Luftreiniger und Luftbefeuchter von Philips ausprobiert: Aktuell noch sinnvoller als sonst?

Smartes Gerät bis 60 Quadratmeter Raumgröße

Aktuell ist das Corona-Virus ja das beherrschende Thema überhaupt. Gerade in geschlossenen Räumen steigt die Ansteckungsgefahr enorm, das sich die Aerosole, an denen die Viren haften, besonders lange in der Raumluft halten. Wie ein Bericht von Stern TV vor einigen Wochen gezeigt hat, scheint es aber zumindest gegen diese Aerosole ein adäquates Mittel zu geben: Luftreiniger.

Im Test von Stern TV wurde überprüft, wie lange Luftreiniger unter Laborbedingungen brauchen, um eine Aerosolmenge von 10.000 Partikeln pro Kubikzentimeter auf die Hälfte zu reduzieren. Das hat der Philips AC2887/10 innerhalb von nur 18 Minuten geschafft.


Wir probieren den Philips AC2729/10 aus

Für das perfekte Raumklima haben wir uns ein vergleichbares Produkt von Philips genauer angesehen: Den AC2729/10. Dieser ist für Raumgrößen bis 60 Quadratmeter ausgelegt, damit ist die Reinigungsleistung etwas geringer als beim Modell aus dem Stern TV Test (bis zu 79 Quadratmeter). Dafür ist beim Modell, das wir uns zum Testen zugelegt haben, noch ein Luftbefeuchter integriert, was ja gerade zu dieser Jahreszeit durchaus eine praktische Ergänzung ist.

Bevor wir euch am Ende der Woche verraten, ob wir gerade in Sachen Luftfeuchtigkeit bei uns im Büro eine positive Entwicklung festgestellt haben, wollen wir euch den Philips AC2729/10 zunächst ein wenig allgemeiner vorstellen und euch einen ersten Eindruck vermitteln.

Los geht es mit der Installation, die wirklich kinderleicht ist. Man entfernt alle Abdeckungen, um die Filter von ihrer Schutzverpackung zu befreien und den drei Liter fassenden Wassertank aufzufüllen. Das ist innerhalb von wenigen Minuten erledigt und sobald man den Netzstecker des Luftreinigers mit der Steckdose verbindet, legt er auch schon mit seiner Arbeit los. Alle essentiellen Funktionen lassen sich dabei über acht Touch-Bedienknöpfe auf dem Gerät steuern.

Die aktuellen Einstellungen und die Luftqualität zeigt der Philips AC2729/10 über Display auf der Vorderseite an. Praktisch: Statt mit irgendwelchen Werten jonglieren zu müssen, wird die Luftqualität über einen farbigen Ring in vier Farben visualisiert. So sieht man auf den ersten Blick, was Sache ist.

Weitergehende Möglichkeiten hat man über die Air Matters App, über die man den Luftreiniger auch in das heimische WLAN integrieren kann. Hier gibt es unter anderem Warnmeldungen, wenn die Luftqualität sinkt oder die Möglichkeit für einen automatischen Zeitplan. Ebenso können Siri-Kurzbefehle aktiviert werden, um den Luftreiniger per Sprachbefehl zu steuern.

‎Air Matters
‎Air Matters
Preis: Kostenlos+

Anfang des Monats haben wir ja schon kurz auf den Dyson Pure Humidify + Cool hingewiesen, den sich auch einige von euch zum Angebotspreis bestellt haben. Dort musste man aber immer noch mehr als 500 Euro auf den Tisch legen. Für den Philips AC2729/10 bezahlt ihr aktuell 363 Euro und könnt das Gerät zum Teil sogar noch in einem Saturn-Markt abholen oder euch bis Weihnachten liefern lassen. Wenig überraschend kann man aber sagen, dass die Preise in dieser Produktkategorie zuletzt recht stabil waren. 

Philips AC2729/10

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Kommentare 13 Antworten

  1. Müsste die Überschrift nicht eher lauten „Aktuell genauso sinnlos wie sonst“?

    Klar, diese Geräte werden hohlen schon eine gewisse Menge „Schadstoffe“ aus der Luft aber eben nicht in einem Maß, dass irgendeinen nenneswerten Unterschied machen würde. In Sachen Corona (oder anderer Viren) ist Lüften erwiesener Maßen deutlich effektiver. Unabhängig von Corona ist die Raumluft so sauber, dass es schlicht keine Reinigung braucht.

    Zudem müsste der Aktivkohlefilter recht häufig getauscht werden um nicht selbst zum Nistboden für Keime zu werden.

    Mit dem Stromverbraucht sind diese Geräte weder sinnvoll, noch effektiv oder irgendwie notwendig. Genauso gut kann man sich einen Bergkristal für die Reinigung negativer Schwingungen in den Raum stellen oder einen Traumfänger ins Fenster hängen der die bösen Geister fern hält…

    1. Hm, das kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht so unterschreiben.

      Mit unserem Dyson Luftreiniger hat meine Frau im Frühjahr deutlich weniger Probleme mit Pollen im Schlafzimmer. Und auch die Messungen im Bericht von Stern TV mit Gerätschaften, zu denen wir keinen Zugang haben, zeigen ja sehr deutlich positive Ergebnisse.

      Bei den meisten Herstellern muss der Filter einmal im Jahr gewechselt werden und soweit ich weiß, können Keime auf der Oberfläche nicht dauerhaft überleben.

    2. Also ich kann dir eins sagen, ich bin Allergiker und ohne einen Luftreiniger sind die Monate April bis Juni/Juli die reinste Qual. Mit einem kann ich wenigstens gut durchschlafen und habe in der Nacht auch keine verstopfte Nase.

      Die Luftwäscher von Venta kann ich auch noch empfehlen, da ist Wasser der Filter und man muss nicht irgendwas nachkaufen. Nachteil ist jedoch das diese schon teuer sind.

  2. Hatte mal so ein Teil, mach lieber hin und wieder das Fenster auf, besser als den Krach den ganzen Tag…weil lautlos sind die Teile nicht und ich hatte schon eins aus der 600€ Klasse 😏

  3. Hatte ein dyson und musste ihn zurückschicken, weil er selbst so ein Gestank abgegeben hatte. Wenn das Gerät an ging, stieg oft der NO2 und VOC wert, obwohl das Gerät durchgehend misst und davor alles im grünen Bereich war. Außerdem war der selbst im Nachtmodus zu laut. Toll war die Handy Überwachung und das man von unterwegs ein und ausschalten konnte. Dyson hat mir ein nagelneues Hot & cool gerät als Ersatz zurückgeschickt. Das Gerät steht immer noch eingepackt da und ich würde es gerne wieder los werden, weil ich mich nicht trau das Ding wieder zu öffnen, damit der selbe Fehler wieder auftritt. Vom Kaufvertrag konnte ich leider nicht mehr zurücktreten, hab in nun für 500€ im Internet neu drin, aber scheint wohl keine Sau zu interessieren, obwohl sogar neu 2 Jahre Garantie drauf sind. Würde gerne stattdessen den Philips für 150€ probieren.

  4. der Dyson humidity cool ist sehr teuer aber auch sehr gut, bei diesen Geräten sollte man die Wartung nicht vergessen die ist bei den ganzen anderen sehr kompliziert und aufwändig. Bin jedenfalls angenehm überrascht wie leise er arbeitet (in der höchsten Stufe ist er natürlich nicht leise )und wie gut er befeuchtet und reinigt. Klein ist der natürlich auch nicht gerade😉

  5. Wenn das Teil ne Pizza herstellen würde, dann könnte man mit den 60qm Produktionsergebnis als Angabe etwas anfangen. Aber wenn Luft gereinigt wird, geht es um das Raumvolumen und ob ein Raum 3,2 oder 3,7m hoch ist macht einen riesigen Unterschied.

    Bei der Anschaffung von solch einer Kiste sollte man bedenken, dass die Angabe von einer Raumgröße X in der X natürlich dann auf die maximale Leistung bezieht. Bedeutet: Das Teil läuft auf voller Kraft und das will niemand im Zimmer haben. Ergo ein Gerät mit der dreifachen oder mehr Leistung kaufen und dann eine kleiner Stufe wählen.

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