mysms: Günstig um die ganze Welt simsen

Unser schönes Nachbarland Österreich, seit jeher um die günstigeren Handytarife beneidet, hat mit uns ein Einsehen – von dort kommt nämlich die am 1. April 2011 erschienene neue iPhone-App mysms mit der das SMS-Schreiben laut Hersteller zum Schnäppchen wird. 8 Cent pro SMS in alle Netze und alle Länder.

mysms (App Store-Link) wendet sich an Vielschreiber, die keine Flatrate oder en masse frei SMS haben. Für die innerdeutschen SMS, findet sich wahrscheinlich irgendwo immer ein Tarif der an den Preis von 8 Cent heranreicht, aber spätestens bei mehreren Kurznachrichten auf ausländische Handynummern, wird es interessant. Man glaubt es kaum, trotz der Möglichkeiten wie Email oder Skype ist die normale Standard-SMS mit ihren 160 Zeichen noch immer der beliebteste Kommunikationsweg auf deutschen Smartphones.

Die App mysms ist mit Ihren 5,2 MB fix heruntergeladen. Nach der simplen Registrierung mit meiner Handynummer und einem frei wählbaren Passwort, gibt es zu Beginn einmalig 10 Frei-Sms geschenkt. Falls die aufgebraucht sind, kann man auf dem schnellen Weg per Kreditkarte oder Paypal Guthaben in Paketen von 5, 10, 20 oder 50 Euro aufladen. Das Restguthaben wird dabei immer anhand eines Zählers angezeigt. Sollte man das Bedürfnis nach langen Kurznachrichten haben, stellt dies auch kein Problem dar; der Preis wird einfach addiert.

Das Outfit der App ist relativ simpel in grau gehalten, kein unnötiger Schnickschnack. Ich fühl mich dazu berufen in die Tasten zu hauen und einen verspäteten Ostergruß an meine Liebsten zu schicken. Das geht mit Hilfe der Gruppenfunktion relativ zügig. Eine Signatur für jede SMS wie „Bussi von…“ ist auch möglich und spart bei häufig verwendeten Grußformeln Zeit. Ebenso sind für etwaige Gefühlsausbrüche diverse Smileys vorhanden. Die SMS kamen in unserem Test alle zuverlässig und ohne nennenswerte Verzögerung an.

Schnell kommen Reaktionen auf meine Schreiberei. Hier macht sich der erste Nachteil bemerkbar. Die neu, eingehenden SMS landen standardmäßig in der Nachrichten-App von Apple. Möchte ich nun wiederum auf diese Nachrichten direkt antworten, muss ich erst in mysms wechseln. Somit ist auch kein Dialog sichtbar, sondern nur in der Outbox, die von mir versendeten SMS. Das ist natürlich sehr ärgerlich, lässt sich aus Sicht der Entwickler aber kaum vermeiden.

Einstellungsmöglichkeiten sind begrenzt vorhanden. Man kann Gruppen aus seinem Telefonbuch anlegen und verwalten, zwischen fünf verschiedenen Sprachen wählen und Kontaktbilder anzeigen lassen. mysms läuft auf iPhone, iPod touch und iPad, dort aber steht aber nur das iPhone-Format zur Verfügung und die eingehenden Nachrichten landen sowieso nur auf dem Handy.

Schade ist auch, dass man das Guthaben lediglich per Kreditkarte oder Paypal aufladen kann, schließlich erreicht man damit nicht die Gesamtheit der Nutzer. Einfacher wäre es, wenn man es direkt per In-App-Kauf machen könnte. Aber vermutlich waren den Entwicklern die rund 30 Prozent Verlust an Apple zu viel.

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Expedia: Hotels mit dem iPhone buchen

Expedia Hotels – Book Your Hotel Rooms (App Store-Link) ist der komplette Name der Gratis-App.

Expedia hat mit der Hotel-App nun die zweite Applikation im App Store veröffentlicht. Anfang April wurde Expedia-Hotels im Store eingereicht – gestern wurde die App erstmals aktualisiert.

Wie man schon vom App-Namen ableiten kann, kann man mit dieser App verbindlich ein Hotelzimmer buchen. Entweder man lässt den eigenen Standpunkt bestimmen und die App generiert Hotels in der Nähe oder man gibt einfach einen Ort per Hand ein. In der Liste erscheinen dann alle Hotels in der näheren Umgebung mit Preis und Anzahl der Sterne.

Zuvor kann man festlegen, ob man alleine eincheckt, Kinder oder einen Ehepartner mitbringt. Hotels können auf einer Karte angezeigt und direkt in der App gebucht werden. Man wählt einfach die Anzahl der Übernachtungen aus, gibt seine Kontaktdaten an und bucht ein Hotelzimmer. Zahlen kann man allerdings nur mit Kreditkarte.

Das gestern erschienenen Update verbessert die Performance und liefert bessere Suchergebnisse. Expedia Hotels – Book Your Hotel Rooms ist sicher nicht nur für Personen, die viel auf Reisen sind interessant.

Unsere abschließende Frage: Kommen Hotelbuchungen direkt vom iPhone für euch in Frage? Welche App nutzt ihr dafür oder wählt ihr vielleicht sogar den klassischen Weg über das Reisebüro?

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Günstig-Navi: Mobile Maps Europe für 20 Euro (Update)

Ihr seid noch auf der Suche nach einer günstigen Navi-App? Dann hat Sygic das passende Angebot.

Eigentlich weisen wir ja gerne auf die momentan immer noch stark reduzierten Navi-Apps von Navigon hin (EU10/Europa), wem die rund 50 Euro aber zu viel sind, sollte einen Blick auf die Apps von Sygic werfen. Momentan gibt es die Europa-Version zum absoluten Kracherpreis, als Universal-App lässt sie sich sogar auf iPhone und iPad (3G-Version) nutzen.

Statt 59,99 zahlt man für Mobile Maps Europa (App Store-Link) momentan nur noch 19,99 Euro. Leider ist Sygic dafür bekannt, die Preis recht schnell in alle möglichen Richtungen zu ändern, ihr solltet euch bei Interesse also nicht zu viel Zeit lassen.

Update: Leider ist der Preis schon nach wenigen Stunden wieder auf 59,99 Euro erhöht worden. Wer Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht verlässt, kann alternativ einen Blick auf die D-A-CH-Version für aktuell 9,99 Euro (App Store-Link) werfen. Update 2: Der Preis wurde anscheinend wieder auf 19,99 Euro gesenkt. Wir klinken uns aus…

Die wichtigste Frage: Taugt das Günstig-Abo überhaupt etwas? Punkten kann Sygic auf jeden Fall mit TomTom-Kartenmaterial, das aber leider nicht in der aktuellsten Version vorhanden ist. Ein weiteres Manko: Nach dem Beenden der Routenführung läuft das Programm im Hintergrund weiter und muss manuell geschlossen werden, wenn man sich den Akku nicht leer saugen lassen will.

Ansonsten macht Mobile Maps Europe eine gute Figur, es gibt sogar Warnungen vor Bahnübergängen. Allerdings: Ihr solltet nicht mit der Erwartung eines perfekten Programms zum Download schreiten. Eine günstige Alternative zu den Platzhirschen TomTom und Navigon ist Sygic aber auf jeden Fall.

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Neu & nur 79 Cent: Gears fordert Geschicklichkeit

Es hat lange gedauert, doch nun können wir euch über die neue App Gears (App Store-Link) informieren.

Schon vor einiger Zeit haben wir euch ein Video präsentiert, in dem das Spiel Gears kurz vorgestellt wurde. Wer bereits den Erfolgstitel Dark Nebula gespielt hat, wird sich schnell in Gears zurechtfinden.

Auch in Gears muss ein Ball in verschiedenen Welten ans Ziel gebracht werden, indem man unter anderem über drehende Zahnräder navigiert und versucht nicht abzustürzen. Auf dem Weg sollten Gegenstände eingesammelt werden, die weitere Punkte bringen, und man sollte so schnell wie möglich durch das Level rasen, denn die Zeit sitzt einem immer im Nacken.

Zum Start gibt es 66 Prozent Rabatt und die Universal-App kostet momentan nur kleine 79 Cent! Für den kleinen Preis gibt es drei einzigartige Welten mit insgesamt 27 hochauflösenden Level, sowie eine Game Center-Anbindung.

Wir haben das Spiel schon aus dem App Store geladen und sind sehr angetan. Gears kommt in Sachen Qualität, Spielfluss und Spaß auf jeden Fall an Dark Nebula heran. Mit 115 MB ist der Titel zwar nicht besonders schlank, kann dafür aber mit einer guten Grafik überzeugen. Als Steuerung empfehlen wir euch übrigens nicht den Bewegungssensor, sondern das Wischen mit dem Finger – so geht es deutlich einfacher, macht aber trotzdem noch sehr viel Spaß.

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Chop Chop Runner gratis & Fast Furious erschienen

Nachdem erst vor wenigen Tagen Chop Chop Caveman gratis angeboten wurde, folgt nun Chop Chop Runner (App Store-Link).

Wer mit Caveman schon Spaß hatte, wird sicher auch beim Runner nicht enttäuscht werden. Im Spiel selbst stehen eigentlich nur drei Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung: Rennen, springen oder kämpfen.

Auf dem Weg zum Ziel wird der kleine Ninja, den man spielt, immer schneller und steht eigentlich nie still. Zudem sollten Gefahren einfach übersprungen werden, Abgründe ebenfalls. Trifft man auf Gegner sollte man diese bekämpfen.

Chop Chop Runner ist derzeit durchschnittlich mit 3,5 Sternen bewertet und ist für zwischendurch sicher ganz spannend. Das knapp 20 MB große Spiel hat eine Anbindung zu OpenFeint, wurde letzten Monat geupdatet und ist derzeit noch kostenlos (sonst 79 Cent).

In der mittlerweile veralteten Version haben sich einige Spieler darüber beschwert, dass sie statt Chop Chop Runner nur einen weißen Bildschirm zu Gesicht bekamen. Dank dem letzten Update sollte dieser Fehler hoffentlich der Vergangenheit angehören. Außerdem wurden Gameplay und Performance verbessert.

Hinweis für Zocker: Fast & Furious Five, das offizielle Spiel zum neuen Kinofilm, ist heute für 3,99 Euro (iPhone/iPad) erschienen. Wie sich der neue Gameloft-Titel schlägt, werden wir euch spätestens am Freitag in einem ausführlichen Video zeigen. Rennspielfreunde dürfen aber schon jetzt zuschlagen, schließlich hat der Titel mit Asphalt 6: Adrenaline eine sehr solide Basis.

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fring: Videotelefonie mit vier Teilnehmern

Videotelefonie scheint seit der Einführung von Facetime wieder etwas in Mode gekommen zu sein. fring geht einen Schritt weiter.

Facetime ist einfach und simpel, funktioniert aber lediglich auf unterstützten Apple-Geräten. In die weite Welt videotelefonieren kann man damit also nicht. Außerdem kann man maximal mit einer Person quatschen und sie gleichzeitig sehen. Die kostenlose iPhone-Applikation fring (App Store-Link) kann da schon mehr – und ist mit einem Update noch besser geworden.

In der Version 5.0.0.52 (ganz schön kompliziert) sind erstmals Gruppentelefonate inklusive Videoübertragung möglich. Mit bis zu vier Personen kann man gleichzeitig in der Leitung sein, das funktioniert sogar im mobilen UMTS-Netz, auch wenn die Übertragungsqualität darunter etwas leidet.

Und nun der größte Clou: fring ist auch zu Android-Smartphones kompatibel und beschränkt sich damit nicht nur auf das iPhone-Netzwerk. Chat, Telefonie und Videotelefonie sind in fring übrigens komplett gratis. Wir hoffen noch auf eine optimierte Version für das iPad 2, schließlich könnte man dort vom Platzangebot profitieren.

Wer das Verlangen hat, auch mal einen Festnetz- oder Mobilfunk-Anschluss zu erreichen, kann per In-App-Kauf Guthaben aufladen. Ein Anruf auf ein Handy aus den USA kostet zum Beispiel nur 7 Cent pro Minute.

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Super Mario-Klon erreicht den App Store

Ein Super Mario-Klon hat den App Store erreicht. Die Frage scheint nur zu sein, wann die App wieder aus dem Online-Angebot von Apple fliegt.

Die acht japanischen Schriftzeichen aus dem Titel der App schreiben wir euch jetzt mal nicht auf, der Super Mario-Klon (App Store-Link) kann jedenfalls für 79 Cent und als Universal-App für iPhone und iPad geladen werden. Natürlich wurde das Spiel nicht von Nintendo eingereicht, sondern von einem gewissen Luo Xinhua.

Die ersten Reaktionen im US-Store haben bei uns schon die ersten Bedenken ausgelöst, die Steuerung soll recht miserabel sein. Das wollten wir natürlich genauer wissen – und haben Super Mario direkt einmal auf unsere iDevices geladen.

Die 14 MB kleine App begrüßt den Spieler mit einem typischen Mario-Melodie, gesteuert wird der kleine pixelige Italiener über einen virtuellen Joystick und zwei Tasten. So schlecht ist das gar nicht, doch die Tatsache, dass die Spielfigur sich in scheinbarer Zeitlupe durch das Level bewegt, stört schon.

Auf die bekannten Gegner, wie zum Beispiel Pilze oder Schildkröten, trifft man natürlich auch. Auch die bekannte Soundeffekte wie Pling oder Plong wurden vom Entwickler eingebaut. Nur leider müssen wir schon nach fünf Spielminuten berichten: Auf einem Nintendo macht Super Mario einfach viel mehr Spaß. Wer nicht unbedingt einen schwachen Klon auf seinem Gerät haben will, kommt um diesen 79-Cent-Download also auf jeden Fall herum…

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Valkyrie-Addon zu Galaxy on Fire 2 veröffentlicht

Wie wir schon angekündigt haben, ist nun das Addon zu Galxy on Fire 2 (App Store-Link) erschienen.

In unserem Preview-Video haben wir euch schon einige Ausschnitte aus dem neuen Addon Valkyrie gezeigt. Nun steht das Addon als In-App-Kauf für alle Nutzer bereit. Für 3,99 Euro erhält man einen komplett neuen Handlungsstrang sowie neue Raumschiffe und Waffen.

Wer ein Fan von Galaxy on Fire 2 ist kommt fast nicht drum rum das neue Addon zu kaufen und zu spielen. Wer das Spiel noch nicht sein Eigen nennt, zahlt derzeit für die Vollversion 7,99 Euro – mit dem In-App-Kauf macht das ein Gesamtpreis von 11,98 Euro. Wer auf eine Preisreduzierung wartet: Seit Oktober 2010 wurde Galaxy on Fire 2 lediglich zwei Mal im Preis reduziert, weniger als 3,99 Euro hat es noch nie gekostet.

Nicht nur wir sind von dem Spiel überzeugt (Testbericht), sondern auch viele andere User. Die Nutzer haben das Weltraumspiel derzeit mit 5 Sternen bewertet – durchschnittlich von allen 1536 Bewertung erhielt das Spiel 4,5 Sterne.

Was wir toll finden: Fishlabs lässt sich seine Arbeit nicht nur durch das neue Addon bezahlen. Auch für alle anderen Nutzer bringt Galaxy on Fire 2 in der Version 1.0.5 viele Neuerungen mit. Insbesondere in Sachen Verbesserungen und Fehlerbehebungen haben die Entwickler ordentlich nachgelegt.

Nachstehend kann man nochmals unser Video zum neuen Addon Valkyire sehen. Wir wünschen einen angenehmen Flug!

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Mit 50 Leveln: Neue Gratis-Version von Fishdom HD

Ihr mögt Match-3-Spiele? Dann solltet ihr euch Fishdom HD auf dem iPad anschauen.

So richtig durchgeblickt haben wir ja noch nicht: Neben der Lite-Version scheint es zwei Vollversionen von Fishdom HD zu geben. Einmal der bekannte Titel für 5,49 Euro – und dann eine kostenlose Neuerscheinung, die jedoch den gleichen Titel trägt.

Das vor gut einer Woche erschienene Spiel (App Store-Link) wird momentan noch kostenlos angeboten und beinhaltet als Zusatz zu den 80 Level der eigentlichen Vollversion weitere 50 Puzzle.

Ein Download lohnt sich also auf jeden Fall, der Umfang geht absolut in Ordnung. Und auch der Spaß kommt nicht zu kurz: Die Grafik ist hübsch, das Spielprinzip schnell verständlich: In Fishdom HD müsst ihr jeweils drei gleiche Fische in eine Reihe bringen, um im Wettlauf gegen die Zeit zu bestehen und möglichst viele Punkte zu sammeln.

Mit den gesammelten Punkten kann man übrigens neue Fische und Schmuckstücke für sein eigenes Aquarium kaufen, das man während des Spielverlaufs im Hintergrund sieht.

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Angespielt: NBA JAM HD im Video

Letzte Woche hat es NBA JAM endlich in einer HD-Version auf das iPad geschafft (App Store-Link). Wir wollen euch das neueste Basketball-Spiel von Electronic Arts in einem kleinen Video vorstellen.

Unser Fazit: NBA JAM HD macht auf dem iPad viel Spaß, leider bietet der Karriere-Modus kaum Langzeitmotivation, die Spiele sind immer gleich. Dafür gibt es nun auch einen Multiplayer-Modus, um mit zwei Geräten gegen Freunde zu spielen. 7,99 Euro sind für Nutzer, die keine riesengroßen Basketball-Fans sind, sicher eine Menge. Man darf auch auf die nächste Preisreduzierung warten, die aber bestimmt noch einige Monate auf sich warten lässt. Etwas günstiger ist NBA Jam für das iPhone, erhältlich für 3,99 Euro (App Store-Link).

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Noch keine Delikatesse: Björn Freitags Sterne-Snacks

Gerade erst hatten wir euch an den Osterfeiertagen eine Zusammenfassung unserer bislang rezensierten Koch- und Rezepte-Apps geliefert, schon drängt sich eine weitere aus eben gleicher Kategorie dazwischen: Björn Freitags Sterne-Snacks.

Als hätten die deutschen Sterne- und Fernsehköche ein App-Store-Wettrüsten geplant, erschien am 10.3.2011 das Programm des nächsten Küchenchefs, der den Zappern unter uns aus „Fast Food Duell“ oder „daheim & unterwegs“ bekannt sein sollte. Die Universal-App (App Store-Link) gibt es für das iPhone  und das iPad zum einheitlichen Kaufpreis von 2,99 Euro im App Store. Bislang waren die Bewertungen dort sehr unterschiedlich, also schauen wir uns die App genauer an, um uns unsere eigene Meinung dazu zu bilden.

Für die knapp 3 Euro, die man für die „Kleinen Zaubereien aus der Sterneküche“ (Untertitel der App) auf den Tisch legen muss, bekommt man erst einmal ein aufgeräumtes Hauptmenü mit den wichtigsten Links zu Rezepten, der Einkaufsliste, zu Filmen & Videos und weiteren Einstellungs- und Hilfeoptionen. Als neugierige Testerin wage ich mich natürlich sofort ins Rezepte-Menü vor und bin gleich verwundert, eine so kurze Liste, selbst im Sortiermodus „Alle Gerichte“, vorzufinden. Ein manuelles Durchzählen bringt es auf den Punkt: ganze 22 Gerichte werden dem Käufer geboten. Habe ich mich verzählt? Ein zweites, drittes Nachzählen kommt zum gleichen Ergebnis. Habe ich irgendwelche Rezepte unterdrückt, ein verstecktes Menü nicht gefunden? Es sieht nicht danach aus. Die Zahl 22 bleibt im Raum.

Nun gilt es, sich aus der mehr als überschaubaren Rezeptliste für ein Gericht, Verzeihung, „Sterne-Snack“, zu entscheiden. Immerhin gibt es sogar spezielle Auswahlmöglichkeiten für gluten- und laktosefreie sowie vegetarische Snacks. Hier finden sich allerlei verschiedene Rubriken wie z.B. Desserts, Fisch, Fleisch oder Meeresfrüchte – allerdings aufgrund der geringen Rezepteanzahl mit nur wenigen Ausweichoptionen. Hat man sich letztendlich für ein Gericht entschieden, wird nach der Anzahl der zu bekochenden Personen gefragt, nach der dann auch gleichzeitig eine Zubereitungsanleitung mit den passenden Mengen erstellt wird. Es folgt eine kurze Vorstellung des Rezeptes mit Bild und Zutatenliste. Über einen kleinen Button gelangt man dann ins eigentliche Zubereitungsmenü, in der App modern und neudeutsch mit „Koch-Assistent“ bezeichnet.

Leider ist die Zubereitung mit Hilfe unseres „Koch-Assistenten“ mehr als umständlich. Teilweise muss nach unten gescrollt werden, dann wieder klitzekleine Pfeiltasten zum nächsten Schritt angetippt werden. Eine komplette Zubereitungsanleitung findet man nicht – fraglich, ob man während des Anfertigens der „Sterne-Snacks“ mit fettigen, öligen, bemehlten oder sonstwie beschmierten Fingern so oft über den iDevice-Screen tapsen will. Was auch noch auffällt: der Bildschirm wird nicht gedimmt oder nach einiger Zeit ausgeschaltet. Bei der Zubereitung der Rezepte ist das noch ganz praktisch, aber sonst ein echter Akkufresser.

Positiv zu bemerken ist neben der Einkaufsliste auch die Möglichkeit, die Rezepte als Favoriten zu markieren. Und ganz nebenbei gibt es ja auch noch die Bilder & Video-Option. Hier lassen sich Gerichte rein nach Aussehen auf dem Teller auswählen à la „Ich brauche noch ein passendes grünes Gericht zu meiner grünen Tischdecke“. Von den Videos gibt es genauso viele wie Rezepte vorhanden sind: auch derer 22. Sie dienen dazu, bei wichtigen Küchenfragen unterstützende Hilfe zu bieten. Allerdings: mein Testvideo zu „Pilzbesonderheiten“ fing erst nicht an zu laden, und als es dann lud, dauerte es zunächst ca. 15 Minuten, bis alles zum Abspielen bereit war – und dann öffnete sich das Video nicht. In der Zwischenzeit wäre ich vielleicht schon an meiner Pilzvergiftung gestorben.

Man merkt es an meinem zuweilen bissigen Ton: momentan kann von unserer Seite noch keine wirkliche Empfehlung für die „Sterne-Snacks“ des werten Herrn Freitag gegeben werden. 22 Rezepte für satte 2,99 Euro, störrische Videos und umständliche Rezeptzubereitungen – da muss seitens des Entwicklers noch eine Menge nachgebessert werden. Man merke: nicht alle Rezept-Apps von Sterneköchen gehen als Delikatesse durch.

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MMORPG: Gameloft veröffentlicht Order & Chaos Online

Fans von World of Warcraft & Co aufgepasst. Nun gibt es ein waschechtes MMORPG auch für das iPhone und iPad.

Zunächst einmal wollen wir den wichtigsten Begriff erklären. MMORPG steht für Massive Multiplayer Online Role Playing Game – oder ganz einfach: Ein Online-Rollenspiel für ganz, ganz viele Spieler, die alle aufeinander treffen können.

Mit der Veröffentlichung von Order & Chaos Online (App Store-Link) springt Gameloft über seinen eigenen Schatten. Erstmals bietet der größte Spiele-Entwickler für die Apple-Plattform eine Universal-App an. Das 5,49 Euro teure Spiel muss also nur einmal gekauft werden, um auf iPhone und iPad installieren werden zu können.

Einige „negative“ Nachrichten gibt es allerdings auch: Man muss über eine WiFi-Verbindung verfügen, um spielen zu können. So negativ sehen wir das gar nicht: Immerhin ist so eine halbwegs gute Verbindung der Mitspieler garantiert. Außerdem wird in Order & Chaos Online, wie auch bei WOW3, eine monatliche Gebühr fällig. Ein Monat kostet faire 79 Cent, bei drei oder sechs Monaten spart man sogar noch einiges (3 Monate kosten 1,59 Euro, 6 Monate nur noch 2,39 Euro). Update: Die ersten drei Monate sind kostenlos.

Nun aber zurück zum Spiel. Man kann seinen eigenen Helden erstellen, der aus einem von vier Völkern stammen kann. Danach können mehr als 1.000 unterschiedliche Fähigkeiten erlernt und mehr als 2.000 Ausrüstungsgegenstände eingesammelt werden.

Natürlich bleibt die Interaktion mit den anderen Mitspielern nicht aus. In den weiten Welten kann man sich Gruppen oder Gilden anschließen, Handel betreiben und diverse Herausforderungen bestreiten. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Kämpfe, um weitere Erfahrungspunkte zu sammeln und einen immer stärkeren Charakter zu bekommen.

Wir gehen davon aus, dass Gameloft Order & Chaos Online in den kommenden Wochen nicht reduzieren wird. Wer sich noch nicht sicher ist, ob sich die 5,49 Euro lohnen, kann unseren Testbericht abwarten, den wir hoffentlich am Wochenende fertig stellen.

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4in1: Der Multi-Full Web Browser

Da der Browser heute kostenlos angeboten wird, schauen wir uns die App doch einmal etwas genauer an.

Was kann der Multi-Full Web Browser (App Store-Link) was Safari oder iCab Mobile nicht können? Ganz einfach: Im Multi-Full Browser können bis zu vier Webseiten gleichzeitig geöffnet und angezeigt werden.

Man entscheidet sich, ob man eine, zwei oder vier Webseiten darstellen lassen möchte. Der Bildschirm des iPhones teilt sich entsprechend auf, zu jedem Mini-Screen kann man eine URL eingeben, zoomen und scrollen. Möchte man nun einen Ausschnitt hervorheben, kann dieser mit einem Klick als Vollbild dargestellt werden. Zudem können die Einstellungsleisten komplett ausgeblendet werden, damit man den ganzen Bildschirm ausnutzen kann.

Leider ist das auch schon der einzige Vorteil des Multi-Full Web Browser. Es können zwar noch Lesezeichen hinzugefügt werden, aber dann hören die Funktionen auch schon auf. Mit dem Multi-Full Web Browser kann man zwei Webseiten kinderleicht vergleichen oder zwei Texte nebeneinander anzeigen lassen. Doch wer nur surfen möchte, sollte bei Safari oder anderen Alternativen bleiben.

Der Multi-Full Web Browser ist derzeit kostenlos und kann von jedem selbst getestet werden. Danach kann man entscheiden, ob die App nur Speicherplatz auf dem iOS Gerät einnimmt oder eine sinnvolle App ist. Wir finden: Der Entwickler hätte seine Idee lieber auf dem iPad umsetzen sollen…

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Geflügelte Worte: Puntsch Zitatenhandbuch im Test

„Es war die Nachtigall und nicht die Lerche“. Wer bei diesem Ausspruch verwundert mit dem Kopf schüttelt, hat wohl noch nie Shakespeares „Romeo & Julia“ gelesen. Mit dem Puntsch Zitatenhandbuch (App Store-Link) dürfte sich diese Bildungslücke schon bald beseitigen lassen.

Wie oft schon saß man vor einer leeren Grußkarte, hatte eine Rede zu schreiben, oder wollte vielleicht einfach nur zur richtigen Zeit den passenden Spruch zur Hand haben? Mit den mehr als 20.000 Zitaten aus dem Puntsch Zitatenhandbuch kann man diesbezüglich nachhelfen. Die App für iPhone und iPod Touch kostet 3,99 Euro und bietet für kleine 7,8 MB eine gigantische Menge an literarischen Bonmots, die man immer bei sich tragen kann.

Die App basiert auf dem Standardwerk von Dr. Eberhard Puntsch (Amazon-Link für eine gedruckte Edition), einer klassischen Zitatensammlung für viele Anlässe, und verfügt in unserer digitalen iPhone-Version über umfangreiche 500 Sachgebiete. Unter anderem finden sich dort Zitate und Sprüche zum Thema Bildung, Heirat, Menschlichkeit, Tod oder Weisheit – um nur einige zu benennen. Im hochauflösenden Hauptmenü der App kann man sich aber nicht nur an diesen Rubriken orientieren, sondern sich auch Zitate nach Stichwörtern oder Autoren aufzeigen lassen.

Auf der Autorenliste lassen sich so klangvolle als auch bekannte Namen wie Aristoteles, Mahatma Gandhi, Friedrich von Schiller oder Jean-Paul Sartre finden. Erstaunlich fand ich, dass auch viele religiöse Zitate wie etwa die Sprüche Salomos aus dem „Buch der Sprichwörter“ des Alten Testaments oder einige Zitate aus den Psalmen enthalten waren. Ebenso erstaunlich, dass einer meiner Lieblingsliteraten und gleichzeitig der bekannteste irische Schriftsteller, Oscar Wilde, NICHT in der Sammlung vertreten ist – gilt er doch als ein Meister der spitzen Zunge.

Weiterhin punktet die App mit vielen kleinen nützlichen Zusatzfeatures. So lässt sich gleich im Hauptmenü ein willkürliches Bonmot anzeigen lassen, „Zufälliges Zitat“ nennt sich dieser Menüpunkt. Wer sich zwischendurch mit einigen hübschen Aussprüchen versorgen will, ist hier an der richtigen Adresse. Zusätzlich gibt es eine Favoritenfunktion, mit der man seine Lieblingszitate sammeln und in einer eigenen Liste anordnen kann. Weiterhin kann man die Zitate per E-Mail und SMS verschicken sowie in die iDevice-eigene Zwischenablage zum späteren Einfügen in eigene Dokumente kopieren.

Wer nun mit sich kämpft und denkt, die 3,99 Euro wären zu viel des Guten für ein paar Sätze einiger schlauer Köpfe, sollte sich noch einmal den Umfang der App zu Gemüte führen: wo sonst bekommt man 20.000 Zitate auf einen Streich, und das in einer kleinen App mit gerade mal 8 MB? Vergleichbare Editionen auf gedrucktem Papier (ja, auch das soll es noch geben) sind meist nicht unter 10-15 Euro zu haben. Ganz davon abgesehen, dass einem diese weisen, lustigen oder nachdenklich stimmenden Sätze mindestens genauso die Zug-, Bus-, Autofahrt oder die Wartezeit beim Arzt versüßen können wie ein vergleichbar teurer Ego-Shooter. Und niveauvoller ist es obendrein.

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Kostenloses Knobelspiel: Zarik HD

Wer ein Puzzle-Fan ist und auch noch Geld sparen möchte, sollte jetzt auf jeden Fall weiterlesen.

Zarik (iPhone | iPad) ist erst seit Februar diesen Jahres im App Store vertreten, wurde einmal geupdatet und wird nun zum Nulltarif für alle Nutzer angeboten.

Bei Zarik handelt es sich um ein Logikspiel mit Würfel. In jedem Level steht eine bestimmte Anzahl an Würfeln bereit, sowie passende Aussparungen am Boden. Jeder Würfel kann mit einem Fingerwisch nach rechts, links, oben oder unten bewegt werden. Die Anzahl der Augen zeigt die genaue Anzahl der Bewegungen an – danach muss der Würfel auf einem Zielfeld landen.

In den späteren Leveln wird es natürlich etwas schwieriger – dort stehen Gegenstände im Weg oder nur das halbe Spielfeld ist aktiviert. Insgesamt stehen für wirkliche Puzzle-Fans 60 Level zur Verfügung.

Der Preis von Zarik lag vorher zwischen 79 Cent und 1,59 Euro. Wer jetzt zuschlägt, darf die App gratis herunterladen und bekommt dafür jede Menge Knobel-Spaß.

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