Runkeeper: Fitness-App bekommt Musik-Update und wird von ASICS übernommen

Mit mehr als 40 Millionen Nutzern zählt die iOS-App Runkeeper wohl zu den beliebtesten Fitness-Apps des mobilen Betriebssystems.

Runkeeper

Nun gibt es einige Neuigkeiten von Runkeeper (App Store-Link), das sich als iPhone-App kostenlos aus dem deutschen App Store herunterladen lässt und sich über optionale, kostenpflichtige Premium-Features finanziert. Die Anwendung ist knapp 50 MB groß, erfordert iOS 8.0 oder neuer auf dem Gerät und kann in deutscher Sprache genutzt werden.


Als GPS-basierter Fitness-Tracker, der es ermöglicht, sportliche Aktivitäten aufzuzeichnen und sie mit einer wachsenden Community zu teilen, hat sich Runkeeper in den letzten Jahren im App Store einen Namen gemacht. Die Entwickler der App streuen regelmäßig neue Aktualisierungen ein, um sich auf dem hart umkämpften Markt weiter behaupten zu können.

So auch geschehen am 26. Februar dieses Jahres: Runkeeper hat sich in der neuen Version 6.7.1 vor allem auf das Thema Musik in der App konzentriert und einige praktische Neuerungen auf den Weg gebracht. So ist es nun dank einer Integration von Spotify Running möglich, direkt aus der Runkeeper-App Playlists zu erhalten, die sich dem eigenen Lauftempo anpassen. Zudem wurde die eigene Musik-Steuerung für die iTunes-Bibliothek erneuert.

Als weiteren Punkt im Changelog führen die Entwickler ein überarbeitetes UI an, das nun einen „Herausforderungen“-Reiter aufweist. Auf diese Weise hat man einen schnellen Zugriff zu jeglicher Art von Motivation. User, die die Kategorie „Einstellungen“ vermissen, finden diese nun im Reiter „Ich“.

Runkeeper-CEO von ASICS-Übernahme begeistert

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Aber auch abseits von App-Updates hat das Team von Runkeeper Neuigkeiten zu vermelden. Wie Mitte Februar dieses Jahres bekannt wurde, hat der japanische Sportartikelhersteller ASICS das Runkeeper-StartUp aufgekauft – über die Höhe der Verkaufssumme ist bis dato allerdings nichts bekannt. ASICS will mit dieser strategisch wichtigen Übernahme einen Schritt in Richtung digitale Zukunft gehen.

Auch der Geschäftsführer des in Boston, USA, ansässigen Runkeeper-Teams, Jason Jacobs, verbindet mit der Übernahme nur Positives. So ließ er kürzlich in einem Blogeintrag verlauten, „Durch die Kombination einer digitalen Fitness-Plattform mit physischen Produkten in Weltklasse-Qualität entsteht eine neue Art von Fitness-Marke, die eine tiefere, vertrauensvollere Beziehung zu den Konsumenten hat und persönlicher mit ihnen interagieren kann.“ Runkeeper ist übrigens nicht die erste Fitness-App, die von einem Unternehmen aus dem Sportbereich akquiriert wurde: Vor etwa sechs Monaten verleibte sich Adidas die App Runtastic ein, und vor einem Jahr ging MyFitnessPal und Endomondo an den Sportmodehersteller Under Armour.

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Kommentare 6 Antworten

  1. Bin Nutzer von Runkeeper, aber im moment würde ich jedem zu Runtastic raten. Vor 1 Jahr wechselte ich, aufgrund der besseren anbindung zu Freunden. Ansonsten ja gleich zu Runtastic. Aber, da ich nach Zeit/km renne, fingen die Probleme an. Rennt man vor einer Splitteitansage kurtzetig schneller (wegen berg), kommt nicht etwa die Zeitansage vom letzten km, wie ausgewählt, sondern ein durchschnitt der etwa letzten 100m die natürlich aufgrund des Berges schneller waren. Support nur auf Englisch, was bei 50€ Jahresabo schwach ist. Somit war die Problemerklärung mit meinem Guten Schulenglisch schwer möglich.
    Dann die Playliste. Spielt Titel ab, die 1. nicht in der ausgewählten Playliste sind und 2. nicht mal auf dem Telefon. In Musik ist nur die Offline Musik angezeigt.
    Und mit 50€ finde ich den Plus/Go/Premium für zu teuer. (Sicherlich ansichtssache)

  2. An sich eine sehr schöne schlanke App. Darum ging es mir beim ersten Hinsehen. Ich fange mit überladenen blinkenden und von Statistik strotzenden Apps die absolut bedienerunfreundlich sind absolut nichts an.
    Ich muss die App öffnen, Verbindung abwarten, Knopf drücken zum Starten und ab geht die Luzi. Wenn ich vor jedem Lauf noch ein Studium absolvieren muss um die App zu kalibrieren und zu programmieren fliegt der Scheiss bei mir eh vom Fone.

    Der Kauf durch Asics ist schön und gut sollte auch Mehrwert haben. Die Nutzerdaten nur weitergeben davon hat der Läufer rein gar nichts. Du bist das Produkt auch bei einer Lauf-App, das muss einem klar sein.

    Das App-Icon geht gar nicht. Da gibt es so schöne Symbole und Bildchen und die verwursten zuerst nen komischen Schuh dann nen komischen Schnürsenkel und jetzt die Kombination aus Schnürsenkel und Läufer Piktogram. Das geht definitiv besser – siehe Konkurrenz.

    Funktionieren muss es und das tut es auch. Somit von mir eine Empfehlung.

  3. Die Auto-Pause Funktion funktioniert leider nicht zuverlässig; iPhone steckt in der Hosentasche und während ich ein zügiges Schnellgehen absolviere kommt die Meldung: Die Aktivität wurde unterbrochen! Auch die App für die Apple Watch ist fehlerhaft! Das mit dem Start-Knopf auf der Watch auch die App auf dem iPhone gestartet wird, ist in meinen Augen keine native App. Das iPhone sollte nur für das GPS zuständig sein! Denn die Anzeige der Dauer hängt bei der Watch hinterher!

  4. Ich hatte vor langer Zeit mit Runkeeper gestartet. Als es immer mehr in Richtung Community statt Laufen ging, habe ich so ziemlich alle Apps ausprobiert. Derzeit ist mein Favorit PolarBeat und die werbefrei Website. Runtastic, im Vergleich der Looser. Zu teuer, Defizite bei den Einstellungen uvm. Gut ist auch Runmeter und iSmoothrun, insbesondere für Intervalltraining

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