Apple-Hauptversammlung: Tim Cook äußert sich zu Akquisitionen und Datenschutz

Zusammenfassung der Quartalsergebnisse

Im Rahmen der aktuellsten Hauptversammlung von Apple, die in diesem Jahr virtuell stattfand, hat Apple-CEO Tim Cook den Aktionären Raum gegeben, um über Vorschläge abstimmen und Fragen an die Apple-Führungsriege richten zu können. Wie schon bei vorangegangenen Hauptversammlungen wurden auch 2021 keine großen Geheimnisse preisgegeben, sondern lediglich die Quartalsergebnisse zusammengefasst und über Apple-Richtlinien gesprochen.

Wie auch schon in einem kürzlich erfolgten Interview mit einem Pekinger Studenten bezeichnete Cook das vergangene Jahr 2020 als höchst innovativ. „Apple stellt die besten, nützlichsten, innovativsten und vertrauenswürdigsten Produkte her, und in diesem Jahr haben wir diese Mission auf eine andere Ebene gehoben“, so Cook zu den Aktionären. Über die Zukunft kommender Produkt-Generationen wollte sich der Apple-CEO naturgemäß nicht äußern, gab jedoch an, dass man „große Dinge für das iPhone“ und „große Dinge im Computer-Bereich“ vor sich hätte. Lob fand Tim Cook auch für die AirPods Max, die „sehr beliebt bei Rezensenten und Benutzern gleichermaßen“ seien, und auch der HomePod mini sei ein „weiterer Hit“.


Ein weiteres Thema der Hauptversammlung war die Übernahme von Unternehmen. In den vergangenen sechs Jahren hat Apple knapp 100 Firmen akquiriert, der Fokus liege dabei vornehmlich auf „kleinen, innovativen Unternehmen, die unsere Produkte ergänzen und dazu beitragen, sie voranzubringen.“ Man habe keine Angst, Unternehmen jeglicher Größe zu übernehmen.

Im Zuge der aktuellen Entwicklungen, allem voran der gegenwärtige Streit mit Facebook, spielte auch Datenschutz eine wichtige Rolle bei der Hauptversammlung. „Ich habe immer geglaubt, dass die Zeit, sich zu äußern, die Zeit ist, in der man etwas zu sagen hat“, so Cook gegenüber den Aktionären. Cook hoffe, dass Apples Bemühungen, unter anderem bezüglich der App Store-Richtlinien, die gesamte Branche voranbringen könnten. Man würde weiterhin ein umfassendes Datenschutzgesetz in den USA und internationale Abkommen für „grundlegende Rechte der Privatsphäre überall“ befürworten.

„Wir sagen gerne Nein zu vielen Dingen“

Weitere Themen der Hauptversammlung waren die Herausforderungen der aktuellen Coronavirus-Pandemie, Inklusion und Vielfalt, Lohngerechtigkeit, Apples Bildungsziele, Apple TV+, der App Store, Umwelt und auch Apples Identität. Dazu äußerte sich Tim Cook wie folgt:

„In vielerlei Hinsicht hat sich die Welt verändert, aber auf grundlegende Weise hat Apple dies nicht getan. Apple besteht aus Menschen, die ihr Leben damit verbringen wollen, Dinge zu machen, die das Leben anderer bereichern, sie erfüllter, kreativer und menschlicher machen. Wir sagen gerne Nein zu vielen Dingen und konzentrieren uns auf die Bereiche, in denen wir die größte Wirkung erzielen können, und entwickeln unermüdlich Innovationen. Technologie, die von Menschen, für Menschen und mit Blick auf das Wohlbefinden der Menschen gemacht wurde. Im besten und hoffnungsvollsten Fall sollte uns Technologie helfen, die Welt besser zu verlassen, als wir sie vorgefunden haben.“

Auch einen Blick in die Zukunft sieht der Apple-CEO positiv. Es gebe insbesondere für dieses Jahr keine Herausforderungen, sondern Chancen, die man „kreativ, intelligent und fleißig“ verwalten müsse. Das aktuelle Portfolio von iPhones, Macs und Apple Watches habe noch nie ein „größeres Maß an Zukunftspotential“ gehabt. Man wolle auch in Zukunft über „eine Weltklasse-Technologie“ unterstützend wirken, „die die Menschheit in den Mittelpunkt stellt“.

(via MacRumors)

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