Komoot: Jetzt mit HD-Karten und bald mit neuem Premium-Abo

Alle wichtigen Infos

Das Fahrrad & Wander-Navi Komoot (App Store-Link) wurde per Serverupdate verbessert und liefert jetzt auch HD-Karten aus. Demnach gibt es schärfere Bilder mit mehr Details, einen stufenlosen Zoom bei gleichbleibender hochwertiger Darstellung und zudem sind heruntergeladene Karten bis zu sechs Mal kleiner. Die bisherigen Karten waren Rasterdateien, die neue HD-Karten sind Vektordateien.

Komoot Premium kommt im September

Des Weiteren steht für Komoot im September das bisher größte Update an. Ich durfte vorab schon einen Blick darauf werfen und möchte euch die Neuerungen vorstellen.

Komoot Premium wird als neues Jahresabo eingeführt, das optional erworben werden kann. Alle bisher gekauften Inhalte bleiben für Bestandskunden unverändert bestehen. Folgende Features wird Komoot Premium bieten.

  • Collections: Touren und Highlights können als eigene Collections angelegt und mit Freunden geteilt werden. Sowohl geplante als auch bereits erlebte Touren lassen sich so komfortabel speichern.
  • Tour Wetter: Es wird dynamische Wettervorhersagen für jeden Teil der Route geben. Ihr könnt euch über Temperatur, Niederschlag, Windstärke, Windrichtung oder über die Zeit für den Sonnenuntergang informieren. Zudem gibt es smarte Hinweise. Wenn die Sonne während der Tour untergeht, wird darauf hingewiesen eine Taschenlampe mitzunehmen. Die Wetterdaten stammen von darksky.net.
  • Sportspezifische Karten: Die Karten sind auf Sportarten abgestimmt. Fürs Radfahren, Wandern oder Mountainbike gibt es unterschiedliche Karten. Farbliche Routen geben dabei bestens an, für den sich dieser Trail eignet. Karten können offline gespeichert werden.
  • Mehrtagesplaner: Dieses Tool ist wirklich klasse. Im Handumdrehen kann man lange Touren über mehrere Tage planen. Zudem gibt es Vorschläge für Hotels, natürlich könnt ihr die Route den eigenen Bedürfnissen anpassen. Unter anderem könnt ihr euer Fitnesslevel hinterlegen, das tägliche Kilometerziel und mehr.
  • Premium-Schutz: In Kooperation mit der AXA gibt es einen Premium-Schutz. Unter anderem gibt es eine Vor-Ort-Reperatur von Fahrrad und E-Bike, zudem werden Übernachtungen organisiert, falls notwendig. Im Notfall gibt es auch ein Ersatzrad oder eine Abholung. Gültig in Europa, USA und Kanada. Weltweit gibt es zudem einen Schutz bei Diebstahl und Beschädigungen bis zu 1500 Euro. Ebenso gibt es eine Bergungskosten-Übernahme bis zu 15.000 Euro und ein Notfall-Krankenrücktransport bis zu 150.000 Euro. Die genauen Details gibt es hier
  • Premium-Rabatte: In Kooperation mit Fahrrad.de and Campz.de gibt es 10 Prozent Rabatt auf Kleidung, Ausrüstung und Zubehör sowie 5 Prozent Rabatt auf Fahrräder und Rahmen von über 70 Marken.
  • Weltweite Karten und Navigation: Alle weltweiten Regionen sind im Paket enthalten und können zur Offline-Nutzung geladen werden.

Ein Preis für das kommende Premium-Abo ist bisher noch nicht fix. Unter Android und im Web kann man Komoot Premium schon nutzen, das Update für iOS folgt noch. Komoot gibt zudem an, dass man weiterhin auch die bisherigen Bestandskunden mit Updates versorgt, wie es aktuell mit den HD-Karten der Fall ist.

Komoot — Fahrrad & Wander Navi
Komoot — Fahrrad & Wander Navi
Entwickler: komoot GmbH
Preis: Kostenlos+

Kommentare 47 Antworten

  1. Als Apple-Aktionär freut es mich, wenn die Abo-Seuche um sich greift. Als Endnutzer bin ich einfach nur sauer. Immerhin gibt es einen Bestandsschutz.

    Einen Hinweis, was das Premium bei Android und im Web kostet, hätte den Artikel zu und in diesem Punkt abrunden können.

      1. wobei, wenn es 50 Euro im Jahr sind, ist es für das, was geboten wird, schon noch fair. Wenn das mit dem Schutz von der AXA einfach und unkompliziert funktioniert, dann ist das allein schon was wert. Aber das wird die Erfahrung zeigen.

  2. Tja damit hat sich Komoot dann erledigt. Als Mapper von Openstreetmap bekomme ich einfach jedesmal die Krise, wenn ich sehe wie Unternehmen die kostenlosen (von der Community gesammelten Daten) OSM Daten nehmen und in überteuerten Premium Abos verscheuern. Das untergräbt einfach den „OPEN“ Gedanken🤬 das einzige das die tun, ist die Tiles einmal zu rendern….Noch dazu werden die dann nichtmal allzu häufig upgedated (das dauert bei Komoot teils Monate bis Änderungen in den Basisdaten dort angezeigt werden). Ich kann jedem nur davon abraten sowas zu unterstützen….

      1. Ich habe eben mal Spaßeshalber nach größeren Änderungen geschaut, die ich letzten Dezember an einem Skigebiet eingetragen habe….die sind tatsächlich immer noch nicht in den von Komoot gerenderten Karten angekommen 😅 so viel zur aktualität 😅

        1. Hallo Robin, kannst du mal überprüfen, ob deine Änderungen in OSM gespeichert wurden? OSM Daten werden regelmäßig bei komoot upgedated, daher müsste deine Änderung auch in den komoot Karten sichtbar sein.

          1. Natürlich wurden sie das. Änderungen sind auch sehr schnell im online Mapnik oder in Apps wie OSMand sichtbar.

  3. Als Nutzer des kompletten Karten-Paketes, werde ich mich wohl von Komoot trennen. So toll – wie es immer wieder betont wird – ist die (derzeitige) App auch wieder nicht.

    1. Dazu sei gesagt: Du kannst Komoot weiterhin mit dem Komplett-Paket unverändert weiter nutzen. Niemand muss das Abo mit den Zusatzfunktionen abschließen.

  4. Wenn ich das richtig verstehe, braucht man nun nur das gesamte Kartenmaterial für unter 30 € freischalten, und hat als Bestandskunde auch für die Zukunft kein Abo am Hals.
    Richtig so?
    (Natürlich hat man dann nicht die Premium Funktionen wie Versicherung etc., was man in der Regel aber ohne hin schon doppelt und dreifach hat)

  5. Ich kann Komoot auch nur empfehlen. Vielleicht ist es sinnvoll – falls noch nicht geschehen – das *komplette* Kartenpaket zu kaufen (einmalig ca. 30 Euro). Die Qualität der Touren zum Radfahren und Wandern ist wirklich top.

  6. Nochmal zum Mitschreiben: Die HD Funktion kommt für alle Nutzer *kostenlos* (z.Zt. Android, iOS folgt demnächst), für den bisherigen Umfang muss niemand etwas zusätzlich zahlen.

    Die Premium-Version schaltet folgende frei:
    Mehrtagesplaner
    Eigene Collections
    Tour-Wetter
    Sportspezifische Karten
    Rabatte
    Versicherung

  7. Ist doch ok.
    Ich kann alles wie bisher nutzen und wenn ich mehr will, muss ich zahlen.
    Habe mich sowieso gefragt, wann die mal mehr Geld haben wollen.

  8. Was mir bei Komoot fehlt: Eine Route zur Offline-Nutzung auf die Apple Watch zu übertragen, so dass ich auch ohne iPhone Fahranweisungen bekomme.

  9. Abo hier, Abo da. Es ist zum Kotzen. Was meinen diese ganzen Firmen eigentlich wieviel man verdient, um sich zig Abos leisten zu können. Egal wie gut ein Programm ist und bei allem Verständnis, für die Arbeit der Programmierer. Für ein gutes Program bin ich gerne bereit, dieses durch eine Einmalzahlung zu erwerben. Aber Abo endgültig nein danke!!!

  10. Meine Güte, hat hier eigentlich mal einer von denen, die sofort übers Abo motzen, den Artikel überhaupt gelesen, oder reicht‘s bei denen nur für den Titel?

    1. Gelesen und entschieden, dass weiterhin jede App, die ein Abo einführt, gelöscht wird, unabhängig davon, ob (noch) vorhandene Funktionen weiterhin genutzt werden können.

      1. Ich bin auch kein Fan von Abos, kann deine Einstellung aber nicht teilen. Die Frage an dich: Nutzt du Spotify, Netflix, Amazon Music, Amazon Prime, Deezer, o.ä.? Das sind ja auch Abos.

        Und: Wenn man Komoot zuvor gerne genutzt hat, warum sollte ich das jetzt löschen, nur weil die Entwickler ein Abo einführen, das wirklich rein optional ist. Für Bestandskunden ändert sich gar nichts.

        1. Ich nutze keine dieser Dienste (außer Amazon Prime), wobei diese auch nicht vergleichbar sind. Bei diesen Diensten handelt sich um Abos, mit denen man ständig auf neue Inhalte zugreifen (etwas ausleihen)kann. Prime habe ich aus „historischen“ Gründen. Hatte das wegen meiner vielen Bestellungen, um insgesamt Portokosten zu sparen. Nachdem dann weitere Dienste hinzugekommen sind und ich dann doch abbinden zu einen Film ausleihe oder manchmal auf die Musik zugreife, rechnet es sich (noch) insgesamt.
          Bei Apps ist das anders, da zahlt man für eine zusätzliche Funktion (oder ein paar Funktionen)ein Abo und kann nicht dauernd auf neue Funktionen zugreifen. Für einmalige Zusatzfunktionen sollte eigentlich ein In-App-Kauf genügen. Im Übrigen bleibt auch bei komoot die Entwicklung abzuwarten. Irgendwann gibt’s diese App nur noch als Abo und alte Funktionen werden beschnitten, wäre nicht die erste App.
          Daher unterstütze ich dies grundsätzlich nicht.
          Solange die Nutzer aber alles mitmachen und diese Geschäftspolitik auch noch verteidigen, wird sich leider so schnell nichts ändern.

    2. MacWulf
      Warum unterstellst du Leuten, dass sie den Artikel nicht gelesen haben oder nur den Titel?
      Dürfen andere User nicht andere Meinung sein wie du? Ich mag halt keine Abos.

      1. Natürlich dürfen andere User anderer Meinung sein, um Gottes Willen. Ich verstehe nur die ganze Aufregung nicht. Alle Funktionen, die Nutzer bis jetzt freigeschaltet hatten, gelten doch weiterhin. Nur neue Funktionen, die es bis jetzt noch nicht gab, müssten per Abo freigeschaltet werden. Aber brauchen tut man sie nicht wirklich. Also muss man auch nicht unbedingt ein Abo abschließen. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin auch kein Freund von Abos, aber wenn die bisherige Funktion, die ich u.Umständen bezahlt habe, ohne Abo bestehen bleibt, nutze ich die App weiter.
        Und ich habe den Eindruck, dass nicht alle den Artikel so verstanden haben, sondern nur den Titel gelesen haben.

        1. @MacWulf: Danke. Das ist genau meine Meinung, die ich auch versucht habe im Artikel wiederzugeben. Ich verstehe beide Seiten, aber hier ist die Lösung doch super fair. Niemals wird gezwungen das Abo zu nutzen. Es ist rein optional.

          1. Naja ich finde diese „niemand wird gezwungen nen Abo abzuschließen“ Argumentarion aber auch nicht wirklich richtig. Das mag für Bestandskunden gelten (immerhin behalten Sie das bezahlte…ist ja auch nicht mehr selbstverständlich)….Jeder Neukunde ist allerdings schon dazu gezwungen. Gibt mit Sicherheit auch in Zukunft viele Leute, die die App „entdecken“ und sich dann ärgern, dass es die nur im Abo gibt….Ging mir schon öfter so…hab durch Zufall ne App entdeckt die ich interessant fand, hätte sie wahrscheinlich sofort gekauft und dann hatten die aber gerade erst auf nen Abo umgestellt…Somit für mich nicht nutzbar.
            Von mir aus können die Entwickler jedes Jahr ne neue App zum Vollpreis (Einmalkauf) raus bringen. Dann zahle ich aber einmal und kann sie solange nutzen wie die iOS Updates das zulassen….Jedes Jahr kann ich dann neu entscheiden ob ein Upgrade sinnvoll ist….UND ich behalte meinen vollen Funktionsumfang….mit nem Abo sind nämlich nach Kündigung die Funktionen weg

      2. Ich nutze auch keine Abo Apps, niemals. Für ein größeres Update eine Einmalzahlung wäre ok. Wie schon in anderen Kommentaren erwähnt, nutzt man spezielle Apps auch nicht regelmäßig. Wer Geld genug hat, kann es ja machen 🤷🏼‍♀️ denn hier ein Abo und dort ein Abo … dabei kann man ganz schön den Überblick verlieren. Kostenfalle!

  11. Es gibt zwei Varianten die sinnvoll sind:
    1) Einmalkauf, und wenn es dann ein Update mit neuen Funktionen gibt bzw. wegen neuen, iOS geben muss, neu kaufen oder nicht mehr nutzen.
    2) Abo – regelmäßige Updates, Programm funktioniert auch in 2 Jahren noch, aber für Zusatz(!)-Funktionen muss man eben zahlen.
    Alles andere geht nicht, denn die Programmierer müssen auch von irgendetwas leben.

    Was hier manch einer will, ist ein Einmalkauf – am besten für 1-2 Euro – und dann ein Programm, was regelmäßig kostenlos an alle neuen iOS etc- angepasst wird, also lebenslang läuft. Das kann es aber nicht geben, siehe oben.

    Insofern finde ich die gewählte Variante – Abo für Zusatzfunktionen und niemand der schon für „lebenslang“ gezahlt hat, muss neu zahlen prima.

    1. Trotzdem ist ein Abo für eine Software eine nicht passende Art der Bezahlung, dafür benutzt man diese einfach zu unregelmäßig und selten um ein Abo zu rechtfertigen! Ein angemessener Einmalpreis für eine gute App und dann von mir aus weitere Einnahmen durch InApp Käufe für weitere Features oder Updates, da hätte ich überhaupt kein Problem mit, aber eine Software ist ein Werkzeug und für einen Hammer bezahle ich auch kein Abo, den kaufe ich mir und benutze ihn wenn ich ihn brauche!

      1. Da teile ich deine Meinung. Ich hadere auch ein wenig für Software ein Abo abzuschließen. Das liegt aber auch daran, dass ich diese meist zu selten nutze. Abos lohnen sich meist nur für Poweruser, die das Programm wirklich täglich bzw. viel nutzen. So ist es doch auch beim neuen Komoot Premium. Die neuen Features richten sich vornehmlich an Nutzer, die wirklich sehr viel mit Komoot unterwegs sind. Klar, andere Kunden würden sich über die Funktionen auch freuen.

        Aus der Sicht der Entwickler kann ich Abos verstehen. Beim Einmalkauf wird der aktuelle Stand der App entlohnt, danach kommt kein weiteres Geld von diesem Kunden in die Kasse. Dann wird noch erwartet, dass 3 Jahre später kostenlose Updates nachgeschoben werden. So kann eine Firma nur schlecht überleben. Bedenke bitte folgende Kosten: Mitarbeiter, Büro, Strom, Miete, Heizung, Essen/Trinken, Steuerberater, Serverkosten etc.

    2. Ich würde eine Spende-Funktion einbauen das so der Art penetrant ist dass jeder *freiwillig* unterstutzt und dann auch mehrmalig.

      Es gibt Apps trotzt Update/Upgrade einfach kein Mehrwert bieten können.

      Also:

      Freiwillige jahres/monats Betrag: Ja

      Zwangsabo: Nein Danke.

  12. Ich habe mich schon gefragt, wann Komoot ein Abo einführt. Ich nutze die App regelmäßig (in den trockenen Monaten) zur Planung der Radtouren.
    Wer hierfür die Web-Applikation nutzt kann sich auch sicherlich vorstellen, dass es dort laufende Kosten gibt.
    Abo finde ich daher ausnahmsweise hier OK. Die gebotenen Leistungen finde ich aber etwas konstruiert. Versicherung?? Rabatte??
    Das ist nichts, was ich über diesen Weg erwerben möchte. Die Versicherung macht es vermutlich auch noch teurer.
    Was ich mir wünsche:
    * Video der Aktivität (wie Relive)
    * Bessere Routenplanung (Berücksichtigung von Cycle Maps). Das ziehe ich derzeit immer am Rechner nach
    * Bessere Suchfunktion in den Touren. Das mache ich heute per Google. „Von X nach Y komoot“
    Bin sehr gespannt auf den Abopreis. Aber bei den genannten 50€/Jahr bin ich raus. Bei 10-20€ bin ich dabei.

  13. Sollte ich für aktuelle Leistungen zusätzlich Geld bezahlen müssen werde ich sauer 😡 … Mehrwerte können die gerne bepreisen und sollte es gefallen kann man ja auch buchen 😳

  14. Ich verstehe die Aufregung nicht. Wenn man Mal hochrechnet sind das gerade mal knapp über 4€ im Monat und wenn alles so stimmt wie es im Artikel steht noch eine Versicherung dabei ist, finde ich es ziemlich günstig. Und wem das zuviel ist, sollte einfach ein Bier in der Kneipe weniger trinken und nun hat man schon das Geld für das Abo 😀

    1. Genau…50€ jedes Jahr. Und wenn du kundigst, sind alle deine „gemieteten“ Funktionen wieder weg. Wo wäre denn das Problem alles oben aufgelistete statt im Abo als InApp Käufe anzubieten? Dann kann sich jeder aussuchen was er will?!
      Du willst HD Karten? 2,99€….du willst die Versicherung für ein Monat? 5,99€ etc etc…das wäre fair. Alles pauschal in nen Abo Paket zu schmeißen ist aber einfach ne miese Lösung.

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