Keezy Drummer: Kostenlose Drum-Machine erstellt Beats binnen weniger Sekunden

Die Developer von Keezy Drummer bezeichnen ihre neue App vollmundig als „am einfachsten zu programmierende Drum-Machine, die jemals entwickelt wurde“.

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Wenn man sich derart weit aus dem Fenster lehnt, werden auch wir hellhörig, und haben uns Keezy Drummer (App Store-Link) daher einmal genauer angesehen. Die Universal-App lässt sich kostenlos auf alle iPhones, iPod Touch und iPads installieren, die mindestens über iOS 7.0 oder neuer sowie 3,4 MB an freiem Speicherplatz verfügen. Eine deutsche Lokalisierung besteht bis dato noch nicht, allerdings ist diese auch nicht wirklich notwendig, da das Interface der Anwendung sehr intuitiv und wenig textlastig aufgebaut ist.

Ist Keezy Drummer nun die am einfachsten zu programmierende Drum Machine, die es je gegeben hat? Nachdem wir uns ein wenig mit der App beschäftigt haben, können wir zumindest sagen, ja, die Nutzung von Keezy Drummer ist auch für Anfänger äußerst einfach zu handhaben. Vielleicht ist die Anwendung daher auch vergleichsweise einfach gestrickt, zum schnellen Erstellen von Beats sollte der Umfang allerdings auf jeden Fall reichen.

Keezy Drummer verfügt über maximal neun Soundspuren

A propos Umfang: In Keezy Drummer, das übrigens ohne jegliche In-App-Käufe oder Werbebanner auskommt, findet der Nutzer eine kleine Sammlung von insgesamt 12 Percussion-Sounds, unter anderem mit den bekannten Bezeichnungen Hi-Hat, Snare, Bleep, Clap, Snap, Blob und Tambourine. Diese können über ein Raster an die entsprechenden Stellen des Loops, der in Geschwindigkeiten zwischen 0 und 300 bpm abgespielt werden kann, eingesetzt werden.

In Keezy Drummer lassen sich maximal 9 der vorhandenen 12 Sounds zu einem Beat-Teppich verbinden, der aus 16 Tönen besteht. Über einen externen Lautsprecher oder AirPlay Mirroring können die so erstellten Töne dann auch in voller Lautstärke abgespielt werden. Eine Möglichkeit, Sounds zu importieren, sowie die erstellten Beats zu exportieren oder an andere Apps weiterzuleiten, besteht seitens Keezy Drummer leider nicht. Für eine kostenlose Anwendung ohne In-App-Käufe ist das aber wohl auch bisweilen etwas zu viel verlangt.

Da die App aber gerade erst erschienen ist, besteht noch die Hoffnung, dass die Entwickler von Elepath die fehlenden Optionen mit einem Update nachreichen. Schon jetzt bekommt Keezy Drummer von den App Store-Nutzern im Schnitt maximale 5 Sternen bei insgesamt 14 vorhandenen Bewertungen – viel falsch machen kann man mit der Anwendung daher nicht.

Kommentare 4 Antworten

  1. @Mel
    Gerade mal angetestet.
    Die App macht auch für jemanden wie mich, der vom erstellen von Beats überhaupt keine Ahnung wirklich Spaß und man kommt im Handumdrehen zu hörbaren Ergebnissen.
    Was mir fehlt ist in der Spurübersicht eine Beschriftung der verwendeten Instrumente und die Möglichkeit deren Lautstärke einstellen zu können.
    Die Projekte dann auch noch speichern können wäre ideal.

  2. Ist es für Euch vorstellbar, über Musik-Programme wie z.B. Magellan jr., Audiobus, SunrizerXS, Xsynthzir, Anymoog oder ThumbJam zu berichten? Vielleicht gibt es ja jemanden, der sich für die musikalische Ecke anbieten würde zu berichten. Es gibt sicher einige, die sich für neue und auch vorhandene MusikApps interessieren würden. Mittlerweile sind einige iphone/ipad-Synths durchaus Bühnentauglich

  3. Das klingt doch gut, vielleicht kommt ihr ja irgendwann mal in die Überlegung, einen Musikredakteur hinzuzuziehen, der Euch hin und wieder unterstützen würde. Es gibt große Musikerboards, in denen solche Apps nur bedingt getestet werden. Die meisten Apps werden über Videoportale vorgestellt. Hier ist die Aktualität häufig nicht gegeben. Mir ist jedenfalls kein Board bekannt, dass sich intensiv hiermit auseinandersetzt. Es bedeutet also, selbst suchen und testen oder hoffen, dass sich jemand erbarmt, das zu übernehmen. Vor allen Dingen, Musik-Apps für’s iPad werden immer umfangreicher und einsatzfähiger.

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