Ohne Werbung: Adblock Browser für iPhone & iPad veröffentlicht

Das ging schneller als erwartet. Der neue Adblock Browser steht zum Download bereit.

Adblock Browser

Erst Ende August hatten wir euch darüber informiert, das die Macher des Browser-Plugins Adblock Plus einen mobilen Browser entwickeln. Der Adblock Browser (App Store-Link) ist ab sofort im App Store (und auch für Android) zum kostenlosen Download verfügbar und blendet Werbung auf Webseiten aus.


Der Adblock Browser ist einfach gestrickt. Ihr könnt im Web surfen und könnt dabei selbst entscheiden, welche Webseiten Werbung anzeigen dürfen und welche nicht. Zudem könnt ihr Lesezeichen setzen, den Verlauf durchsuchen und mehrere Tabs öffnen. In den Einstellungen könnt ihr dann euere „Weiße Liste“ verwalten, oder auch ein Tracking verhindern, Malware blocken, Social-Media-Knöpfe entfernen oder Alblocker-Warnungen ausblenden.

Des Weiteren bietet der Adblock Browser mit den „Acceptable Ads“ die Option an, nicht aufdringliche Werbung dennoch anzeigen zu lassen. „Wir möchten Webseiten dazu ermutigen unaufdringliche Werbung zu schalten. Deshalb haben wir strenge Richtlinien erstellt, um Acceptable Ads zu identifizieren, die als Standardeinstellung gezeigt werden.“ Ob es sich hier um die ominöse White-List handelt, in der sich große Firmen eingekauft haben, wird aus den gelieferten Informationen nicht ganz klar.

Adblock Plus erscheint für iOS & Android

Der Adblock Browser funktioniert, ist flach gestaltet und bietet einfache Basis-Funktionen gekoppelt mit einem Werbeblocker. Auch wenn wir uns wiederholen: Blogs und Webseiten finanzieren sich über Werbung. Wenn ihr weiterhin mit Nachrichten versorgt werden wollt, überdenkt bitte den Einsatz von Werbeblockern. Außerdem überschreibt das Adblock Plus Plugin für den Browser die sogenannten Affiliate-Links, über die auch wir uns refinanzieren. So bekommen Blogs und Webseiten normalerweise einen kleinen Anteil des für euch unveränderten Kaufpreis direkt vom Anbieter, sei es Amazon oder Apple. Dieses Geld wandert dann zu Adblock. Ob dies auch im neuen Browser der Fall ist, konnte ich bisher nicht prüfen.

Ich werde den neuen Adblock Browser jedenfalls nach meinem Test wieder löschen. Ich möchte anderen Blogs und Webseiten nicht die Einahmen wegnehmen, ich möchte sie unterstützen, damit auch in Zukunft weiterhin guter Content produziert werden kann.

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Kommentare 33 Antworten

  1. Ich möchte anderen Blogs und Webseiten nicht die Einahmen wegnehmen, ich möchte sie unterstützen, damit auch in Zukunft weiterhin guter Content produziert werden kann. ?????????

  2. Siehe da….Webseiten bleiben plötzlich im Speicher. Wusste ichs doch. Von wegen, die Geräte hätten zu wenig Arbeitsspeicher. Der wird zugemüllt von Werbung. Den Rest belegen Cookie-Inhalte, damit man ja weiss, woher und wohin ein Besucher so wandert im Internet, vermute ich. Super! Die whitelist schau ich mir später an…

      1. Schon, aber wenn es eine andere Möglichkeit als Safari zum Surfen gibt, nutze ich sie gerne, weil Apple die Trackingdaten ja schließlich auch „verwurstet“. Bevor jetzt das Argument kommt, dass man nirgends davor sicher ist: ich fühle mich in Sachen Privatsphäre bei Firefox, Adblock und Co. besser aufgehoben als bei Safari und Apple..

          1. Man muss ja nicht gleich Weltenretter sein, um es ein wenig besser zu machen als die großen Elektronikkonzerne. ?

          2. das kontroverse an Adblockplus ist, dass die Firma dahinter sich von Firmen bezahlen lässt, damit sie auf ne Liste kommen und die Werbung eben doch durchkommt. Damit sind kleinere Firmen quasi erpresst, den großen macht das nichts aus

          3. Ich habe eben bei mobilegeeks nachgelesen und muss schon sagen, wenn nur die Hälfte der Lektüre stimmt, hat Adblock in der Tat Maffiamethoden. Also warte ich jetzt lieber auf iOS 9. Danke für die Hinweise…

  3. Testen werde ich es. Aber, ich möchte schon, dass ihr und andere Leute, die Apps mit nicht so aufdringlicher Werbung anbieten, sich weiterhin damit refinanzieren können. Ich werde es nach dem Test wieder deinstallieren.

    1. Wie jetzt schon ein paar mal zu dem Thema gesagt: man kann das auf Seiten deaktivieren. So Handhabe ich das z.b. mit golem.de, weil deren Werbung eben nicht stört. So auch auf anderen Seiten. Aber bei Seiten, die nur so mit Werbung um sich schmeißen hält sich mein Mitleid in Grenzen.

  4. Der Browser ist natürlich etwas langsamer, da er vorher die Filter abfragt.
    Außerdem bin ich an die Wischgesten gewöhnt und brauche unbedingt das „swipe-back“. Genau deswegen war für mich Chrome auch immer uninteressant bis sie es endlich übernommen haben.

    1. von FU über Mafia und vielmehr weiterem Rumgetöne kleiner Kinder? Ja, das habe ich gelesen. Zwängler nenne ich sie. mein adblock arbeitet super. Es wird keine Werbung angezeigt. Die Standortabfrage stellt mir Safari auch. Genauso wie das Wetter, Facebook, Karten….Erinnerungen, Spotlight, Siri…..

      Nachtrag: Den Bock hat ja wohl der abgeschossen, der zwar das Produkt adblocker schlecht bewertet, im gleichen Satz aber Werbung (ein ad) zu mobile@@@@.de setzt. Na? Noch Fragen? Da weiss man doch, was davon zu halten ist…..Zwängler, Neurosenträger, Minderbegabte. Dafür stehen im AppStore (und anderenorts) verfasste Rezensionen.

      1. Rabimmel: das kontroverse an Adblockplus ist, dass die Firma dahinter sich von Firmen bezahlen lässt, damit sie auf ne Liste kommen und die Werbung eben doch durchkommt. Damit sind kleinere Firmen quasi erpresst, den großen macht das nichts aus

        1. lässt sich das nachlesen oder nachprüfen, floro? ich mag es Dir schon glauben (immerhin ist die firmenrechtsform eine gmbh, soweit ich es gerade abrufen kann), jedoch bleibt alles immer stets nur eine vermutung – findet sich nichts verbindliches, also neutral, heisst schwarz auf weiss.

          1. danke! starker tobak. das wusste ich nicht. hab das ding auch gelöscht. bei mercury wurde heimlich ein Adblock-Abo eingeführt, les ich noch. Scheint wohl um viel Geld zu gehen mit den Ads. Dann lieber nichts blocken und der Betreiber verdients. Ist schon gerechter.

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