Ridge Racer Slipstream: Der Rennspiel-Klassiker ist wieder da

Alle Rennspiel-Freunde bekommen mit Ridge Racer Slipstream neues Futter – wir haben uns die Neuerscheinung aus dem App Store bereits genauer angesehen.

Ridge Racer Slipstream 3Ridge Racer Slipstream 4Ridge Racer Slipstream 1Ridge Racer Slipstream 2

Es ist so etwas wie die Klassiker-Woche im App Store. Nach dem Release von Tomb Raider gibt es mit Ridge Racer Slipstream (App Store-Link) einen weiteren bekannten Namen. Abgesehen vom Titel hat das neue Spiel für iPhone und iPad aber nichts mit dem ersten Ridge Racer zu tun, das 1993 auf der PlayStation für Furore gesorgt hat. Die Zündschlüssel sind rund 20 Jahre später übrigens deutlich günstiger: Für die über 500 MB große Universal-App zahlt man lediglich 2,69 Euro – auf In-App-Käufe hat Namco im Gegensatz zu damals aber nicht verzichtet.

Ridge Racer Slipstream ist ein echter Arcade-Racer, wer Realismus sucht ist an der falschen Adresse. Gefahren wird mit zwölf verschiedenen Boliden, die man nach und nach freischalten muss, auf zehn verschiedenen Strecken, die sowohl vorwärts als auch rückwärts gefahren werden. Neben einem Arcade-Modus kann man sich auch in einer Karriere versuchen, der Online-Modus beschränkt sich lediglich auf Zeitrennen und kleine Herausforderungen (für die man sich per Facebook verbinden muss).

Der Einstieg in Ridge Racer Slipstream ist übrigens mehr als einfach. In einem ausführlichen Tutorial werden alle wichtigen Details erklärt, außerdem kann man hier die verschiedenen Steuerungen ausprobieren. Das ist wirklich sehr gelungen. Auch die Grafik macht eine gute Figur, vor allem die Kollisions-Effekte sind nett – auch wenn man auf ein Schadensmodell verzichten muss.

Im Gegensatz zu Asphalt 8, wo man ja immer mal wieder feststellen muss, dass die Computer-Gegner deutlich schneller fahren können, geht es in Ridge Racer Slipstream fair zur Sache. Das Feld ist ausgeglichen und mit ein wenig Geschick kann man sich zumeist durchsetzen. Vorteile kann man sich unter anderem mit einem Nitro-Boost verschaffen, den man per Drift aufladen kann. Auch hier ist die Steuerung durchaus gelungen, auch wenn es natürlich wenig realistisch ist, dass man mit knapp 250 km/h durch die Kurven rutscht.

Nach den Rennen hat man die Möglichkeit, sein eigenes Autos mit Upgrades zu versehen oder Power-Ups zu kaufen. Ich hatte aber zumindest in den ersten zehn Rennen nicht das Gefühl, dass man seine verdienten Münzen hier sofort auf den Kopf hauen muss – auch so hat man in den Rennen gute Chancen.

Was mir dagegen gar nicht gut gefällt, ist die deutsche Übersetzung. Statt Autos oder Boliden ist die ganze Zeit von Maschinen die Rede, teilweise sind auch verwirrende Aussagen wie die folgende zu finden: „In die Kurve stoppen die den Gas, dann durchtreten, presse Gas Zugkraft zu gewinnen!“ Aha. Nicht nachvollziehen konnte ich dagegen die Frame-Einbrüche, von denen teilweise in den Rezensionen die Rede ist. Auf meinem iPhone 5s läuft Ridge Racer Slipstream ohne Probleme. Insgesamt scheint dem neuen Rennspiel der letzte Schliff zu fehlen, eine Wertung von dreieinhalb oder vier Sternen erscheint daher realistisch.

Abschließend gibt es noch einen kleinen Trailer, bei Fragen zum Spiel könnt ihr natürlich jederzeit die Kommentare nutzen.

Trailer: Ridge Racer Slipstream

Kommentare 3 Antworten

  1. Ich finde den Preis etwas zu hoch angesetzt, dafür das es noch nicht ausgereift und dazu es ein älteres Game ist, für 0,89€ hätte es auch getan, ging ja bei Tom Raider 1 auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de