Kids: Dieses Spiel ist eine schwarz-weiße Animation

Ein Spiel der Massen

Wenn man ein Spiel nach 15 bis 30 Minuten wieder zur Seite legt und sich fragt „warum?“, dann ist irgendetwas anders als sonst. So ungefähr ist es mir auch nach den rund 25 Minuten gegangen, die ich benötigt habe, um Kids (App Store-Link) komplett durchzuspielen. Was ich genau erlebt habe, versuche in in diesem Artikel zusammenzufassen.

Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass Kids wirklich herausragend gestaltet ist. Mit nur ein paar Linien und den beiden Farben Schwarz und Weiß haben die Entwickler wunderbar tolle Animationen geschaffen, die wirklich Lust auf mehr machen. Das Problem: Mehr gibt es nicht.

Kids ist zu teuer oder zu kurz

Wenn man gerade herausgefunden hat, worum es in Kids eigentlich geht und man die zum Teil vielen gezeichneten Figuren über den Bildschirm bewegen kann, ist der ganze Spaß auch schon wieder vorbei. Die Entwickler lassen uns zu ihrem Werk folgendes wissen:

In Kids kannst du dich mit und gegen Menschenmassen bewegen, bis alle weg sind. KIDS ist eine kurze interaktive Animation gezeichnet von Michael Frei und programmiert von Mario von Rickenbach. Dies ist ihre zweite Zusammenarbeit nach ihrem preisgekrönten Projekt Plug & Play.

Ich habe eigentlich nur ein Problem mit dem Spiel: Entweder ist es zu teuer oder zu kurz. 99 Cent wären für diese kurze experimentelle Erfahrung durchaus angemessen gewesen, für den Preis von 3,49 Euro hätte das Spiel mindestens drei Mal so lange andauern müssen. Am Ende fasst es eine der Rezensionen im deutschen App Store ganz gut zusammen:

Ganz nett animiert. Aber nach wenigen Minuten fragt man sich, warum man das Geld ausgegeben hat…

Ich würde euch ja empfehlen, euch ein eigenes Bild von Kids zu machen. Mit den aktuell geforderten 3,49 Euro kostet die Eintrittskarte für das ungewöhnliche Ergebnis aber leider etwas viel.

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