iPad Pro: M6-Modell soll erstmals über ein Vapor-Chamber-Kühlsystem verfügen

Neuer Bericht von Mark Gurman

Zu Beginn jeder Woche veröffentlicht der Bloomberg-Redakteur und Tech-Insider Mark Gurman eine neue Ausgabe seines „Power On“-Newsletters, in dem er aktuelle Themen und Prognosen aus der Tech-Branche behandelt. So auch an diesem Montag geschehen, und zwar mit einem interessanten Einwurf, was das iPad Pro von Apple betrifft.

Laut Gurman soll nämlich die nächste Generation des iPad Pro eine kleine, aber durchaus wichtige Verbesserung erhalten: Eine Vapor-Chamber-Kühlung, bei der eine Dampfkammer die Hitze reduziert. Dies dürfte dazu beitragen, dass zukünftige iPad Pro-Modelle leistungsstark bleiben und gleichzeitig weiterhin lüfterlos und dünn bleiben können. Von Gurman heißt es dazu im Newsletter:


„Angesichts all dessen steht eine Vapor Chamber im iPad Pro – das noch dünner ist als das iPad Air – auf der Roadmap des Unternehmens. Apple arbeitet derzeit an dieser Funktion und plant, sie bereits in der nächsten Update-Runde zu integrieren. Das Unternehmen verfolgt einen 18-monatigen Upgrade-Zyklus für das iPad Pro, was darauf hindeutet, dass die Vapor Chamber etwa im Frühjahr 2027 hinzugefügt werden könnte.“

iPad Pro mit M5-Chip
Das kommende iPad Pro könnte über eine Dampfkammer-Kühlung verfügen.

Wir erinnern uns: Schon bei der Aktualisierung des iPad Pro auf den hauseigenen Apple Silicon M4-Chip im vergangenen Jahr hat Apple das interne Kühlsystem des Flaggschiff-Tablets überarbeitet. Damals setzte man auf einen Kupfer-Kühlkörper, der die Wärme des Prozessors auf der Rückseite des iPad Pro über das Apple-Logo ableitet. Mit steigender Performance und immer komplexeren Aufgaben, die das Tablet erledigen muss, reicht diese Option offenbar nicht mehr aus, so dass Apple nun an einer Verbesserung für die nächste M6 iPad Pro-Generation arbeitet.

Das Vapor Chamber-Kühlsystem im iPad Pro wäre übrigens nicht das erste, das Apple verbauen würde: Auch im neuen iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max kommt dieses System zum Einsatz. Damit sollen Überhitzungen des Geräts bei anspruchsvolleren Aufgaben verhindert werden, beispielsweise beim Gaming. Es ist daher durchaus plausibel, dass Apple diese Art der Prozessor-Kühlung auch im kommenden iPad Pro einsetzen wird.

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Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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