Mjum: App für persönliche Rezepte-Sammlung jetzt auf dem iPad & mit Mail-Anmeldung

Gute Nachrichten für alle Hobby-Köche: Die beliebte App Mjum lässt sich mittlerweile nicht nur auf dem iPad, sondern auch ohne Anmeldung nutzen.

Mjum iPad

Die im Dezember 2015 veröffentlichte Rezepte-App Mjum (App Store-Link) hat uns schon immer sehr gut gefallen: Immerhin hat sie es ermöglicht, im Handumdrehen eigene Rezepte aus verschiedenen Quellen übersichtlich zu sammeln und immer griffbereit zu haben. Allerdings gab es auch zwei Kritikpunkte: Mjum war bisher nur für das iPhone verfügbar und hat zudem eine Anmeldung via Facebook erfordert. Diese beiden Punkte haben die Entwickler mittlerweile aber ausgeräumt – und das ist doch Anlass genug für eine kleine News bei uns.

Bereits im April hat man sich vom Facebook-Zwang verabschiedet. Mjum lässt sich ab sofort auch mit einer einfachen E-Mail-Adresse nutzen, eine Nutzung komplett ohne Anmeldung war ja bereits zuvor möglich. Sofern man sich allerdings mit Facebook oder per Mail anmeldet, werden die eigenen Rezepte automatisch mit anderen Geräten synchronisiert, was bei gleichzeitiger Nutzung auf iPhone und iPad ja durchaus eine sehr praktische Sache ist.

Mjum auf dem iPad im Quer- und Hochformat

Seit Mai ist Mjum nämlich auch auf dem iPad verfügbar. Und anders als auf dem iPhone kann die App dort sowohl im Hoch- als auch im Querformat genutzt werden. Bei den Nutzern scheint das jedenfalls sehr gut anzukommen, denn die aktuelle Version ist derzeit mit viereinhalb Sternen im Schnitt bewertet und damit noch etwas besser als die vorherigen Versionen der Rezepte-App.

Mjum sieht sich als zentrale Verwaltung von sämtlichen Koch- und Backrezepten aus verschiedenen Quellen. Letztere können sowohl von Internet-Portalen wie Chefkoch, Brigitte oder essen & trinken sowie über eine Google-Suche hinzugefügt, aber auch in Mjum gescannt und archiviert, sowie manuell mit eigenen Angaben und Bildern eingegeben werden.

Die praktische und sehr ansehnlich gestaltete Rezepte-App verfügt zudem über eine Option, verschiedene Kochbücher anzulegen, um die Rezepte besser sortieren zu können. Beispiele dafür können Kategorien wie „Desserts“, „Asiatisch“, „Snacks“ oder „Suppen“ sein, in denen sich die entsprechenden Rezepte dann einbinden lassen. Die Kochbücher können mit persönlichen Notizen und Anmerkungen sowie Fotos versehen werden, und auch mit anderen Personen geteilt werden.

Kommentare 10 Antworten

  1. Benutze sie auch seit einiger Zeit. Ganz nett, aber mich nervt ein bug tierisch, und zwar wenn man bei Bildern den Text/die Zutaten markieren will hängt es sich öfter auf, sodass er ewig in eine Richtung scrollt. Dann hilft nur einmal zurück und von vorne anfangen.

  2. Diese App habe ich sehnlichst erwartet. Viele Rezept Apps waren bisher mehr oder weniger hübsche Notizblöcke.
    Bei einem Rezept will man aber natürlich auch mal die Gesamtmenge anpassen. Die Facebook Anmeldung macht mir nichts aus.

  3. Auf Mjum.de habe ich eine Mail an support@mjum.de geschrieben und meine große Enttäuschung über die Einstellung der App ausgedrückt. Gleichzeitig habe ich die Bitte geäußert, die App weiter zu entwickeln.
    Wenn viele Mjum-User das tun, vielleicht überdenken die Verantwortlichen ihre Entscheidung noch mal.
    Mjum war eine meiner absoluten Lieblingsapps, die ich beinahe täglich benutzt habe.

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