Johann Lafer als App: Klassische Rezepte fürs iPhone

Durch das Fernsehen sind zahlreiche Köche richtig bekannt geworden – Johann Lafer zählt ohne Zweifel dazu.

Johann Lafer - KlassikerDer Mann mit dem Schnäuzer kennt ihr wohl alle. Seit einigen Tagen ist Johann Lafer mit seiner zweiten App im App Store vertreten, wieder wurde sie vom Gräfe und Unzer Verlag herausgegeben. Der Kaufpreis von „Johann Lafer – Klassiker“ (App Store-Link) beträgt 3,59 Euro, das ist etwas mehr als für die bereits seit einiger Zeit erhältlichen, aber noch nicht für das iPhone 5 optimierten App, „Rezepte aus meiner Heimat„.

Insgesamt bietet die Neuerscheinung für das iPhone 60 klassische Rezepte, das macht also knapp 6 Cent pro Rezept. Doch eigentlich bietet die App mehr als nur die eigentlichen Rezepte, denn zu jedem Gericht gibt es eine ausführliche Anleitung, die für jeden Arbeitsschritt sogar eine Fotografie beinhaltet. So ist auch die solide Download-Größe von knapp 100 MB zu erklären. Alleine für ein eigentlich einfaches Rezept wie Kartoffelgratin sind 10 einzelne Schritte und genau so viele Bilder vorhanden.

Wie der Name der App schon sagt, dreht es sich in „Johann Lafer – Klassiker“ um klassische Rezepte aus der deutschen Küche. Ausgefallene und exotische Gerichte sucht man hier vergeblich, aber wer sagt eigentlich, dass Sachen wie Krustenbraten, Rindergulasch oder Spinat-Maultaschen schlecht schmecken? Insgesamt kann man aber festhalten, dass mehr als die Hälfte der Gerichte mit Fleisch ist – für Vegetarier ist diese App also nicht unbedingt etwas.

Neben der Bebilderung können wir vor allem das Design von „Johann Lafer – Klassiker“ loben – es ist klassisch und schlicht. Die verschiedenen Rezepte sind nicht in dutzende Unterkategorien verteilt, sondern lassen sich einfach in einer Liste entdecken oder über eine Suche finden. Und damit es im Zweifel doch noch etwas schneller geht, steht eine Favoriten-Funktion zur Verfügung – genau wie eine Einkaufsliste, aber hier vertraue ich lieber auf andere Apps wie Bring! oder Buy Me a Pie, schließlich kauft man ja dann doch noch ein paar Sachen mehr, wenn man mal in den Supermarkt geht.

Wer die Schwiegereltern am kommenden Sonntag mit Rinderrouladen, selbst gemachten Rotkohl und Rösti überraschen wird, sollte sich „Johann Lafer – Klassiker“ einfach mal ansehen. Keine Frage, sämtliche Rezepte wird man in ähnlicher Form auch im Internet finden, dann aber auch ohne Schnäuzer.

Kommentare 2 Antworten

  1. Rezept-Apps find ich generell klasse. Aber wieso es manche nur fürs iPhone optimiert gibt, erschließt sich mir nicht ganz!! Persönlich nutze ich NUR das iPad zum ablesen .. denn wer „linst“ schon beim Bruzeln aufs winzig iPhone Display. Dann lieber ein Sync für die Einkaufsliste, um diese dann auf dem iphone zu haben 😉

    Meine Meinung.

  2. Hallo zusammen,

    für „Kaufprodukte“ in Sachen Rezepte sehe ich keinen Markt mehr,das Internet bordet über von genialen Rezeptesammlungen,Chefkoch.de,Kochbar.de,was weiss ich.
    Bebildert,nachfolgend ausdiskutiert..
    Für eine Rezepteapplikation noch Geld verlangen heisst Sand in der Sahara und Kühlschränke am Südpol verkaufen.
    Der Markt ist tot,ich wüsste keine Kaufapplikation in dieser Sparte welche ein Alleinstellungsmerkmal besitzt welches sich nicht irgendwo in den Weiten des WWW gratis abgreifen lässt.
    Natürlich regnet es bei den Gratisalternativen die beliebten Werbefenster,geschenkt gibt es auf diesem Planeten nichts.
    Und speziell der Lafer,entsprechend bezahlt würde er auch für den Teufel und seine Hölle Werbung machen als idealen Küchenstandort.
    „Fahren sie zur Hölle,sparen sie sich Warmhalteplatten und Pizzasteine.Hölle,empfohlen von Johann Lafer!“

    Fazit nach bestimmt einem dutzend Kochkaufapplikationen,es lohnt nicht,rausgeworfenes Geld

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