EA-Neuerscheinung: Max and the Magic Marker im Test

Schon wieder gibt es Neues aus der Electronic Arts-Entwicklerschmiede zu vermelden: seit gestern hält der App Store Spielefutter für alle Jump-N‘-Run- und Knobelfans bereit.

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Seit dem 24. März kann die 1,59 Euro teure App für iPhone und iPod Touch geladen werden. Max and the Magic Marker (dt. etwa „Max und der magische Stift“) gibt es auch in einer HD-Version für das iPad, diese schlägt mit 3,99 Euro zu Buche. Wichtig auf jeden Fall: die App funktioniert nur mit dem iPod Touch der 3. und 4. Generation sowie mit dem iPhone 3GS und 4.

Wie der Titel der App schon vermuten lässt, dreht sich in diesem Spiel alles um einen Stift mit besonderen Fähigkeiten. Zur Geschichte: der kleine rothaarige Max hat einen geheimnisvollen Stift geschenkt bekommen, mit dem er gleich einige Monster auf ein Blatt Papier zeichnet. Leider machen sich diese selbständig, und es ist an Max, die Ungetüme aufzuhalten. Dazu nutzt er seinen „Magic Marker“, der ihm in allen 58 verfügbaren Leveln eine große Hilfe ist.

Das Genre von Max and the Magic Marker ist schwierig einzuordnen – man könnte es mit einer Mischung zwischen Jump-N‘-Run und Physik-Puzzle beschreiben, eine Kreuzung zwischen Giana Sisters und Crazy Machines. Zunächst muss der kleine Max Farbblasen einsammeln, um seinen Stift mit Tinte zu füllen. Die finden sich zuhauf in jedem der schnell anspruchsvoll werdenden Level.

Neben einer klassischen Steuerung mit links/rechts/Sprung kann zusätzlich der magische Stift zur Hilfe genommen werden, indem man mit dem Finger über den Bildschirm wischt und so Linien, Kreise oder Rechtecke zeichnet. Geht es zunächst darum, z.B. einfache Linien als Brücken zu zeichnen, werden die Aufgaben jedoch mit jedem Level schwieriger. Ist die Tinte im Stift verbraucht, bedeutet das das Ende für Max‘ Mission – falsche oder überflüssige Linien können aber jederzeit wieder gelöscht werden.

Das Spiel eignet sich vor allem für Nutzer, die sowohl Spaß an Jump’n’Runs sowie kniffligen physikalischen Rätseln haben. Aufgrund der liebevoll gestalteten Grafik und der witzigen Hintergrundmusik können sicherlich auch schon jüngere Spieler mit Max and the Magic Marker etwas anfangen. Wer gerne erfolgsorientiert spielt, kann in einem „Erfolge“-Menüpunkt seine Errungenschaften einsehen.

Kleinere Kritikpunkte sind allerdings gleichzeitig die oben erwähnte Grafik, die sich anfangs in einem immer gleich bleibenden Layout präsentiert und nicht gerade für Abwechslung sorgt. Weiterhin können ungeübte Nutzer mit der Steuerung Probleme bekommen, da sie zuweilen ein wenig hakelig daherkommt und immer zwischen klassischer Gamepad-Tastenbelegung und dem Wischen über den Bildschirm zum Zeichnen gewechselt werden muss.

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ToucHotel: Zimmer mit sozialer Note finden

Holidaycheck, Booking.com und HRS. Im Internet gibt es viele verschiedene Dienste. ToucHotel ist eine neue Gratis-App, mit der man ebenfalls sein Hotelzimmer reservieren und zudem ein kleines Bewertungs-Netzwerk aufbauen kann.

ToucHotel: Zimmer mit sozialer Note findenToucHotel: Zimmer mit sozialer Note findenToucHotel: Zimmer mit sozialer Note findenToucHotel: Zimmer mit sozialer Note finden

Wir haben uns die kostenlose iPhone-Applikation ToucHotel natürlich genauer angesehen, vielleicht verbirgt sich dahinter ja ein kleines Talent, das bisher ohne große Aufmerksamkeit auskommen musste – andere Apps haben vielleicht einen größeren Namen, aber das muss ja nichts bedeuten.

Auswahldialogen bezüglich Push-Benachrichtigungen und Ortungsdiensten gelangt man auch gleich auf den sehr schlichten Startbildschirm, auf dem gleich einige Darstellungsfehler ins Auge stechen (siehe Screenshot 3) – hier wird hoffentlich noch nachgebessert. Immerhin: ToucHotel ist im Gegensatz zu leider immer noch sehr vielen Apps Retina-optimiert.

Hotels können in einer Stadt, in der Umgebung oder anhand der Chronik gesucht werden. Bevor man jedoch eine Liste mit den verfügbaren Zimmern angezeigt bekommt, muss man die Reisedaten eingeben, was dank zwei Auswahlfenstern recht schnell von statten geht.

Direkt danach gibt es die Resultate, inklusive Sterne, Preis und Bewertung. Natürlich kann eine Detailansicht aufgerufen werden, wobei eine recht lange Ladezeit von einigen Sekunden auftritt. Neben Infos, Fotos und einer Karte kann natürlich auch gleich gebucht werden – hier wird im übrigen auf die Datenbank von booking.com zurückgegriffen, was in Sachen Qualität sicher kein schlechtes Zeichen ist.

Privates Netzwerk für Hotelbewertungen
Vergeblich sucht man Bewertungen und Rezensionen von anderen Nutzern, die man auf so vielen anderen Webseiten und Apps finden. Stattdessen gibt es ein privates soziales Netzwerk, das man sich mit Freunden teilen kann.

Das ganze funktioniert wie folgt: Hat man sich einen Account angelegt (man kann auch sein Facebook-Konto verwenden), kann man sich mit Freunden zusammenschließen und deren Bewertungen zu bestimmten Hotels aufrufen. Gefunden werden kann man zum Beispiel über Mailadresse oder Telefonnummer, beides bleibt natürlich verborgen.

Aus unserer Sicht gibt es bei diesem System einen großen Vorteil, aber auch einen dicken Nachteil. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wenn eine vertraute Person ein Hotel bewertet hat, kann man sich im Normalfall auf die Richtigkeit der Aussagen verlassen. Bei anderen Diensten fragt man sich ja oft, ob die Bewertungen überhaupt der Wahrheit entsprechen – in ToucHotel kann man auf die Meinung von Freunden vertrauen. Der Nachteil: Die Quantität der Bewertungen ist natürlich sehr gering – denn nur wer die App nutzt und pflegt, bringt Inhalte – vielleicht können wir mit diesem Artikel ja positiv zur Verbreitung und Nutzung beitragen.

Zum Schluss noch kurz ein Blick auf die letzten beiden Reiter im Hauptmenü von ToucHotel. Unter Favoriten werden, wie könnte es anders sein, Hotels angezeigt, die man zuvor entsprechend markiert hat. Auch Freunde können sehen, welche Hotels man auch in Zukunft nicht auslassen würde.

Im Menüpunkt Reservierungen werden alle Buchungen aufgelistet. Besonders praktisch hierbei ist, dass alle Daten offline verfügbar sind. So kann man auch im Ausland oder bei einer schlechten Verbindungsqualität noch auf seine persönlichen und wichtigen Informationen zurückgreifen – darauf möchten wir im Zweifel nicht verzichten.

Insgesamt wird durch die persönlichen Verknüpfungen interessante Möglichkeiten geboten, ein paar externe Bewertungen hätten bei gänzlich unbekannten Hotels aber nicht geschadet – ebenso wie ein leicht aufgepepptes Design. Bleibt die Frage: Welche App oder Webseite nutzt ihr auf eurem iPhone, um euer Hotelzimmer zu buchen? Ist ToucHotel mit dem sozialen Ansatz vielleicht ein Blick wert – interessante Ansätze werden ja auf jeden Fall geboten.

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Angespielt: Battlefield Bad Company 2

Vor wenigen Stunden haben wir über die Preisaktion von Electronic Arts berichtet, nun stellen wir euch das neue Spiel Battlefield Bad Company 2 vor.

Battlefield Bad Company 2 kann seit gestern aus dem deutschen App Store geladen werden und umfasst circa 217 MB. Die App ist für 3,99 Euro zu haben, kann auf iPhone und iPod Touch installiert werden und erfordert iOS 3.0 oder neuer.

Unser Fazit: Für 3,99 Euro erhält man ein wirklich gut aufgebautes Spiel, zudem eine nette Story. Die Grafik kann sich sehen lassen und ist für das iPhone 4 optimiert. Vom Messer bis hin zum Maschinengewehr – in Battlefield 2 stehen bis zu 14 unterschiedliche Waffen zur Verfügung. Es gibt nicht nur den Kampagnen-Modus sondern auch einen Multiplayer-Modus, der einen Account bei EA voraussetzt. Man kann nicht nur online gegen Spieler aus der ganzen Welt antreten, sondern auch via WiFi oder Bluetooth Freunde zum Duell auffordern.

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PickMeUp: Taxi ohne Anruf bestellen

Taxi fahren ist teuer – die meisten von uns werden sich daher wohl eher selten durch die Stadt kutschieren lassen. Ab und zu muss es aber doch sein.

PickMeUp: Taxi ohne Anruf bestellenPickMeUp: Taxi ohne Anruf bestellenPickMeUp: Taxi ohne Anruf bestellenPickMeUp: Taxi ohne Anruf bestellen

Gerade in fremden Städten ist man oft dankbar, wenn man mit einem Taxi schnell und einfach von A nach B gebracht wird. Doch oft steht man vor dem Problem, dass kein Taxi in der Nähe ist, wenn man gerade eines braucht. Die Gratis-Applikation PickMeUp für das iPhone verspricht, dass man mit wenigen Klicks an ein Taxi kommt.

Das wollten wir natürlich ausprobieren. In der App-Beschreibung versprechen die Entwickler, dass es mit nur zwei Klicks möglich ist, sich ein Wunsch-Taxi zu besorgen. Schnell mussten wir feststellen, dass zumindest beim ersten Start mehr Klicks notwendig sind.

Hat man die App zum ersten Mal gestartet, muss man zunächst Name, Mailadresse und Telefonnummer angeben – diese Daten werden benötigt, wenn man ein Taxi ohne Telefonat ordern will. Das kann ab und an wirklich praktisch sein, etwa wenn in einer lauten Umgebung kein Telefonat möglich ist. Ein Filter für die Taxi-Anbieter, die diesen Dienst unterstützen, wäre allerdings wünschenswert.

In der Version 1.4 sind 50 Großstädte und deren Taxi-Dienste integriert, leider gibt es momentan noch keine Liste, die man vor einem Download der App einsehen kann. Kein großes Thema, solange die App kostenlos angeboten wird. Die Entwickler wollen mit dem nächsten kostenpflichtigen Update 150 Städte hinzufügen – spätestens dann will der Entwickler eine Liste aber vorab zur Verfügung stellen.

Wir haben immer noch kein Taxi gerufen. Hierfür muss zunächst die aktuelle Stadt ausgewählt werden, danach ein Taxi-Dienst. Jetzt kann man sich mit einem Klick auf „Sofort bestellen“ ein Taxi rufen lassen, die aktuelle Position kann per Ortungsdienst abgefragt oder aber manuell eingeben werden. Wenn der Anbieter keinen telefonlosen Taxiruf anbietet, besteht eine Anruf-Option.

200 Städte mit dem nächsten Update
Was wir etwas schade finden: Der aktuelle Standort wird zwar ausgelesen, allerdings nur für den Taxiruf, nicht für die Auswahl der Stadt. Wer viel unterwegs ist, muss oft in die Einstellungen zurück – um dort seine aktuelle Stadt zu ändern. Mit dem angesprochen Update soll das nachgereicht werden.

Positiv zu bewerten ist hingehen die Auswahl der Anbieter – wer hier gute oder schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann seinen Favoriten manuell auswählen und erlebt keine bösen Überraschungen.

Sehr praktisch ist auch die Vorbestellung. Weiß man, dass man an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit ein Taxi benötigt, kann mit wenigen Klicks eine Auswahl getroffen und abgeschickt werden. Das Taxi steht dann – hoffentlich pünktlich – zum vereinbarten Termin vor der Tür, besser geht es kaum.

Leider umfasst die Datenbank des Entwicklers keine aktuellen Preise. Einige andere Apps, wie etwa der Taxometer, können vor Fahrtbeginn einen ungefähren Preis für die Taxifahrt berechnen. Das ist zwar nicht immer so genau, aber immerhin ein Anhaltspunkt. PickMeUp verspricht: Auch hier soll das kostenpflichtige Update eine solche Funktion mitbringen.

Eine solche Funktion wünschen wir uns auch in PickMeUp, besonders um böse Überraschungen in fremden Städten zu vermeiden – wer weiß da schon so genau, wie weit es bis zum Ziel ist. Auf exklusive Features, wie etwa die Taxiverfolgung von myTaxi in vier großen deutschen Städten, kann aber im Notfall auch verzichtet werden. Letztlich kann festgehalten werden: Wenn man sich nach dem letzten Start der App nicht in einer anderen Stadt aufhält, kann man mit PickMeUp tatsächlich ein Taxi mit nur zwei Klicks auf dem iPhone bestellen.

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Vergleich: Read It Later vs. Instapaper

Nicht jeder iPhone- oder iPad-Nutzer hat eine Flatrate oder ein 3G-iPad, manche Nutzer müssen mit ihrem iPod Touch ganz auf mobiles Internet verzichten. Wer trotzdem unterwegs News lesen möchte, kann Gebrauch von einer der beiden Apps machen, die wir euch nun vorstellen.

Die Apps: Zum Test angetreten sind Instapaper und Read It Later Pro, die beide als Universal-App verfügbar sind. Instapaper wurde noch vor wenigen Tagen aktualisiert und schlägt mit einem Preis von 3,99 Euro zu Buche. Die App Read It Later Pro ist derzeit noch im Angebot und kostet nur 79 Cent. Später werden hier wieder 2,39 oder 3,99 Euro fällig.

Vergleich: Read It Later vs. InstapaperVergleich: Read It Later vs. InstapaperVergleich: Read It Later vs. InstapaperVergleich: Read It Later vs. Instapaper

Widmen wir uns zuerst Instapaper. Die Universal-App macht auf iPhone und iPad eine gute Figur und bringt viele Funktionen mit sich. Bevor man die App allerdings nutzen kann, muss man sich einen kostenlosen Account anlegen, der direkt aus der App heraus erstellt werden kann.

Nachdem der Account angelegt ist, muss man Seiten hinzufügen, die man gerne Offline lesen möchte. Hier sind aber noch ein paar Einstellungen nötig, damit dies überhaupt funktioniert. In Safari muss ein Extra-Lesezeichen angelegt werden, um Seiten speichern zu können, eine entsprechende Anleitung ist in der App vorhanden. Nachdem das richtige Bookmark gesetzt ist, kann man die Seite mit einem Klick speichern und danach in Instapaper bereitstellen lassen.

Übersicht und Anzeige: Nachdem die Seiten gespeichert sind, muss Instapaper diese aufbereiten und herunterladen. Erst jetzt kann man auf das Internet verzichten und seine WLAN-Umgebung verlassen. Allerdings gibt es auch hier weitere Einschränkungen. Nicht alle Webseiten lassen sich speichern und später lesen, da sie zum Beispiel nicht den kompletten RSS-Feed zur Verfügung stellen. Man sollte also vorher prüfen, ob die Seite auch kompatibel ist. Die Homepage vom ZDF lässt sich zum Beispiel nicht speichern und die Übersicht zeigt keine Artikel an.

Die eigentliche Ansicht ist allerdings gut geordnet und sehr übersichtlich. Hier gibt es viele Einstellungen wie zum Beispiel Textart, Textgröße, Zeilenabstand, Abstand zum Bildschirmrand und die Helligkeit des Displays. Außerdem lassen sich Artikel mit einem Klick via Email versenden oder ausdrucken. Bei Instapaper kann man zwischen zwei Arten des Scrollens unterscheiden: waagerecht (Pagination) oder senkrecht (das eigentliche Scrollen).

Da nicht jeder Artikel unterwegs gelesen werden kann,weil er nicht vollständig vorgeladen wurde, kann man hier einen Vermerk „Read it later“ setzen. Sobald eine Internetverbindung vorhanden ist, wird der entsprechende Artikel nachgeladen.

Vergleich: Read It Later vs. InstapaperVergleich: Read It Later vs. InstapaperVergleich: Read It Later vs. InstapaperVergleich: Read It Later vs. Instapaper

Nun gehen wir über zu Read It Later Pro. Das Prinzip ist natürlich genau das gleiche, doch beide Apps haben Vor- und Nachteile. Auch bei Read It Later muss man sich einen Account erstellen und die Webseiten über Safari oder einen anderen Browser hinzufügen. Die Anleitung ist natürlich integriert – und es funktioniert sogar über einen Desktop-Computer.

Übersicht und Grafik: Read It Later ist eher dunkel gehalten und listet alle hinzugefügten Seiten in einer unsortierten Liste auf. Jedoch kann man die Liste nach Seite, Titel oder Datum sortieren. Angezeigt wird die Artikel-Überschrift sowei die URL der Webseite. Im Gegensatz dazu zeigt Instapaper noch einen kleinen Teaser an.

Auch Read It Later kann nicht jede Webseite korrekt darstellen, allerdings gefällt uns die Detailansicht hier etwas besser. Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeiten den Text anzupassen (Schriftgröße, Schriftart, Blocksatz). Die Einstellmöglichkeiten sind in Instapaper allerdings größer und umfangreicher. Read It Later verfügt noch über einen „Gelesen-Button“, womit man eine Webseite als gelesen markieren kann und diese danach im Archiv verschwindet.

In der App versteckt sich zudem noch ein In-App-Kauf, der das Feature Digest aktiviert. Für 3,99 Euro bekommt die App ein „Gehirn“ und gruppiert automatisch alle Webseiten in Themen. Außerdem lassen sich eigene Themen anlegen und die Webseiten können dort hinterlegt werden.

Fazit: Beide Apps können wir empfehlen, jedoch finden wir die Übersicht bei Read It Later Pro ein wenig besser, auch wenn der zusätzliche In-App-Kauf etwas stört. Wer damit leben kann, dass man keine Ordner anlegen darf, sollte zu Read It Later Pro greifen, da die App im Moment (23.04.11) noch reduziert ist. Mit dem Kauf von Instapaper kann man allerdings auch nichts falsch machen. Da jeder Mensch einen anderen Geschmack hat, sollte jeder selbst entscheiden, zu welcher der beiden Apps er greift. Die beigefügten Screenshots könnten die Entscheidung vielleicht ein wenig beeinflussen.

Wer unsere Inhalte auch offline lesen will, braucht übrigens keinen der beiden Dienste nutzen. Unsere kostenlose appgefahren-App speichert bei jedem Start die neuesten Artikel, die danach auch ohne aktive Internetverbindung zum Lesen bereit stehen.

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Smart Cover: Doch nicht so smart?

Am Freitag gibt es das iPad 2 auch in Deutschland zu kaufen. Aber sollte man um das Smart Cover einen großen Bogen machen?

Sascha Pallenberg von Netbooknews.de, mit dem ich übrigens mal virtuelle Autorennen in einer großen Community gefahren bin, hat das iPad 2 schon seit einigen Tagen im Einsatz und war ein riesiger Fan des Smart Covers – hat seine Meinung aber mittlerweile geändert.

Nicht nur wegen der Tatsache, dass die Rückseite ungeschützt bleibt (das wussten wir ja schon vorher), sondern auch aufgrund einiger anderer störender Details, die wir euch kurz aufzählen wollen.

Sehr problematisch scheint die Kunststoff-Oberfläche zu sein, die sehr anfällig für Schmutzflecken sein soll – wie das aussieht, seht ihr im angefügten Video. Dort ist ebenfalls das Resultat der „reinigenden Microfaser-Oberfläche“ zu sehen: Nach kurze Zeit machen sich drei dicke Streifen auf dem Display bemerkbar.

So gut die Idee des Smart Cover auch scheint, perfekt ist die Lösung von Apple wohl nicht. Unsere Empfehlung: Erstmal auf das Smart Cover verzichten und abwarten, was die Drittanbieter in den kommenden Wochen auf den Zubehör-Markt werfen – die in das iPad integrierten Magneten darf schließlich jeder nutzen.

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War Pinball: Flipper-Neuerscheinung im Test

Die Macher von Pinball HD haben mit War Pinball drei neue Flippertische in den App Store gebracht. Wir haben uns das Spiel bereits angesehen.

War Pinball: Flipper-Neuerscheinung im TestWar Pinball: Flipper-Neuerscheinung im TestWar Pinball: Flipper-Neuerscheinung im TestWar Pinball: Flipper-Neuerscheinung im Test

War Pinball kommt in zwei verschiedenen Versionen in den App Store. Zum einen in einer mit 2,39 Euro etwas teureren HD-Version für das iPad, zum anderen in der normalen Ausführung für das iPhone. Wir haben uns die 79 Cent günstige App auf Apples Smartphone genauer angesehen und wollen euch von unseren Eindrücken berichten.

War Pinball kommt mit drei verschiedenen Tischen daher, die allesamt auf alten Kriegsfilmen beruhen. Da wäre zum Beispiel der vierfache Oskar-Gewinner Platoon oder der Chuck Norris-Film Missing in Action.

Die Auswahl der Tische erfolgt im Hauptmenü, zum nachfolgenden Spielprinzip muss eigentlich nicht viel gesagt werden: Standardmäßig stehen euch drei Bälle zur Verfügung, mit denen ihr einen möglichst hohen Punktestand erreichen müsst, der leider nicht per Game Center mit Freunden geteilt werden kann – stattdessen setzt man auf einen in die App integrierten Dienst.

Die Steuerung ist denkbar einfach: Die Flipperhebel bewegt man mit kleinen Klicks auf die links oder rechts Displayhälfte. Auch der Wechsel zwischen den verschiedenen Ansichten ist schnell erledigt: Im Hochformat folgt ihr der Kugel mit eurem Bildausschnitt, im Querformat seht ihr eine Übersicht über den ganzen Tisch.

Die drei Tische sind abwechslungsreich gebaut und sehr groß, verfügen sogar über verschiedene Ebenen. Um noch mehr Punkte zu kassieren, kann man jeweils verschiedene Missionen freischalten, die man mit gezielten Flipper-Stößen aktivieren und absolvieren muss. Als kleine Hilfe leuchten jeweils die entsprechenden Lichter auf dem Tisch.

Aus technischer Sicht ist das Spiel absolut gelungen. Die Ballphysik ist richtig gut, im Test lief das Spiel auf unserem iPhone 4 absolut flüssig, selbst wenn mehrere Kugeln gleichzeitig unterwegs waren. Auch Sound und Grafik wissen zu überzeugen – auch wenn hier die Möglichkeiten der Entwickler natürlich geringer sind als bei einem komplexen 3D-Titel.

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Outdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic Pro

Der offizielle Frühlingsanfang war schon, und kaum dass das Wetter besser wird, wagen sich die Frischluft-Sportler wieder nach draußen. Wir haben zwei unterstützende Apps für eure Touren getestet.

Outdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic ProOutdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic ProOutdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic ProOutdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic Pro

Die Apps: Ins sprichwörtliche Rennen geht das gerade vor ein paar Tagen veröffentlichte Programm SmartRunner Pro (Screenshots oben), welches zur Einführung bis zum 27. März 2011 noch für kleine 0,79 Euro im App Store geladen werden kann. Danach soll die 5,9 MB große App wieder zum Preis von 2,99 Euro erhältlich sein. Dazu gesellt sich einer der alten Hasen der Outdoor-Apps: runtastic (Screenshots unten), ebenfalls in der 12,6 MB großen Pro-Version. Diese lässt sich im App Store für 4,99 Euro käuflich erwerben. Beide Apps lassen sich laut Entwickler für alle populären Outdoor-Aktivitäten wie Jogging, Wandern, Inline-Skaten, Radfahren, Nordic Walking etc. nutzen.

Die Testbedingungen: Um die Apps unter realen und gleichberechtigten Konditionen zu testen, nahm ich während eines Besuchs bei einem Freund mein iPhone 4 auf dem Gang zum nahegelegenen Supermarkt um die Ecke mit. runtastic Pro wurde von mir auf dem Hinweg getestet, SmartRunner auf dem Rückweg. Somit war garantiert, dass eine gleich lange Strecke mit identischen Bedingungen vorlag. Vor dem Test hatte das Gerät noch etwa 75% Restakku, die Ortungsdienste und 3G waren aktiviert und voll verfügbar. Während des Trackings der Strecken befand sich das iPhone 4 immer in meiner Hand und wurde nicht in die Hosentasche o.ä. gesteckt.

Anmeldung und Registrierung: Dieser Punkt sollte noch vor den eigentlichen Feature-Tests erwähnt werden, denn sowohl SmartRunner als auch runtastic erfordern für die volle Nutzung der App eine Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort. Dies dient u.a. dazu, um gespeicherte Strecken auf die Server der Anbieter hochladen und über das Internet auswerten zu können. Hier muss leider auch besonders deutlich erwähnt werden, dass sich die SmartRunner-App ohne Registrierung überhaupt nicht nutzen lässt. Gleich im Startbildschirm wird man zur Anmeldung aufgefordert, um das Programm seiner Bestimmung nach zu verwenden. Auch runtastic weist den Nutzer auf eine Registrierung hin, aber diese kann immer mit einem Klick auf „Später“ außen vor gelassen werden.

Hauptmenü und Tracking: Hat man die Registrierung erfolgreich hinter sich gebracht, punktet SmartRunner mit einem sehr übersichtlichen und schlicht in schwarz-weiß gehaltenen Hauptmenü. Neben der Auswahl der aufzuzeichnenden Sportart wird nach der Betätigung des kaum verfehlbaren „START“-Buttons auch die Geschwindigkeit, die Durchschnittsgeschwindigkeit, die zurückgelegte Distanz, der Kalorienverbrauch und die Gesamtzeit angezeigt. Über einen zusätzlichen Fotobutton wird man zur Kamera-App gelenkt, um evtl. interessante Wegpunkte der Strecke zu dokumentieren. Mit einem Wisch von links nach rechts kann die zurückgelegte Strecke und die aktuelle Position auf einer Karte angezeigt werden.

Runtastic kommt mit einem ähnlichen Hauptmenü, in dem gleich mit dem Tracking begonnen werden kann daher, allerdings wirkt es auf den ersten Blick nicht ganz so übersichtlich wie der SmartRunner. Aber auch hier werden die wichtigsten Informationen wie die Gesamtzeit, die Geschwindigkeit, die Durchschnittsgeschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke angezeigt. Großes Plus hier: auch eine aktuelle Karte mit Positionsbestimmung befindet sich hier, so muss nicht immer zwischen den Bildschirmen hin- und hergewischt werden. Wer zusätzliche Informationen wie Kalorienverbrauch, Durchschnittszeit/km, Höhenmeter oder Maximalgeschwindigkeit benötigt, kann sie durchs Antippen der Anzeige abrufen. Mit Wischbewegungen können auch noch grafische Auswertungen der Anzeigen in Diagrammen sowie ein Kompass und eine iPod-Steuerung angezeigt werden.

Sprachansagen: Beide Apps verfügen über konfigurierbare Sprachansagen, die besonders dann lohnenswert und teils auch notwendig sind, etwa wenn das Gerät in einer Tasche am Körper verstaut wird, weil keine Hand frei ist oder das Fahrrad über keine Gerätehalterung verfügt. Es empfiehlt sich allerdings aufgrund eventueller störender Nebengeräusche bei der Verwendung von Ansagen mit Headset/Kopfhörer zu fahren, um alles akustisch wahrzunehmen: bei meinem Test waren bei beiden Apps die Stimmen bei mittlerer Lautstärke im Stadtbereich kaum zu verstehen.

Outdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic ProOutdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic ProOutdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic ProOutdoor-GPS Vergleichstest: SmartRunner Pro vs. runtastic Pro

SmartRunner bietet die Möglichkeit einer personalisierten Sprachansage. So lässt sich z.B. einstellen, ob man über die Maximalgeschwindigkeit, die momentane Durchschnittsgeschwindigkeit, die Distanz oder die verstrichene Zeit informiert werden will. Für die drei letzteren Werte lassen sich auch bestimmte Informations-Intervalle einrichten – leider klingt die mitgelieferte Frauen-Standardstimme sehr blechern und mechanisch, so dass einem schnell die Lust an diesen Ansagen vergehen kann.

Auch runtastic kann sich nicht gerade mit den freundlichsten Stimmen rühmen, allerdings ist die Auswahl hier um einiges größer. Neben zwei deutschen Frauenstimmen gibt es für die Sprachgenies unter uns auch noch Sprachansagen in Spanisch, Italienisch und Französisch. Neben der Intervalleinstellung punktet runtastic aber vor allem aufgrund der vielfältigen Sprachansagen-Möglichkeiten: Zeit, Distanz, Kilometerton, Pace, Geschwindigkeit, Puls (in Kombination mit optional erhältlichem Puls-Brustgurtmesser), Kalorien, Workout (ein vordefiniertes Ziel wurde erreicht) und Wettbewerb (eine bereits vorhandene Strecke und ihre Daten sollen unterboten werden) wenn lassen sich dort auswählen.

Empfang und Akkuverbrauch: Hier gibt es positives zu vermelden: sowohl SmartRunner als auch runtastic fanden auf Anhieb (höchstens 10 Sekunden) bei zusätzlich eingeschaltetem 3G sofort ein GPS-Signal, und das trotz einer eng bebauten Straße in einer Wohngegend und einigen Bäumen, die die Sicht zum Himmel erschwerten. Beide Apps zeigen denGPS- Status auch im Hauptmenü mit einem grünen (Signalstärke gut) oder roten (schlechtes bzw. kein Signal) Punkt an, runtastic wies sogar per Ansage „GPS-Signal verfügbar“ an.

Zum Akkuverbrauch kann aufgrund des eher kurzen Tests (jeweils 5 Minuten pro Strecke – der Supermarkt war nicht weit entfernt…) keine aussagekräftige Bewertung vorgenommen werden. Ich würde grob schätzen, dass in den insgesamt 10 Minuten reeller Benutzung der Apps mit GPS vielleicht 5-7% des Akkus verloren gegangen sind. Somit lässt sich der Verbrauch in etwa mit dem einer Navigations-App vergleichen. Für weitere Strecken empfiehlt sich daher unbedingt ein vorheriges vollständiges Laden des iDevice oder die Nutzung eines mobilen Akkus, z.B. von Mobile Pro.

Auswertungsmöglichkeiten: SmartRunner und runtastic bieten beide einige Auswertungs- und Speichermöglichkeiten für bereits absolvierte Touren, u.a. auch eine Facebook- und Twitteranbindung.

Durch die zu Beginn absolvierte Registrierung im SmartRunner-Portal besteht die Möglichkeit, die absolvierten Strecken nicht nur auf dem Gerät anzusehen, sondern auch dauerhaft auf den Servern zu sichern. Lädt man die Trackings nicht hoch, können trotzdem in einem Archiv alle absolvierten Touren mit Streckenverlauf auf einer Karte, Daten zur Gesamtzeit, Distanz, Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit und Kalorienverbrauch eingesehen werden.

Um den Preis von 4,99 Euro zu rechtfertigen, hat runtastic in diesem Fall einiges mehr zu bieten: nicht nur die oben beschriebenen Features der SmartRunner-App, sondern auch erweiterte Funktionen wie grafische Diagramme zu jeder Strecke, Befindlichkeits-Auswertungen zur eigenen Person, Streckenprofil, Wetter inkl. Temperatur usw. Selbstverständlich lassen sich die Ergebnisse natürlich auch auf den runtastic-Server laden oder auch per E-Mail verschicken. Kleines Gimmick: die Strecken lassen sich auch als Wettbewerb hochladen – so kann man seine eigene Tour von anderen runtastic-Nutzern nachfahren/laufen/etc. lassen und wird vielleicht zeitlich unterboten.

Fazit: Auch wenn meine Teststrecke nicht die größte war, habe ich bei beiden Apps keine größeren Fehler oder Bugs erkennen können. Allgemein lässt sich jedoch festhalten, dass der SmartRunner gerade zum kleinen Preis von 0,79 Euro ein echtes Schnäppchen ist und durch seine Übersichtlichkeit punkten kann. Besonders für Gelegenheitsnutzer oder Outdoor-Anfänger, die einfach nur ihre Basisdaten verfügbar haben wollen, empfiehlt sich der Download. Das einzig Negative, was leider gleich schon zu Beginn die Freude trübt, ist die verpflichtende Anmeldung im SmartRunner-Portal.

runtastic hingegen bietet die zwar kostenintensivere, aber auch komplettere Gesamtlösung. Fast lässt sich sagen, es gibt nichts, was die App NICHT aufzeichnen und auswerten kann. Zusätzliche Features wie ein optional erhältlicher Pulsmesser, der dann die Herzfrequenz speichert oder die Erstellung von Wettbewerben oder eines „Powersongs“ (dieser wird bei abfallenden Leistungen eingespielt, um zu neuen Höchstleistungen anzuspornen), sprechen für sich. Outdoor-Freaks und Leistungssportler werden ihre helle Freude mit runtastic haben. Wer sich nach diesem Test immer noch entscheiden kann, kann auch mit den jeweiligen Gratisversionen von SmartRunner und runtastic einen ersten Eindruck gewinnen.

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Mahjong Mountain jetzt auch in 3D-Optik

Es finden sich schon einige Mahjong Apps in unserem Archiv, über die wir schon kurz berichtet haben, doch heute testen wir 3D Mahjong Mountain auf Herz und Nieren.

Mahjong Mountain jetzt auch in 3D-OptikMahjong Mountain jetzt auch in 3D-OptikMahjong Mountain jetzt auch in 3D-OptikMahjong Mountain jetzt auch in 3D-Optik

Einige fragen sich sicher jetzt, was Mahjong eigentlich ist. Nicht jeder kennt das Spiel, deswegen gibt es eine kurze Erklärung: Mahjong ist ein altes chinesisches Spiel, das heute noch sehr verbreitet ist. Durch das Kombinieren von Spielsteinen muss das komplette Gebilde eliminiert werden.

Vor einigen Wochen hat die von uns getestete Puzzle-App ein großes Update erhalten und verfügt nun über ein Spielfeld in 3D-Grafik. Natürlich kann jeder, der die App schon sein Eigen nennt, kostenlos updaten – wer sich für einen Neukauf entscheidet, muss für die knapp 35 MB schwere App 1,59 Euro zahlen.

Bevor man mit dem Spiel beginnt, sollte man sich mit der Steuerung und den Optionen vertraut machen. Um das Spiel seinem eigenen Können anzupassen, kann man zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen: leicht, mittel und schwer. Außerdem kann das Spielfeld individualisiert werden, indem man einen passenden Hintergrund, sowie eine Farbe für die Spielsteine wählt.

Spielprinzip und Spiel-Modi
Zur Verfügung stehen zwei Spielmodi: Der Kampagnen-Modus oder der „Einzelnes Level spielen“-Modus. Um allerdings einzelne Level spielen zu können, muss man den Kampagnen-Modus schon absolviert haben. 3D Mahjong Mountain verfügt zwar über eine Retina-Grafik, jedoch erscheinen die Steine manchmal etwas pixelig, wenn man das ganze Objekt bewegt. Mit zwei Fingern zoomt man in das Bild hinein und kann es gleichzeitig in alle vier Richtungen drehen, um verborgene Spielsteine besser erkennen zu können.

Ziel des Spiels ist es, alle Steine vom Spielfeld zu entfernen, doch hier gibt es bestimmte Regeln die eingehalten werden müssen. Steine können immer nur als Paar entfernt werden, wobei die einzelnen Steine mindestens auf einer Seite frei liegen müssen. Steine können dann einfach mit einem Tap aktiviert werden und verschwinden, wenn das richtige Paar gefunden wurde. Kommt man einmal nicht weiter und findet kein passendes Paar mehr, kann man die Hilfe in Anspruch nehmen, die auf ein noch vorhandenes Paar hinweist. Gibt es keine möglichen Kombinationen mehr werden alle restlichen Spielsteine neu gemischt, was aber zu Punktabzug führt.

Möchte man auf dem iPhone-Bildschirm das komplette Gebilde sehen, muss man recht weit hinaus zoomen, was das Erkennen der Muster etwas schwieriger macht. Aus diesem Grund sind die Spielsteine recht klein und des Öfteren wird der falsche Stein als markiert angezeigt, da man ihn nicht richtig getroffen hat. Am Übersichtlichsten ist die Darstellung, wenn man das Spielfeld leicht nach oben rechts gekippt darstellt. Durch die genannten Gründe dauert es schon einmal etwas länger um ein Level zu lösen, die allesamt nicht leicht sind.

Zusatz-Level per In-App-Kauf
Hat man 1,59 Euro in das Spiel investiert und es durchgespielt, kann man via In-App-Kauf weitere Level hinzufügen. Insgesamt kann man zusätzlich drei Levelpacks erwerben, die jeweils 79 Cent kosten. Pro gekauftem Levelpack bekommt man fünf zusätzliche Level, was für 79 Cent doch recht wenig erscheint.

3D Mahjong Mountain verfügt über eine Game Center Integration um Highscores vergleichen zu können. Außerdem kann die eigene Bestleistung mit wenigen Klicks auf Facebook oder Twitter gepostet werden. Uns bleibt nur noch zu sagen: Viel Spaß beim Puzzlen…

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Rainbow Six: Der neue Taktik-Shooter im Test

Wohl jeder, der gerne Ego-Shooter spielt, ist schon einmal über Rainbox Six gestolpert. Die Spezialeinheit gibt es nun auch auf dem iPhone.

Rainbow Six: Der neue Taktik-Shooter im TestRainbow Six: Der neue Taktik-Shooter im TestRainbow Six: Der neue Taktik-Shooter im TestRainbow Six: Der neue Taktik-Shooter im Test

Von Ubisoft lizensiert und von Gameloft in den App Store gebracht. Für 5,49 Euro kann Rainbox Six: Shadow Vanguard auf das iPhone oder den iPod Touch geladen werden. Wir haben uns das Spiel bereits auf eine iPhone 4 angesehen – und dabei von Gyroskop-Unterstützung und Retina-Grafik profitiert.

In Rainbow Six seid ihr ein Gruppenmitglied einer Spezialeinheit und müsst euch durch elf Missionen arbeiten, wir haben die ersten drei bereits angespielt. Schnell wurde klar: Es gibt mehr als nur einen Weg und nicht immer ist es sinnvoll, einfach nach vorne zu laufen.

Wie es sich für einen Taktik-Shooter gehört, muss man ruhig vorgehen. Lieber kurz vor einer Tür in Position gehen, die eigenen Männer herbeirufen, den Gegner ausspionieren und dann gezielt zuschlagen.

Gutes Tutorial erläutert Einstieg
Wie man sich am besten verhält, wird in einem anschaulichen Tutorial erklärt. Was wir gut finden: Es gibt zwar immer mehrere Optionen, aber nie so viele Möglichkeiten, dass man nicht mehr durchblickt. Ihr könnt zum Beispiel mit einer Kamera durch ein Schlüsselloch schauen und die anzugreifenden Gegner selektieren.

Gerade beim Umsehen, sei es hinter einem Vorsprung oder einer Tür, erfüllt das Gyroskop seinen Zweck perfekt. Man bewegt das iPhone und die Ansicht bewegt sich mit – so einfach kann es sein. Hat man kein Gyroskop (etwa im iPhone 3GS) oder die Option deaktiviert, wischt man über den Bildschirm, um sich umzusehen.

Bei den meisten Action spielen ist die Kameraführung und die Steuerung das größte Problem. Zumindest die Ansicht ist in Rainbow Six gut gelöst: Im Normalfall bewegt ihr euch in der Ego-Perspektive, wo es aufgrund der Bildschirmgröße einen eingeschränkten Blickwinkel gibt, und wechselt zwischendurch in die dritte Person, wenn Kameras aktiv sind.

Kleinere Probleme hatte wir nur, wenn es darum ging die in der Umgebung eingeblendeten Bedienelemente zu treffen. Sie sind teilweise etwas klein und schwer anzuklicken, da es durch die Verwendung der Bewegungssensoren immer wieder zu kleinen Wacklern kommt.

Missionen knapp 20 Minuten lang
Die Missionen sind wirklich spannend gestaltet, elf Stück sind es an der Zahl. Immer wieder wird die Action auf dem Bildschirm mit den passenden Musikeffekten untermalt, was für Spannung sorgt. Die Sprachausgabe ist leider nur auf Englisch, es gibt immerhin deutsche Untertitel. Mitten im Gefecht kann man sich aber nur schlecht darauf konzentrieren.

Für die ersten zwei Missionen haben wir übrigens jeweils zwischen 15 und 20 Minuten gebraucht – der Umfang geht also wirklich in Ordnung. Auch, weil es zwei Multitplayer-Modi gibt, die sich entweder lokal über WLAN und Bluetooth oder per Internet spielen lassen.

Für den Koop-Modus, bei dem man mit zwei Mitspielern spielt, empfehlen wir, sich im selben Raum aufzuhalten. So kann man direkt miteinander kommunizieren. Außerdem steht ein Deathmatch-Modus zur Verfügung, bei dem man mit bis zu zehn Spielern auf fünf zusätzlichen Karten gegeneinander antritt. Problem: Online sind die Verbindungen der Mitspieler oft sehr schwach.

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iPad 2: Akku hält noch etwas länger

In den USA ist das iPad 2 seit Freitag auf dem Markt und schon so gut wie ausverkauft. Wir haben zwar noch kein Gerät, wollen aber die ersten tiefgründigen Informationen für euch zusammenfassen.

iPad 2: Akku hält noch etwas längerDas iPad 2 ist dünner, leichter und schneller – das wissen wir schon. Aber wie schlägt es sich in der Praxis, wie lange hält der Akku wirklich und was kann der neue Prozessor leisten? Die Kollegen der amerikanischen Webseite Macworld haben bereits einen ausführlichen Test durchgeführt.

Auf verschiedenen Geräten hat man einen Film aus iTunes geladen und ihn immer und immer wieder abgespielt. Überraschendes Ergebnis: Das neue iPad hält sogar noch etwas länger durch als sein Vorgänger. Bei voller Helligkeit, WLAN-Aktivität und geringer Lautstärke hielt das iPad 2 503 Minuten durch, das klassische iPad nur 490 Minuten.

Beeindruckend ist auch die Geschwindigkeit des Prozessors. Der Import eines GarageBand-Songs via iTunes dauerte auf dem neuen iPad 27 Sekunden, das alte brauchte 52 Sekunden – also fast doppelt so lang.

Desweiteren hat man bei Macworld festgestellt, dass das neue Display anscheinend noch einen Tick besser arbeitet, brillantere Farben und einen größeren Blickwinkel bietet.

70 Prozent der iPad 2-Besitzer sind übrigens neue Tablet-Nutzer, ein durchaus beeindruckender Wert, wie wir finden. Bleibt nur zu hoffen, dass die Lagerbestände für Europa nicht gleich in den USA verkauft werden, wo ja eine sehr hohe Nachfrage besteht. In etwas mehr als einer Woche werden wir schlauer sein…

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Land-a Panda: Spiel der Woche im Test

Als Spiel der Woche hat Apple diesmal eine recht neue iPhone-App ausgegraben. Wir haben uns den Titel Land-a Panda bereits angesehen.

Land-a Panda: Spiel der Woche im TestLand-a Panda: Spiel der Woche im TestLand-a Panda: Spiel der Woche im TestLand-a Panda: Spiel der Woche im Test

Wer aus alten Nintendo-Zeiten noch Erinnerungen an Donkey Kong behalten hat, wird sich in Land-a Panda schnell an die gute alte Vergangenheit erinnern. Natürlich muss man auf Affen verzichten, dafür gibt es allerdings eine nette Retro-Grafik und einen Panda, den man zu seiner Geliebten führen muss.

Zwar stehen in der ersten Version gerade einmal 60 Level zur Verfügung, die man recht schnell durchgespielt hat, dafür zahlt man aber auch nur 79 Cent. Startet man direkt mit den ersten Leveln, wird das Spielprinzip anschaulich erklärt.

Mit einem Sprungbrett schießt man seinen Panda in die erste von mehreren Kanonen, von wo er direkt in die nächste geschossen wird. Ziel ist immer die Plattform mit der Panda-Dame – wer besonders viele Punkte erreichen will, muss auf dem Weg dorthin alle drei Münzen aufsammeln.

Fällt der Panda herunter oder verhungert auf einem Hindernis, ist die Runde natürlich vorbei – und die Panda-Dame äußerst unglücklich. Wer sich dagegen beeilt, alle Münzen aufsammelt (was oft gar nicht so einfach ist) und sicher ans Ziel gelangt, erhält die meisten Punkte – die übrigens per Game Center oder OpenFeint verwaltet werden können.

Damit es nicht zu eintönig wird, haben die Entwickler nach und nach immer mehr Hindernisse und Extras eingebaut. Mal bewegen sich die Kanonen, mal feuern sie den Panda automatisch ab und immer wieder gibt es Gefahren, denen ihr ausweichen müsst – zum Beispiel gefährliche Stacheln, an denen euer Panda einfach zerschellt.

Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die Entwickler von Land-a Panda in Zukunft arbeiten werden: Gibt es ständige Updates mit neuen Leveln, so wie in Titel wie Angry Birds oder Doodle Fit? Land-a Panda bietet jedenfalls eine gute Basis, auf der man hoffentlich aufbaut – denn noch ist der Umfang überschaubar.

Neben der von uns getesteten iPhone-Version ist Land-a Panda auch als HD-Titel auf dem iPad verfügbar. Der Inhalt ist identisch, der Preis etwas höher: Hier zahlt ihr 1,59 Euro.

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Neues Puzzle-Spiel von EA: Liqua Pop

Und wieder einmal hat Electronic Arts eine neue App an den Start gebracht – Liqua Pop.

Neues Puzzle-Spiel von EA: Liqua PopNeues Puzzle-Spiel von EA: Liqua PopNeues Puzzle-Spiel von EA: Liqua PopNeues Puzzle-Spiel von EA: Liqua Pop

Die nur für das iPhone konzipierte App Liqua Pop hat schon eine gewisse Ähnlichkeit mit dem bekannten Spiel Bejeweled und seinen ganzen Klonen, letztlich setzt es sich aber doch deutlich ab.

Doch was ist Liqua Pop eigentlich? Wir wollen euch einen ersten Eindruck gewähren. In Liqua Pop muss man dem kleinen Frosch Toadie helfen, in jedem Level den Wassertropfen zu erreichen, der sich am oberen Bildschirmrand befindet. Doch dafür braucht er die Hilfe des Spielers.

Das Spielprinzip
Das Puzzle-Spiel besteht aus verschieden großen Wassertropfen, die alle eine andere Farbe haben. Damit das Display nicht irgendwann überfüllt ist, müssen gleichfarbige Tropfen mit einem Fingerwisch zusammengezogen werden. Sind genug gleichfarbige Tropfen vereint, erscheint ein Timer, der anzeigt wann der große Tropfen zerplatzt und Toadie so seinem Ziel näher kommt. Je größer der Tropfen ist, desto mehr Punkte gibt es natürlich. Um den Timer abzubrechen und um noch mehr Tropfen zu einem Wasserball zu vereinen genügt ein Doppelklick auf diesen. Wer den Timer dagegen beschleunigen möchte, schüttelt das iPhone kurz und lässt alle vollen Wassertropfen auf einmal zerplatzen.

Zudem gibt es noch sieben Arten von Käfern, die sich in den Tropfen befinden können. Wenn man die richtigen Käfer befreit, helfen diese Toadie ins nächste Level zukommen, doch wenn man die falschen Käfer freilässt, stellen sie Hindernisse in den Weg.

Grafik und Fazit
Die Grafik von Liqua Pop ist zwar für das iPhone 4 optimiert, doch bekommt man anfangs den Startbildschirm angezeigt, der nicht hochauflösend ist. Lohnt sich die Investition von 1,59 Euro? Die Frage ist schwer zu beantworten, doch wir können euch eine kleine Denkhilfe mit auf den Weg geben: Alle Puzzle-Fans finde sicher ihren Spaß an der App, doch da man immer das gleiche machen muss, könnte einen die Eintönigkeit schnell einholen.

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Im Test: Action-Rollenspiel Dungeon Hunter 2

Wir wollen euch nochmals auf die Aktion von Gameloft aufmerksam machen und euch Dungeon Hunter 2 im Detail präsentieren.

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt veranstalten wir in Kooperation mit Gameloft eine Preis-Aktion. Auf der Facebook-Seite von Gameloft kann man abstimmen und pro 2.000 Votes fällt der Preis um 79 Cent. Im Idealfall liegt der Preis am Samstag bei 79 Cent – natürlich für iPhone- und iPad-Version. Wie man auf der Facebook-Seite sieht, ist der Preis schon fast bei 79 Cent angelangt. Also schnell noch einmal voten!

Wir haben das Spiel schon im Vorhinein getestet und wollen euch einen kleinen Einblick (Youtube-Link) gewähren, was euch Samstag erwartet:

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90elf: Fußball-Vergnügen mit bezahlter Werbung (Update)

Fußball ist die liebste Sportart der Deutschen, daran besteht kein Zweifel. Live verfolgen kann man es auf dem iPhone zum Beispiel mit 90elf.

90elf: Fußball-Vergnügen mit bezahlter Werbung (Update)90elf: Fußball-Vergnügen mit bezahlter Werbung (Update)90elf: Fußball-Vergnügen mit bezahlter Werbung (Update)90elf: Fußball-Vergnügen mit bezahlter Werbung (Update)

Was waren das noch für Zeiten, als wir uns Woche für Woche hinter das Radio geklemmt haben um Manie Breuckmann und Sabine Töpperwien zuzuhören. Mittlerweile gibt es Sky, Premiere oder wie auch immer – und natürlich das iPhone. Mit 90elf gibt es hier eine App, die Live-Radios zu allen Spielen der 1. und 2. Bundesliga, sowie ausgewählte Spiele aus dem DFB-Pokal und den europäischen Bewerben auf das iPhone bringt.

Nach dem Kauf der 1,59 Euro teuren App 90elf Fussball Bundesliga Saison 2010/2011 stellt man leider sofort fest, dass nicht eine Grafik für das Retina-Display optimiert ist und zudem großzügig Werbung eingeblendet wird. Gut, letztlich geht es ja um das Hörvergnügen, aber auch bei jedem Senderwechsel wird kurz Werbung eingespielt – schon irgendwie schade.

Qual der Wahl: Konferenz oder Einzelspiel
Sind Spiele im Gange, hat man die Auswahl zwischen einer Konferenz oder dem Gang in ein einzelnen Stadion. Die Streams funktionieren hierbei problemlos und sind auch über Edge halbwegs vernünftig zu empfangen, wobei man im Optionsmenü die Auswahl zwischen zwei Qualitätsstufen hat.

Natürlich läuft 90elf unter iOS 4.0 auch im Hintergrund, so dass man problemlos andere Dinge erledigen kann, während man gespannt den Fußball-Reportagen lauscht. Ganz nebenbei gibt es noch einen Live-Ticker, der aber nicht ganz perfekt umgesetzt ist: Durch die Begrenzung von zwei Zeilen pro Eintrag wird immer mal wieder etwas abgeschnitten.

Insgesamt macht 90elf optisch keine wirklich gute Figur. Das fehlen der Retina-Unterstützung haben wir schon angesprochen, auch sonst sucht man grafischen Schnickschnack vergeblich. Naja, immerhin: Die App ist so grün wie ein gut gepflegter Rasen.

90elf&Sinalco: Gleiche App, aber kostenlos
Laufen aktuell keine Spiele, hat man Zugriff auf News, Tabellen und Statistiken von 90elf.de – für Fußball-Fans sicher eine nette Sache. Was wir dagegen schade finden: Personalisierbare Konferenzen gibt es bisher nur auf der kostenlosen Webseite, nicht aber in der kostenpflichtigen App.

Der absolute (Latten-)Kracher ist allerdings: Im App Store gibt es eine Version 90elf&Sinalco, die kostenlos geladen werden kann und den gleichen Funktionsumfang bietet. Ob hier eine zeitliche Begrenzung vorliegt und die App vielleicht nur noch bis Saisonende funktioniert, wissen wir leider nicht. Statt 90elf zu kaufen, solltet ihr euch aber auf jeden Fall 90elf&Sinalco laden.

Wir haben lange überlegt, wie wir diese Tatsache in die Testwertung der Bezahl-App 90elf einfließen lassen sollen und haben uns dazu entschieden, einen ganzen Stern abzuziehen. Sollte die 90elf&Sinalco-App wieder aus dem Store verschwinden, werden wir die Wertung natürlich wieder korrigieren. Fraglich ist auch, ob es für die nächste Saison eine neue 90elf-App geben wird.

Update: Mittlerweile wurde bei 90elf&Sinalco ein Fehler behoben. Nun muss ein Code eingeben werden, um die App nutzen zu können. Diesen Code findet man natürlich auf Sinalco-Flaschen. Die Wertung für die Kauf-Version von 90elf erhöhen wir daher wieder um einen Stern.

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