Oilist: Kreativ-App erstellt beeindruckende, individuelle Gemälde aus den eigenen Fotos

Nicht jeder von uns ist als van Gogh oder Cézanne geboren worden. Wenn man die eigenen Motive trotzdem im Stile eines großen Meisters verschönern möchte, bietet sich eine App wie Oilist an.

Oilist 1

Oilist (App Store-Link) wurde als Universal-App vor wenigen Tagen neu im deutschen App Store veröffentlicht und kann dort zum Preis von 3,99 Euro auf iPhones und iPads heruntergeladen werden. Die Anwendung nimmt etwa 96 MB an freiem Speicher in Anspruch und erfordert zudem iOS 8.2 oder neuer auf dem Gerät. Eine deutsche Lokalisierung ist bis dato noch nicht vorhanden, man muss daher mit einem englischsprachigen Interface Vorlieb nehmen.

Apps, um eigene Fotos in wunderschöne Kunstwerke verwandeln zu können, gibt es bereits einige im App Store. Dazu zählt unter anderem auch die bisher von mir favorisierte Anwendung Brushstroke (App Store-Link), die für 3,99 Euro erhältlich ist, oder die kostenlose App Waterlogue (App Store-Link). Während diese Titel jedoch auf simplen Effektfiltern basieren, sieht es bei der neuen Publikation Oilist allerdings ganz anders aus.

Oilist fertigt nämlich, basierend auf einem aus der Fotobibliothek oder der Kamera zur Verfügung gestellten Motiv, nach und nach in Echtzeit ein individuelles Bild im Stile eines Ölgemäldes an. Neben 18 verschiedenen Presets, die das Grundgerüst der kreativen Entwicklung bilden, stehen dem Nutzer der App noch während dieses Vorgangs in einer Seitenleiste verschiedene Tools zur Verfügung, um den Malprozess weiter beeinflussen zu können. So gibt es unter anderem die Möglichkeit, eine bestimmte Stimmung („Natürlich“, „Lebendig“, „Warm“, „Ausdrucksstark“ usw.) auszuwählen, oder auch verschiedene Pinselgrößen und -arten, sowie eine Chaos-Funktion zu nutzen.

Sicherung mit hoher Auflösung in der Camera Roll

Oilist 2

Besonders letztere ist ein äußerst spannend anzusehender Effekt, der kleine Farbspritzer ins Bild bringt, Pinselstriche dreht und wendet, und neue Farben und Abstraktionen ins Spiel bringt. Der Nutzer hat während des kontinuierlichen Veränderungsprozesses jederzeit die Möglichkeit, Zwischenversionen des Bildes zu sichern – tut man nichts, arbeitet die App weiter vor sich hin und kreiert immer neue Effekte und Varianten des Bildes.

Die fertigen ausgewählten Versionen können vom User abschließend noch optional mit einer von drei Leinwand-Texturen versehen und dann entweder per E-Mail verschickt, oder auch in der Fotobibliothek gesichert werden. Auch eine Weiterleitung an den Bilderdruck-Dienst CanvasPop ist möglich. Fertige Werke wurden auf meinem iPad Air 2 mit einer Auflösung von 4.096 x 3.072 Pixel in der Camera Roll gesichert – für einen Ausdruck in A4-Größe eignen sich die Motive daher definitiv.

Kommentare 6 Antworten

  1. Waterlogue ist nicht gratis sondern kostet -zurecht- 4 €. Und von „simplen Filtern“ würde ich da auch nicht sprechen. Das ist schon die hohe Schule.

    1. Natürlich gibt es kostenlose Foto-Apps da draußen, aber ich kann Ihnen versichern, dass keiner von ihnen in ähnlicher Weise wie Oilist ist.

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