Ein neuer Apple-Monitor sorgt aktuell für Gesprächsstoff, denn in einer chinesischen Behördendatenbank ist ein bislang unveröffentlichtes Display mit der Modellnummer A3350 aufgetaucht.
Welche Richtung Apple mit dem neuen Modell einschlägt, bleibt allerdings offen. Sowohl ein Studio Display der nächsten Generation als auch ein überarbeitetes Pro Display XDR kommen infrage. Konkrete Hinweise liefert der Eintrag kaum, außer einem Detail: Es handelt sich offenbar um ein LCD-Display. Damit scheidet OLED zumindest vorerst aus, während Mini-LED weiterhin realistisch bleibt.
Gerüchte rund um ein neues Studio Display kursieren schon länger. Demnach soll Apple an einer Version mit ProMotion, also bis zu 120 Hertz Bildwiederholrate, HDR-Unterstützung sowie einem deutlich stärkeren Chip arbeiten. Genannt werden aktuell ein A19 oder A19 Pro, die nicht nur die Performance verbessern, sondern auch Kamera- und Audiofunktionen auf ein neues Niveau heben könnten. Ein Mini-LED-Panel würde zudem für höhere Helligkeit und besseren Kontrast sorgen, ohne Apples LCD-Strategie zu verlassen.
Vorstellung zusammen mit neuem Mac Studio?
Spannend ist auch der mögliche Zeitplan. Das aktuelle Studio Display wurde rund drei Monate vor Marktstart ebenfalls in dieser Datenbank registriert. Sollte sich dieses Muster wiederholen, könnte eine Vorstellung bereits im Frühjahr anstehen. Passend wäre ein gemeinsames Event mit dem nächsten Mac Studio, der voraussichtlich auf neue M-Chips setzt.
Deutlich ruhiger ist die Gerüchtelage beim Pro Display XDR. Dennoch: Das High-End-Display stammt aus dem Jahr 2019 und wäre technisch längst reif für ein Update. Ob Apple hier ebenfalls ansetzt oder zunächst das Studio Display modernisiert, bleibt abzuwarten.
Kurz gesagt: Der Datenbank-Fund liefert noch keine Gewissheit, aber er zeigt klar, dass Apple an neuen Displays arbeitet. Und wie so oft dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis aus ersten Hinweisen ein offizielles Produkt wird.

„Genannt werden aktuell ein A19 oder A19 Pro, die nicht nur die Performance verbessern, sondern auch Kamera- und Audiofunktionen auf ein neues Niveau heben könnten.“
Mir ist immer noch nicht ganz klar, wozu man einen Prozessor, auf dem man sicherlich auch macOS locker betreiben könnte, für solche PilliPalle Aufgaben in einem Monitor verschimmeln lässt.
Oder sind das die Abfallchips, bei denen nur ein Core richtig funktioniert oder so?
Ich bin sowieso der Meinung, daß eine Kamera direkt in einem Monitor herausgeworfenes Geld ist, da es spätestens in einem Mehr-Monitor-Setup keinerlei Sinn mehr ergibt. Da hat man mindestens eine Kamera/Mikrofon/Lautsprecher Kombination zuviel gezahlt und auch den Prozessor, der dann ja auch nicht mehr notwendig ist.
👍