Warum der neue iMac erst einmal nur mit einem kleinen Display verfügbar ist

Dünner als die Technik es erlaubt

Zum ersten Mal seit Jahren hat Apple auf der Keynote am gestrigen Abend das getan, was seine iMacs vor mehreren Jahrzehnten weltberühmt gemacht hat. Statt seine Computer in einem langweiligen Weiß oder Grau anzubieten, sind es endlich wieder bunte Farben geworden. Neben dem neuen grauen iMac können Kunden zwischen sechs knallbunten Farben wählen. Das passende Zubehör in Form von Tastatur, Maus und Trackpad gibt es gleich mit dazu.

Apple macht den neuen iMac wieder zu einem echten Lifestyle-Produkt, das man sich gerne auf den Schreibtisch stellt. Ein Computer, der ein echter Hingucker ist. Selbst das Kabel zwischen Netzteil und Computer ist mit seinem gewebten Nylon in der passenden Farbe wohl schicker als alle anderen Desktop-Computer, die es auf dem Markt gibt.


An einer Sache werden sich aber wohl viele von uns gestört haben: Den neuen iMac gibt es nur mit 24 Zoll Bildschirm, quasi als Nachfolger für das bisherige 21,5 Zoll Modell. Wer einen größeren Bildschirm mit einer Diagonale von 27 oder mehr Zoll wünscht, der wird sich noch etwas gedulden müssen.

Größerer iMac wird wohl mit einem besseren Prozessor ausgestattet sein

Apple bietet den neuen iMac bisher nur mit M1-Prozessor an. Einen anderen Apple-eigenen Chip gibt es bisher nicht – und das ist wohl auch der Grund dafür, dass es keinen größeren iMac gibt. Genau wie beispielsweise bei den MacBooks im vergangenen Jahr, konzentriert man sich bei der Umstellung des iMacs von Intel- auf Apple-Prozessoren zunächst auf die Einsteiger-Modelle. Ein größerer iMac wird ganz sicher kommen – dann aber mit einem noch leistungsfähigerem Prozessor. M1X könnte hier das Stichwort sein.

Ein weiteres Highlight des neuen iMac: Der gesamte Bildschirm mit der integrierten Technik ist gerade einmal 11,5 Millimeter dick. Das ist so dünn, das nicht einmal der Kopfhörer-Anschluss auf der Rückseite platziert werden konnte, denn alleine dafür wäre eine Tiefe von rund 14 Millimetern notwendig gewesen. Aus diesem Grund findet man den Steckplatz an der linken Seite des Displays.

Bei der Wahl zwischen den drei verfügbaren Modellen sollte man einen Aufpreis von 220 Euro einkalkulieren und mindestens den „mittleren“ iMac wählen. Denn nur dann gibt es zwei zusätzliche USB-C-Anschlüsse, einen Ethernet-Port und das Magic Keyboard mit Touch ID. Bestellungen nimmt Apple ab dem 30. April entgegen, die Auslieferung erfolgt in der zweiten Mai-Hälfte.

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Kommentare 18 Antworten

  1. Würde mich num gerne langsam von meinem 2012er MacMini verabschieden, der nach wie vor sehr gute Arbeit leistet. Daher tendiere ich zwischen dem neuen M1 MacMini und dem neuen M1 iMac. Beide haben ja die gleiche Hardware eingebaut (bis auf einem GPU Kern weniger beim 1.449€ iMac). Der MacMini bietet noch mehr Anschlüsse an als der iMac, dieser wiederum bietet einen 4,5k Bildschirm an… zwischen dem MacMini und dem iMac liegen 700€ Differenz. Fragt sich, ob der Aufpreis von 700€ für einen 4,5k Bildschirm inkl. Webcam + Lautsprecher und der Peripheriegeräte lohnt… zu welchem Gerät tendiert ihr?

      1. Ich würde nie wieder einen All-In-One kaufen. Das blöde ist nämlich wenn einem der Rechner zu langsam wird, muß man alles neu kaufen und den alten „entsorgen“. Oder das Display wird einem zu klein, also auch alles austauschen.
        Nein, nie wieder!
        Es war übrigens ein 24″ iMac von 2007, den ich 7 Jahre benutzt habe.
        Seitdem habe ich einen 34″ Monitor mit mehreren verschieden Macs (Mac mini 2012 i5 und i7 und jetzt Mac Pro 2013) benutzt und bin echt glücklich damit!

        der Mac Pro mit 10-Core aufgerüstet läuft noch so gut, das ich bisher noch keinen Drang verspüre den zu ersetzen.

        1. Kleiner Tipp: Einen alten iMac muss man nicht gleich entsorgen sondern kann ihn mit meistens für gutes Geld verkaufen. Bin mal einen 6-Jahre alten iMac (2009) 27″ mit defekter Grafikkarte und ohne Festplatte für € 400,- bei ebay losgeworden.

          1. Für den MacMini aus 2012 sehe ich bei ebay auch Preise zwischen 200 und 250€ (immerhin 1/3 des ursprünglichen Kaufpreises). Meinen bisherigen 32 Zoller 1440p monitor würde ich dann auch auf jeden Fall als zweiten Bildschirm verwenden.

          2. Deshalb habe ich entsorgen ja auch in Anführungszeichen geschrieben.

            Mir ist klar, daß man den verkaufen kann, aber ich muß mir wieder einem Monitor kaufen, obwohl der eigentlich noch sehr gut funktioniert!

  2. „Fragt sich, ob der Aufpreis von 700€ für einen 4,5k Bildschirm inkl. Webcam + Lautsprecher und der Peripheriegeräte lohnt…“

    Für dieses Geld bekommst Du einen solchen Monitor nicht… Wenn Du allerdings eine andere Größe möchtest, sieht es schon wieder anders aus.

    Ich würde den iMac nehmen!

  3. Der iMac ist das „rundere und integriertere“ Gerät. Ich habe einen Mini und einen externen Monitor. Da sind schon viele Kabel auf dem Tisch. Monitor heller stellen, Lautstärke anpassen und mehr..? Beim iMac super einfach, beim mini kann das je nach Ausstattung fummelig werden. Das kennst du aber, denn du hast einen Mini. Der iMac ist das bessere

    Auf der anderen Seite, was machst du mit deiner alten Hardware, wenn du dir den iMac kaufst?

    1. Der MacMini wird verkauft, sofern keiner aus der Familie diesen gebrauchen könnte. Der Monitor wird dann als Zweitbildschirm verwendet 🙂 das mit den Einstellungen kann ich bestätigen, die Helligkeit ist kaum einzustellen. Glaube auch, dass die Tendenz eher zum iMac läuft. Bin gespannt, um wieviel das Keyboard mit TouchID teurer ist als die normale! Bestimmt 30-50€

    2. Mein Mac Pro ist mit dem Monitor über ein Kabel verbunden (Thunderbolt 2). Damit gehen Bild, Ton und USB 3 zum Monitor. Der hat natürlich eine Stromversorgung, das ist ein Kabel mehr.

      Die Lautstärke vom Monitor und auch die Helligkeit kann ich per Software vom Mac über das Thunderbolt 2 Kabel steuern, da ist nichts fummelig und das sogar über die normalen Tasten auf der Tastatur!

  4. Also ich habe meinen 27“ iMac jetzt seit 2011 und er läuft und läuft. Mittlerweile können die neuen Betriebssysteme nicht mehr drauf und Office hat vor 2 Monaten ca. die Unterstützung per Update eingestellt. Der Rechner ist definitiv in die Jahre gekommen, aber läuft und läuft und läuft :-)! Vorher habe ich ca. alle 2 Jahre Komponenten getauscht und bin mir sicher, dass Apple in allen Belangen die richtige Wahl war! Werde mir den neuen iMac in einer Nummer größer auf jeden Fall zulegen, auch wenn er diesmal Richtung 4.000€ unterwegs ist, statt wie damals für 2.600 :-/

  5. „Bei der Wahl zwischen den drei verfügbaren Modellen sollte man einen Aufpreis von 220 Euro einkalkulieren und mindestens den „mittleren“ iMac wählen. Denn nur dann gibt es zwei zusätzliche USB-C-Anschlüsse, einen Ethernet-Port“

    Im günstigsten iMac ist der RJ45 Anschluß doch im Netzteil verbaut. Oder habe ich das was falsch verstanden?

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