Icon eines blauen AirPods Max

Sind die Neuerungen bei einigen Apple-Produkten zu klein?

Mark Gurman äußert sich

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AirPods Max in Blau auf einem MacBook.

Apple hat in diesem Monat zahlreiche neue Produkte vorgestellt, allerdings fällt die Kritik ungewöhnlich deutlich aus, denn laut Bloomberg wirken viele Updates eher klein als revolutionär. Dadurch entsteht der Eindruck, dass echte Innovation aktuell ausbleibt.

AirPods Max 2: Ist der Versionssprung gerechtfertigt?

Während Apple den Namen der AirPods Max beim Update auf USB-C nicht geändert hat, reicht der neue H2-Chip offenbar aus, um von den AirPods Max auf die AirPods Max 2 zu springen. Genau hier sieht Bloomberg das Problem: Die Änderungen fallen eher moderat aus, allerdings suggeriert Apple mit der „2“ im Namen, dass die Auffrischung größer ist, als sie tatsächlich ist. Dadurch wirkt das Update für viele eher wie eine technische Auffrischung als eine echte neue Generation.


Der H2-Chip ermöglicht zwar Funktionen wie eine verbesserte Geräuschunterdrückung, einen optimierten Klang und neue Audio-Features, allerdings basieren diese Funktionen auf einem bereits bekannten Chip – die AirPods Pro 3 sind mit diesen Features schon länger ausgestattet. Deshalb sehen Kritiker hier eher eine verspätete Anpassung als echte Innovation.

Zudem bleiben Design und Zubehör nahezu unverändert, wodurch sich der Eindruck eines kleinen Updates weiter verstärkt. Viele hatten auf ein neues Case gehofft, denn die „Tragetasche“ ist eine Zumutung.

Mark Gurman sieht ein Muster

Mark Gurman spinnt den Faden weiter, denn auch das MacBook Air, das MacBook Pro und das iPad Air lassen größere Neuerungen vermissen. Lediglich ein Chip-Upgrade ist turnusmäßig mit dabei.

Ausnahmen bestätigen die Regel

MacBook Neo in Zitrus
Das MacBook Neo in Zitrus.

Während einige Produkte wegen fehlender Neuerungen kritisiert werden, zeigt sich beim MacBook Neo das Gegenteil. Mit seinem vergleichsweise günstigen Einstiegspreis zieht es neue Nutzer und Nutzerinnen an, sodass das Gerät für neue Rekorde sorgt. Gleichzeitig erfüllt das Studio Display XDR viele professionelle Anforderungen.

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Erfolg auch ohne große Innovation

Apple ist und bleibt Apple: Das Unternehmen agiert vorsichtig und analysiert den Markt sehr genau. Große Innovationen kommen oft später, dafür sind sie in der Regel ausgereift. Dennoch bleibt Apple wirtschaftlich extrem erfolgreich und erzielt weiterhin Rekordumsätze.

Daher zeigt sich, dass viele Kunden und Kundinnen auch kleinere Verbesserungen akzeptieren, solange das Gesamtpaket stimmt.

Wenn Apple allerdings mutig ist, wie zuletzt beim MacBook Neo, steckt meist echte Substanz dahinter. Genau deshalb wird auch das iPhone Fold mit Spannung erwartet, denn Apple könnte hier eines der besten faltbaren Smartphones präsentieren.

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Freddy
Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 11 Antworten

  1. Also eine neue Tasche wäre eine Innovation dass AirPod Max 2 gerechtfertigt sind aber ein besser Sound nicht… Die Tasche ist von Anfang an bescheiden gewesen und nur weil Apple dann endlich was vernünftiges macht, wie diverse andere Hersteller auch, wäre es eine Innovation?

    Hört sich Gurman eigentlich selbst zu?

    Das Neo ist definitiv ein gutes Produkt aber nach der Logik von oben, ein alter Bekannter Chip langt nicht für eine neues Produkt, dürfte das Neo dann aber auch nicht gut sein. Denn der Chip daran ist Uralt und viele der anderen Dinge auch bzw. sind ein Kompromiss damit man den Preis eben bei 699 halten kann.

    1. Also was die AirPod Max angeht, verstehe ich das Update eher als einen schlechten Scherz. Wäre ja gar nicht weiter aufgefallen, wenn sich Apple nicht dazu entschieden hätte, bei einem Upgrade, was sich lediglich am Standard der Zeit orientiert, den Namen mit dem Appendix “2” zu versehen.

      1. Ja das Update ist auch nicht der Hit aber so wie sich es liest wären der Names Zusatz 2 passend gewesen, wenn die AirPods selbst beim alten geblieben wären es aber eine Neue Tasche gegen hätte…

      2. Selbst dafür hat Apple 6 Jahre gebraucht. Die Ur-AirPods Max kamen 2020 raus und wurden dann mit den USB-C Anschluss in 2024 dann „ erneuert“ Eigentlich ein Armutszeugnis wenn man jetzt die aktuelle Version der AirPods Max sieht. Hat Apple noch Entwicklungsabteilungen?

  2. ich kann mir vorstellen, dass die Kundschaft kleine und vor allem auch längst überfällige Verbesserungen eher schätzen als grosse Designrevolutionen. Und mit dem Neo hat man ja auch eine gänzlich neue Kategorie aufgemacht. Was will man mehr?

  3. … hätten sie es denn sonst nennen sollen? Etwa „AirPods Max 1,5“?

    Man kann ja kritisieren was man will. Hauptsache man ist in den Medien.

    1. Ein echte zweite Generation ist es schonmal nicht, sogar die Lautsprecher sind dieselben.
      Eine Änderung eines internen Chips (H2) nur weil der H1 nichtmehr gebaut wird rechtfertigt nicht diese 2 im Namen der Max, eher wäre da alte Namensschema mit S passend gewesen „AirPods Max(S)“

      Gebe dir recht am „ikonischen“ Design der Hörmuscheln muss man nix ändern.
      Aber viele Benutzer hatten Probleme mit dem schnellen (und sehr unansehnlichen) Verschleiß des Kopfbandes, hier hätte man Verbesserungen (z.Bsp. im Stil der Vision Pro) erwarten können aber auch hier ist es exakt gleich geblieben wie bei den alten.
      Und allein das hätte die „2“ im Namen schon rechtfertigen können.

      Und das schwächste daran ist, man kann das Kopfband sogar relativ leicht tauschen aber es wird NICHT als Ersatzteil angeboten.

      So wie die Max 2 jetzt sind hätten sie schon mit dem 2024 USB-C Update sein sollen.

      Finde ich schade weil ich die Max sehr mag.
      So aber besteht kein Interesse die 2020 Max beiseite zu legen.

  4. Was immer alle rum heulen, dass die Produkte gleich aussehen. Apple will halt ikonische Designs haben, die sich nicht ständig ändern. Das war doch fast schon immer so. Außen gleich oder wenige Änderungen, innen womöglich komplett anders.

  5. GurmanShmurman, wen interessiert schon das Geschwätz dieses aufgeblasenen Laberkopps? Außer vielleicht die üblichen pawlow’schen Kläffer in den Kommentarspalten der IT-Medien, deren Schreiberlinge diesen Unsinn der Klicks wegen wiederkäuen.

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