Wer gerne mal während des Videoschauens noch schnell eine Nachricht tippt oder durch eine andere App scrollt, kennt und schätzt die Bild-in-Bild-Funktion von YouTube. Doch aktuell spielt genau diese praktische Funktion nicht mit – zumindest nicht zuverlässig. Google hat inzwischen offiziell bestätigt, dass es bei etlichen Nutzerinnen und Nutzern zu Störungen kommt, sobald sie die App verlassen.
Wenn der schwebende Player einfach verschwindet
Normalerweise sorgt der sogenannte PiP-Modus (picture in picture) dafür, dass sich beim Wechsel in eine andere Anwendung ein kleines, verschiebbares Videofenster in einer Bildschirmecke öffnet. So lässt sich das laufende Video nebenbei weiterverfolgen, während man parallel andere Dinge erledigt. Genau das bleibt momentan bei vielen Betroffenen aus. Anstelle des gewohnten Mini-Players bekommen sie schlichtweg nichts zu sehen.
Google bestätigt: Vor allem Apple-Geräte betroffen
Laut eigener Aussage des Unternehmens konzentriert sich die Häufung der Beschwerden ganz klar auf das iOS-Lager, wenngleich vereinzelt auch Android-Smartphones betroffen sein sollen. Bereits am Freitagvormittag räumte YouTube das Problem öffentlich ein und versicherte, dass die zuständigen Teams sich intensiv mit der Fehlersuche befassen. Bis dato allerdings war noch keine konkrete Lösung in Sicht, sodass Betroffene sich weiterhin gedulden müssen. Wer wissen möchte, wie es weitergeht, kann den entsprechenden Hilfe-Thread von YouTube im Auge behalten.
Pikant ist der Zeitpunkt der Störung durchaus: Erst zu Beginn dieses Jahres hatte YouTube begonnen, den Bild-in-Bild-Modus schrittweise auch für Nutzer ohne Premium-Abo freizuschalten – zunächst regional begrenzt, mittlerweile aber global verfügbar. Was als beliebtes Komfort-Upgrade für die breite Masse gedacht war, sorgt nun ausgerechnet bei einem Teil dieser neuen Zielgruppe für Frust. Ob und wann ein Fix ausgerollt wird, bleibt vorerst offen.

Ich habe dieses Problem auch.