Okay? Bei diesem Spiel zahlt ihr, was ihr wollt

11 Kommentare zu Okay? Bei diesem Spiel zahlt ihr, was ihr wollt

Der deutsche Entwickler Philipp Stollenmayer versucht es in seinem neuen Spiel Okay? mit einem ganz neuen Konzept.

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Es ist ein leidiges Thema: Auch wenn wir einen ausführlichen Artikel über eine App schreiben, kann nie ausgeschlossen werden, dass sie jedem gefällt. Zu unterschiedlich sind die verschiedenen persönlichen Eindrücke und Erwartungen. Und wir können euch beruhigen: Auch wir haben uns nach dem Kauf einer App schon geärgert, weil wir zunächst mehr erwartet haben. Aber wie wäre es eigentlich, wenn man erst nach dem Ausprobieren bezahlt?

Genau das ermöglicht Philipp Stollenmayer in seine neuen Spiel Okay? (App Store-Link). Das wirklich gut gemachte Puzzle-Spiel lässt sich kostenlos ausprobieren und fragt den Nutzer nach 20 der insgesamt 75 Level, wie viel er für das Spiel bezahlen möchte.

Der Nutzer bestimmt den Preis des Spiels

„Das Ungewöhnliche ist das Bezahlsystem: Jeder zahlt so viel, wie ihm das Spiel wert ist, von 0 bis 8,99 Euro. Das ist ein Experiment, und es ist schon klar, dass die allermeisten nichts dafür zahlen werden. Ich bin trotzdem sehr gespannt, ob sich das am Ende rechnet“, erläutert uns der Entwickler in einer Mail.

Okay? könnte man schon fast als eine Art musikalisches Abenteuer beschreiben: Man muss weiße Flächen und Objekte mit einem kleinen Ball treffen und alles abräumen. Bei jedem Treffer werden verschiedene Töne erzeugt, in späteren Leveln entstehen so regelrechte Melodien. Da die Level mit der Zeit immer schwerer werden und immer wieder neue Objekte hinzugefügt werden, benötigt man oft mehrere Anläufe. Dieses Knobeln macht aber unglaublich viel Spaß, vor allem weil man nicht durch irgendwelche Menüs oder Hinweise genervt wird – es entsteht ein nahtloser Übergang.

Uns gefallen sowohl Spielkonzept als auch Bezahlmodell sehr gut. Wünschenswert wäre nur, wenn der Entwickler vor dem Bezahlen verrät, wie viele Level der Nutzer danach noch bekommt. Insgesamt gesehen handelt es sich aber um ein sehr interessantes Konzept, das unserer Meinung nach Schule machen darf. Wie seht ihr die Sache?

Kommentare 11 Antworten

  1. Zitat:
    Es ist ein leidiges Thema: Auch wenn wir einen ausführlichen Artikel über eine App schreiben, kann nie ausgeschlossen werden, dass sie jedem gefällt….
    Zitat ende

    Doch, das geht. ihr müßt nur entsprechend negativ darüber berichten. ^^ 😉
    😀

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