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Netflix zieht Übernahmeangebot für Warner Bros. Discovery zurück

"Nice to have", aber kein "Must have"

Eine Fernbedienung ist auf einen Fernseher mit Netflix-Logo gerichtet

Netflix wird Warner Bros. Discovery (WBD) nun doch nicht übernehmen: Der Streaming-Dienst hatte im Dezember 2025 ein 83-Milliarden-Dollar-Angebot vorgelegt und damit zunächst Konkurrent Paramount überboten. Doch nun gab Netflix bekannt, dass man das Kaufangebot offiziell zurückzieht. Damit bleibt der traditionsreiche Medienkonzern vorerst unabhängig oder steht vor einer möglichen Fusion mit Paramount Skydance.

Wie Netflix gestern in einem Statement mitteilte, habe der Vorstand von WBD erklärt, das neueste Angebot von Paramount Skydance (PSKY) sei dem von Netflix „überlegen“. Entsprechend den Bedingungen der bestehenden Fusionsvereinbarung habe Netflix nun die Option gehabt, nachzubessern, entschied sich aber dagegen. „Wir haben stets Disziplin bewiesen, und zu dem Preis, der erforderlich wäre, um das jüngste Angebot von Paramount Skydance zu erreichen, ist der Deal finanziell nicht mehr attraktiv“, erklärten die Co-CEOs Ted Sarandos und Greg Peters in der Stellungnahme.


Netflix betonte, die von seinem Team ausgehandelte Transaktion hätte „einen Mehrwert für die Aktionäre geschaffen und einen klaren Weg zur behördlichen Genehmigung geboten“. Dennoch sei Warner Bros. Discovery für das Unternehmen „ein ‚Nice to have’ zum richtigen Preis, aber kein ‚Must have‘ um jeden Preis“. Mit dieser Entscheidung endet ein monatelanges Ringen zwischen den größten Playern der Film- und Streamingbranche.

Auch Apple und Netflix arbeiten weiter eng zusammen

Banner zur achten Staffel von Formula 1: Drive to Survive mit Ansicht einer Boxengasse
„Formula 1: Drive to Survive“ ist eine Netflix-Serie, die auch bei Apple TV in den USA laufen wird.

Während Netflix sich zurückzieht, deutet vieles darauf hin, dass Paramount Skydance den Milliarden-Deal mit WBD nun vorantreibt. Damit wäre nicht länger ein technologieorientierter Streaming-Anbieter der Käufer eines traditionellen Studios, sondern zwei große Hollywood-Veteranen würden im Kern miteinander fusionieren.

Parallel dazu kündigten Apple und Netflix eine engere Zusammenarbeit im Bereich Motorsport-Inhalte an. So wird die neue achte Staffel der Erfolgsserie „Formula 1: Drive to Survive“ in den USA auch auf Apple TV zu sehen sein, während der kommende Große Preis von Kanada in den USA sowohl auf Apple TV als auch auf Netflix gestreamt wird. In den USA hält Apple die Rechte an der Formel 1-Übertragung.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 8 Antworten

  1. Ich wurde es begrüßen wenn Apple hier in Deutschland auch mal bei den F1 Rechten mitmischen würde, sky ist einfach viel zu teuer und ich sehe nicht ein den ganzen Fußball misst mit zu bezahlen um F1 zu gucken

    1. Mit VPN ein mal nach Österreich oder Niederlande reisen und F1 TV als Abo abschliessen.
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    3. Und warum soll ich den F1-Mist, den ich eh nicht gucke, bezahlen?! Du siehst, dass deine Denkweise nicht richtig ist. Jeder zahlt für irgendeinen Mist, den er/ sie nicht gucken will.

      1. Fußball verursacht die meisten Lizenzkosten bei Sky.

        Gemini sagt:
        Die genauen Summen pro Saison schwanken je nach Rechteperiode, aber die Größenordnungen sind klar definiert:

        • Fußball (Bundesliga): Für die aktuelle Rechteperiode (ab der Saison 2025/26) zahlt Sky zusammen mit anderen Partnern (wie DAZN) insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro pro Saison an die DFL. Sky trägt davon den größten Teil, um den Großteil der Samstagsspiele und die Konferenz exklusiv zu zeigen.
        • Formel 1: Die exklusiven Rechte für Deutschland lässt sich Sky schätzungsweise 50 bis 55 Millionen Euro pro Saison kosten.
        Das Fazit: Die Bundesliga-Lizenz ist für Sky etwa 20-mal teurer als die Formel 1.

        Aber das zeigt schon deutlich wie teuer die Fußball Lizenz ist und dass ist dann nur die Bundesliga.

        1. Egal wie teuer die Lizenzen für die Sportarten sind, auch Apple wird die Preise erhöhen, sobald zusätzliche Angebote kommen. Völlig normal und verständlich. Mein Kommentar war auf TibiriOS bezogen, dass er es nicht einsieht für Fussball zu zahlen, obwohl ihn das nicht interessiert.

  2. Ich frage mich, ob Netflix jetzt auch wieder allen Nutzern eine E-Mail schickt oder ob denen das zu peinlich ist, nachdem sie so vorschnell gehandelt haben.

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