Too Good To Go: Lebensmittel kurz vor Ladenschluss zum Sparpreis sichern

Die Idee von Too Good To Go klingt richtig klasse – und auch die Auswahl in der App kann sich bereits sehen lassen.

Too Lucky To Go

„Wir helfen Restaurants, Bäckereien, Supermärkten und Hotels dabei, weniger Lebensmittel wegwerfen zu müssen, indem sie ihre überschüssige Ware über unsere App zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer anbieten können“, schreiben die Entwickler von Too Good To Go (App Store-Link) über ihre kostenlose App für iPhone und iPad. Ich finde die Idee richtig interessant – und habe bereits einen Blick auf die Anwendung geworfen.

Die erste kleine Hürde nach dem Start der App ist schnell überwunden: Too Good To Go wünscht sich, dass sich seine Nutzer registrieren. Wer zunächst aber einfach nur ein wenig stöbern möchte, kann das auch das tun – eine Registrierung ist zunächst nicht zwingend notwendig. Ohne große Umwege landet man so in der Liste der Restaurants und Supermärkte oder kann sich auf einer Karte umschauen.

Glücklicherweise spielt sich das Geschehen in Too Good To Go nicht nur in den drei Metropolen Hamburg, Berlin und München ab, auch wenn es dort sicherlich das größte Angebot gibt. Auch im Ruhrgebiet oder größeren Städten wie Ulm, Magdeburg, Dresden oder Aachen gibt es bereits zahlreiche Partner, sogar in Skandinavien, England, Frankreich und der Schweiz ist Too Good To Go vertreten.

Habt ihr Too Good To Go schon ausprobiert?

Aber wie genau funktioniert Too Good To Go überhaupt? Die teilnehmenden Partner können angeben, wie viele Portionen am Ende des Tages übrig bleiben – und stellen dem Nutzer so kleine Überraschungspakete mit einem unbekannten Inhalt zur Verfügung, die er gegen vorherige Bezahlung über Too Good To Go zum angegebenen Zeitpunkt abholen kann.

Der Kauf über die App ist so etwas wie eine Sicherheit für beide Parteien. Der Verkäufer bekommt das Geld, der Käufer kann sich darauf verlassen, dass er zum angegebenen Zeitpunkt nicht leer ausgeht. Schließlich schließen einige Geschäfte oder Restaurants erst in den späten Abendstunden.

Auch wenn ich Too Good To Go bisher noch nicht selbst ausprobiert habe, finde ich das Konzept klasse. Diese App ist definitiv eine Sache, die ich auf meinem iPhone behalten werde, um bald mal selbst etwas zu kaufen. Habt ihr möglicherweise schon Erfahrungen gesammelt? Wir sind gespannt auf eure Kommentare.

Too Good To Go
Too Good To Go
Entwickler: Too Good To Go
Preis: Kostenlos

Kommentare 8 Antworten

  1. idee ist gut, hab mir aber mal die angebote in münchen angeguckt und finde das ganze etwas zu vage. da weiß man ja nichtmal ob man brot oder kuchen bekommt. was will ich abends noch mit kuchen? ?

    1. Daumen hoch für diesen Einwand bzw Denkanstoß ! Man hat Verständnis für das Neue, man redet sich die Sache schön, man arrangiert sich…

    2. ???
      Richtig, sobald nämlich ersichtlich wird, dass damit Geld zu verdienen ist, evtl. sogar viel, ziehen die Menschen, die auf dieses angewiesen sind den Kürzeren! Dass dies passiert, sieht man am oft gesendeten Bericht über eine Firma in England, die riesige Gewinne einfährt!

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