielen!!
    Was kann man tun!

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