Auf der Frankfurter Buchmesse, die vom 8. bis 11. Oktober dieses Jahres stattfand, hat PocketBook seine neue E-Reader-Serie Verta vorgestellt. Mit dem Verta und dem Verta Color bringt der Hersteller zwei kompakte 6-Zoll-Modelle auf den Markt, die sich vor allem an Einsteiger und Einsteigerinnen im eBook-Segment richten. Während der Verta auf ein E Ink Carta 1300-Display für die klassische Schwarzweiß-Lektüre setzt, zeigt der Verta Color Inhalte dank E Ink Kaleido 3 mit bis zu 4.096 Farben.
PocketBook setzt bei der neuen Serie nicht nur auf die Technik, sondern auch auf Individualisierung. Die Rückseiten lassen sich austauschen und sind separat in verschiedenen Farben, darunter Weiß, Rot und Gelb, erhältlich. Dazu kommen umfangreiche Einstellungen für Schriftgröße, Abstände und Seitenansicht. SMARTlight passt die Beleuchtung an unterschiedliche Umgebungen an, während der Dark Mode bei Bedarf für eine dunklere Darstellung sorgt. Dank IPX4-Zertifizierung sind beide Geräte zudem gegen Spritzwasser geschützt. Laut Hersteller hält der Akku bei beiden Modellen bis zu zwei Monate durch.
Auch hinsichtlich ihrer Funktionen müssen sich die kompakten Reader nicht verstecken. Bluetooth ermöglicht die Wiedergabe von Hörbüchern und anderen Audioinhalten, während Text-to-Speech geschriebene Texte mit natürlich klingenden Stimmen vorlesen kann. Die Geräte unterstützen 25 gängige E-Book-Formate sowie Adobe DRM und LCP DRM. Über vorinstallierte Anwendungen für die Onleihe und PocketBook x Libby lassen sich außerdem digitale Bücher bei teilnehmenden öffentlichen Bibliotheken ausleihen. Die PocketBook Cloud synchronisiert Bibliothek und Leseposition zwischen E-Reader, Smartphone und Webplattform. Beide Geräte sollen ab November 2026 im Webshop von PocketBook erhältlich sein und kosten 169 (Verta) beziehungsweise 179 Euro (Verta Color).
InkPad Eo 2: Notizen in Farbe und mit KI

Neben den neuen Einsteigermodellen hat PocketBook auch das InkPad Eo 2 präsentiert. Das Android-basierte E-Note kombiniert einen 10,3 Zoll großen E Ink Kaleido 3-Farbbildschirm mit dem PocketBook Stylus 2. Besonders praktisch ist die KI-gestützte Handschrifterkennung, die mehr als 40 Sprachen unterstützt und handschriftliche Notizen in bearbeitbaren Text umwandeln kann. Die Ergebnisse lassen sich als PDF oder PNG exportieren und teilen. Über Google Play können weitere Apps installiert werden, wodurch sich das Gerät auch für produktives Arbeiten eignet.
Im Inneren des InkPad Eo 2 arbeiten ein Octa-Core-Prozessor und 64 GB interner Speicher, der sich per microSD-Karte erweitern lässt. SMARTlight und Stereolautsprecher ergänzen die Ausstattung. Das Gerät ist ab sofort für 439 Euro im PocketBook-Webshop erhältlich und richtet sich damit vor allem an Nutzer und Nutzerinnen, die auf einem E-Ink-Display lesen, schreiben und Dokumente bearbeiten möchten.
Digitale Buchlösungen und neue Pläne für Tschechien
Kleine Randnotiz: Auf der Frankfurter Buchmesse hat PocketBook außerdem die hauseigene digitale Lösung PocketBook SRP für den unabhängigen Buchhandel vorgestellt. Damit rückt neben der Hardware auch die digitale Infrastruktur der Buchbranche in den Mittelpunkt. Ein weiteres Thema ist der tschechische Markt: Passend zum diesjährigen Ehrengastauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse plant das Unternehmen, Ende 2026 den Online-Shop pocketbook.cz zu eröffnen. Wir haben bereits Testexemplare des PocketBook Verta und Verta Color angefragt und werden euch ab November dieses Jahres hoffentlich eigene Eindrücke zu den beiden neuen kompakten eBook-Readern liefern können.
